Christus Michael Aton spricht über Ärger und Perfektion
Von Jess Anthony
4. Juli 2011
Übersetzung: Bernd
Christus Michael Aton, ich bitte Dich um Kommentare über Ärger und Tadel und dem Trachten nach Perfektion. Diese Themen haben in mir Fragen aufgeworfen und ich fühle, dass beides angesprochen werden sollte.
Jess, ich bin hier bei Dir. Beide sind, so wie Du sie siehst, verschiedene aber zusammenhängende Themen. Ich spreche von der Perfektion, aber ich verstehe, dass der Mensch zu diesem Zustand unfähig ist. Ich bitte um soviel wie möglich Vollendung und um genauso viel Entschlossenheit. Das menschliche Verständnis für Balance und Erfüllung ist eng verknüpft mit seinem Verständnis für das Erreichen eines Ziels oder dem Auffinden einer Lösung. Er verspürt kein Gleichgewicht, es sei denn er hat keine weiteren unerfüllten Aufgaben mehr.
Ich suche nach der bestmöglichen Auflösung für die stattfindenden Situationen, die der Mensch begonnen hat. Diese werden kompliziert durch die Schritte, die Gaja unternehmen muss, um bei ihrem Aufstieg auf eine neue Ebene der Schwingung fort zu schreiten. Wir sind dabei, verschiedene Energieebenen zu koordinieren, von denen jede ein anderes Operationsfeld erfordert. Die Energie der Erde, die Ihr im Vorgefühl auf Katastrophen seht, ist eine komplizierte Ebene. Das hinunter Schrauben von Kämpfen auf anderen Feldern, wie dem der Bankkontrollen, oder der militärischen Kontrollen besitzt immer noch ein starkes Energiemuster, welches geschlossen werden muss. Die Versuche der Menschen, diese Initiativen am Laufen zu halten, verhindern ein friedliches Absterben des Energiebogens. Seine Versuche, bis zur letzten Minute die Kontrolle zu bewahren, haben diese Abfolge bis jenseits der Grenze fortgesetzt, welche als natürliches Ende angesehen wurde. Jede mögliche Option ist versucht worden, mit wenig Rücksichtnahme auf die kollateralen Konsequenzen.
Ich arbeite von einem Zeitrahmen aus, der bestimmt wird von galaktischen und kosmischen Veränderungen, welche von der Quelle und seinen Beauftragten in Orvoton geplant worden sind. Ich bin an dieser Wahl beteiligt und meine Beschlüsse werden von denen anderer auf höherer Ebene beeinflusst. Ich bin der höchste Schöpfer und Richter für mein Universum von Nebadon, aber meine Position ist nichtsdestoweniger die Abstimmung mit den Beschlüssen meiner Inspektoren. Ich habe meinen eigenen freien Willen bei den Wahlmöglichkeiten für mein Universum, aber selbst diese müssen an die Direktiven von Havona und der Paradies Insel angepasst werden.
Lasst uns fortfahren mit den Fragen die Du selbst gestellt hast. Was ist Ärger? Was ist Tadel? Wie manifestiert sich das und wo muss bestimmt werden, welche Autorität richtet?
Ärger ist eine Reaktion, die sich auf Erinnerungen und Erfahrungen gründet. Er ist eine emotionale Schöpfung, welcher die Verantwortlichkeit zu jemand oder etwas anderem verschiebt. Das Unglück oder die Frustration sucht nach einer Ursache und der Mensch ist solcherart programmiert, anzunehmen, dass die Quelle des Unbehagens oder des Ungleichgewichts im Außen zu suchen ist.
Alle Reaktionen werden rund um innere Entscheidungen aufgebaut. Eine äußere Quelle sucht sich keine individuelle Antwort. Eine Situation wird analysiert und in einer Kategorie abgestellt, welche aus Vorurteilen und Meinungen gebildet wurde. Diese Kategorien lösen emotionale Antworten aus, welche dann Aktionen und Reaktionen auslösen.
Ein Individuum nimmt eine Situation wahr, bestimmt das Ausmaß an Wechselwirkung mit der persönlichen Balance, schätzt das Ausmaß dieser Unterbrechung ein, basierend auf vergangenen Erfahrungen, klassifiziert sie und fängt an, sie durch emotionale Reaktionen zu erklären. Diese emotionalen Reaktionen erstrecken sich vom Ärger bis zur Hilflosigkeit. Basierend auf diesen emotionalen Einfärbungen, gibt das Individuum die Selbstkontrolle an die wahrgenommene Bedrohung ab. Die Reaktionen können ein Angriff sein oder die Kapitulation. Der Tadel wird auf die äußere Ursache abgewälzt und der Ärger oder das Gefühl der Schwäche wird als gerechtfertigte Verteidigung angesehen.
In jeder Situation ist die Ursache der Gefühle die individuelle und nicht die äußere Quelle. Wenn eine Person spirituelle Balance aufrecht erhält, wird die Wahrnehmung des Unbehagens als eine Einschätzung des persönlichen Kontexts angesehen, welche einen anderen Fokus benötigt. Etwas Inneres bedarf einer Untersuchung und Lösung, um vor dieser Art von Unausgeglichenheit zu bewahren. Warum verursacht die äußere Situation eine Art von Bedrohung oder Schwäche? Welche vorgefasste Meinung löst diese Reaktion aus? Was löste diese vorgefasste Meinung erstrangig aus? Welche Erfahrung hätte unterschiedlich behandelt werden und friedvoller aufgelöst werden sollen?
Wenn einmal diese Kernpunkte erkannt sind, kann das Individuum die negative Energie loslassen, indem es um Anpassung an meine Wahrheit und an mein Licht bittet. Wenn dieser Kernpunkt losgelassen und gereinigt wurde, dann verschwindet das emotionale Gepäck. Die Verwirrung im Äußeren entzieht nicht mehr länger die persönliche Kraft oder löst eine emotionale Angewohnheit der Verteidigung aus.
Viel geschieht gerade in Eurer äußeren Welt – oder es scheint so zu sein – basierend auf den Informationen die Eure Sinne in der Lage sind, Euch zu verschaffen. Wahrnehmungen sind durch die Wahrnehmungen anderer gefärbt und werden in Begriffen beschrieben, die von den Beobachtern als rote Flaggen bestimmt wurden, um einstimmige, emotionale Routinen hervorzuheben. Es ist für den Menschen unmöglich, sich von diesen emotionalen Manipulationen zu befreien, selbst wenn er versucht, ausgeglichen zu bleiben.
Mein Rat ist, zu untersuchen bevor Ihr reagiert. Seht auf die Quelle der Information, analysiert die Beschreibung, haltet eine Art von Perspektive aufrecht, bezüglich der Reaktionen, die dies bei den anderen auslösen könnte und erforscht Eure eigenen emotionalen Gefühle, bevor Ihr Euch in Handlungen stürzt oder Euch Eