Osterbotschaft

 


 

Christus Michael

24. April 2011

Empfangen in Deutsch von Peter


Hier spricht Michael, Euer Schöpfer und Souverän, Planetarer Prinz von Urantia, liebender Vater, Freund und Bruder.

Ich spreche heute zu Euch, von der Ebene zwischen Leben und Tod, eine Welt, die Ihr Morontianennt. Hier werden die Seelen erweckt, die nach dem physischen Tod ein massgeschneidertes Rehabilitierungsprogramm zur Verarbeitung und Verinnerlichung der Erfahrungen ihrer letzten Inkar-nation erhalten. Diese Welt ist von besonderer Schönheit, um die Traumata und meist unangeneh-men Erinnerungen des Überganges jener Seelen zu erleichtern, die hier auf eine Zukunft gemäss dem Stand ihrer spirituellen Entwicklung vorbereitet werden.

Ich bin Der, den Ihr als Jesus von Nazareth kanntet, als ich vor 2000 Jahren auf Eurem Planeten wandelte, als der König der Juden und Wunderheiler von Galiläa. Auch ich wurde nach meinem phy-sischen Tod von den Himmlischen Engelscharen nach Morontia begleitet, denn meine letzte Selbst-hingabe endete nicht am Kreuz, wie viele von Euch fälschlicherweise annehmen. Meine 7te und letz-te Selbsthingabe endete genau hier, und dies ist der Grund warum ich heute von dieser, der reinsten aller menschlich erfahrbaren Sphären zu Euch spreche.

Ich bin der Ich bin.

Ich bin was ist.

Das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, und Alles was dazwischen liegt – Ewiges Leben.

Ich verbrachte 36 Menschenjahre auf Urantia bevor mein meisterlich geschaffener Körper seinen letzten Atemzug in aller Öffentlichkeit vollzog. Es gab einen Grund für die öffentliche Zurschaustellung dieser letzten Phase meiner Inkarnation, und der Grund war nicht der Tod als das Ende des Lebens.

Es waren die hinter meinem Tod stehenden Absichten, die öffentlich zur Schau gestellt werden mussten, die zu den niedersten Energien zählen unter denen die Menschheit agieren kann: Neid, Hass, Wut und Angst, und es sind die Konsequenzen dieser Absichten, die für Euch alle sichtbar gemacht werden mussten, auf das Ihr versteht und lernt.

36 wundervolle Jahre, Jahre der Liebe und des Mitgefühls, auch Jahre der Herausforderung und des Verzichts, 36 Lebensjahre und ein Augenblick des Sterbens.

Warum nun, frage ich Euch, feiert Ihr diesen meinen physischen Tod Jahr für Jahr wieder? Was ist es, das Ihr Euch zu erinnern sucht? Wie viele Male könnt Ihr in Eurem Leben 36 werden? 1 mal, 2 mal, Wenige ein 3tes mal? Warum feiert Ihr nicht das Leben?

Ihr sagt:  Du bist für uns gestorben.
Ich aber sage: Ihr habt mich gerichtet. Und es ist mein grösstes Geschenk an Euch, der freie Wille, der Euch dazu befähigte diese Entscheidung zu fällen. Es war nicht mein Wunsch, verfrüht aus dem Leben zu scheiden, es war der Eure, und ich frage Euch: wofür war es gut?

Ihr sagt:  Du bist für unsere Sünden gestorben.
Ich aber sage Euch:  Wie viele Male muss ich noch sterben? Seht Euch um in Eurer Welt, 2000 Jahre später, die Last Eurer Sünden erdrückt Euer Seelenheil. Nicht FÜR Eure Sünden bin ich gestorben, sondern WEGEN Eurer Sünden, meine Lieben. Glaubt mir, wäre ich für Eure Sünden gestorben, würde Euer Planet und Euer Leben anders aussehen.

Was habt Ihr gelernt unter dieser Prämisse in all diesen Jahren? Wie viele Male noch werdet Ihr mich richten? Wie viele mehr werdet Ihr richten, die in meinem Namen kommen Euch zu erwecken? Wie viele Schwestern und Brüder der Tier und Pflanzenwelt werdet Ihr noch richten, bis Ihr die Heiligkeit des Lebens versteht, meines Lebens?

So feiert Ihr Jahr um Jahr mein Beispiel und ich frage Euch, wann werdet Ihr mir folgen? Wie viele Menschen starben unter meinen Händen und wie viele unter den Euren? Was habt Ihr geheilt? Wen habt Ihr gerührt?

Ihr sagt:  Du gabst uns 10 Gebote.
Ich aber sage Euch: Meine Gebote sind nicht in Zahl und Wort. Meine Gebote sind Gebote des Herz-ens und der Moral, und um sie zu verinnerlichen müssen sie gelebt sein. Ich gab Euch Freiheit doch Ihr wähltet Unterjochung. Ich gab Euch Frieden, doch Ihr wähltet Krieg. Ich gab Euch Hoffnung, doch Ihr wähltet Angst. Ich gab Euch Liebe, doch Ihr wähltet Hass. Ich brachte Euch Licht, und Ihr wähltet die Dunkelheit. Ich bin das Leben, doch Ihr wähltet den Tod.

Ich bin der Ich bin.

Nicht der: Ich war. Auch nicht der: Ich werde sein.

Ich bin der Ich bin.

Ein Gebot kann nur an seiner Auswirkung gemessen werden, wenn es befolgt wurde. Nichts "Heili-ges" hier, nur Hilfsmittel zum Zweck, welches erst durch die praktische Anwendung seine Essenz zeigen kann.  Woran habt Ihr Euch gehalten, was habt Ihr beherzigt?

Euer erstes Gebot sagt: Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.

Ich aber sage Euch: Ihr könnt so viele Götter haben wie es Euch gefällt. Alles ist ein Aspekt des Himmlischen Vaters, und der Himmlische Vater ist in Jedem und Allem. Warum sollte ein Aspekt einen Anderen gefährden?  Und ich frage Euch: haltet Ihr Euch daran? Sind nicht Eure Banken die Tempel Eures neuen Gottes, ist nicht Erfolg und Ruhm was Ihr verehrt und anbetet?

Euer zweites Gebot sagt: Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen.

Ich aber sage Euch:  Ihr kennt Seinen Namen nicht.
Und ich frage Euch:  Missbrauchen nicht Eure Religionen Seinen Namen, und Eure Regierungen, wenn sie in Seinem Namen zu Mord und Totschlag aufrufen? Missbraucht Ihr nicht Seinen Namen, wenn Ihr jenen Aufrufen folge leistet? Seid es nicht Ihr, die auf Seinen Namen Meineide schwört, Doktrinen erstellt und Andersgläubige verdammt?

Euer drittes Gebot sagt: Du sollst den Feiertag heiligen.

Ich aber sage Euch:  Welcher Tag soll nicht geheiligt sein?

Und ich frage Euch:  Ist es richtig, einen Tag zu heiligen und einen Anderen nicht? Ist es genug, an einem Tag in seinem Licht zu handeln und an einem Anderen nicht? Sind nicht alle Tage von Ihm gegeben?

Euer viertes Gebot sagt: Du sollst Deinen Vater und Deine Mutter ehren.

Ich aber sage Euch:  Du sollst alles Leben ehren.

Und ich frage Euch:  Was macht jene mehr Verehrungswürdig als andere? Alle seid Ihr Söhne und Töchter, alle habt Ihr Mütter und Väter. Weshalb ehrt Ihr nicht gleichermassen die Väter und Mütter Eurer Feinde? Alle habt Ihr das Potential Vater oder Mutter zu werden, seid Ihr schlechtere Men-schen, so Ihr keine Kinder habt?

Euer fünftes Gebot sagt: Du sollst nicht töten.

Ich aber sage Euch:  Dies sollte Euer erstes Gebot sein.

Und ich frage Euch:  Wie steht es mit diesem Gebot? Selbst wenn Ihr nicht selber tötet, warum erlaubt Ihr, dass dies in Eurem Namen getan wird? Ist es nicht Eure eigene Entscheidung, welche letztlich zwischen Krieg und Frieden wählt? Warum schickt Ihr Eure Kinder Andere zu töten, warum produziert Ihr Waffen? Wieviele Male mehr würdet Ihr mich hinrichten, wie viele Male habt Ihr?

Euer sechstes Gebot sagt: Du sollst nicht ehebrechen.

Ich aber sage Euch:  Du sollst keine Ehe eingehen, welche nur auf materieller Ebene basiert. Die Ehe als die Zusammenkunft zweier Menschen in Meinem Namen und Geist ist unzerbrechlich und kann nicht getrennt werden.

Euer siebtes Gebot sagt: Du sollst nicht stehlen.

Ich aber sage Euch:  Nichts was Ihr besitzt kann Euch gestohlen werden und Ihr könnt nicht stehlen was ein Anderer wahrlich besitzt, denn der Besitz eines Menschen ist seine Seele, das ewige Leben.  Kein Mensch kann dies einem Anderen wegnehmen.

Euer achtes Gebot sagt:  Du sollst kein falsches Zeugnis von Dir geben wider Deinen Nächsten.

Ich aber sage Euch:  Ihr sprecht nur über Euch selbst, wenn Ihr über Euren Nächsten redet.

Und ich frage Euch:  Haltet Ihr Euch an Euer Gebot? Wie kommt es dann, dass Bruder wider Bru-der spricht und Kinder wider ihre Eltern? Auf welcher Basis finden Wertungen statt, wenn nicht auf falschem Zeugnis?

Euer neuntes Gebot sagt:  Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Weib.

Ich aber sage Euch:  Kein Mensch ist nur gemacht für einen Anderen und kein Mensch ist eines Anderen Besitz.

Euer zehntes Gebot lautet:  Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Hab und Gut.

Ich aber frage Euch:  Warum teilt Ihr nicht anstatt Euer Hab und Gut verteidigen zu müssen? Habe ich Euch nicht alles in Fülle gegeben, so alle sich daran laben und davon profitieren? Nichts kommt von Euch allein, nichts könntet Ihr Euren Besitz nennen als das ewige Leben. Wie könnt Ihr begehren, was Ihr bereits besitzt? Ihr begehrt die Freiheiten derer die sie haben, nicht um auch frei zu sein, son-dern um sie zu versklaven.

Ich bin nicht interessiert an Euren Geboten und auch nicht daran ob Ihr sie einhaltet oder nicht. Nicht ich habe Euch diese Gebote gegeben, sondern Ihr selbst gabt sie Euch. Gott gab Euch ewiges Leben, ich gab Euch den freien Willen.

Ich bin interessiert an Euren Entscheidungen, denn diese sind die wahren Werte, die in die Gesamtheit des Seins und die kollektive Entwicklung des Universums eingebracht werden.

Und so frage ich Euch heute:  Wie viele Male mehr werden Eure Lippen bekennen was Euer Fleisch nicht lebt? Wie viele Male mehr werdet Ihr goldene Worte sprechen bevor ihnen Taten folgen, wie viele Male mehr werdet Ihr den Tag meiner Hinrichtung zelebrieren, bevor Ihr selbst aufersteht von den Toten. Wann fangt Ihr an zu leben?

Ich kam nicht auf Eure Welt um den Weg zu zeigen, ich kam auf Eure Welt um selbst zu erfahren Mensch in meiner eigenen Schöpfung zu sein. Seid wie ich, Mensch und Gott als Eins und lebt im Himmelreich auf Erden, denn das ist was ist, immer und ewig.

Liebe sei mit Euch, Frieden und Licht.    Die Entscheidung ist Eure.

Christus Michael

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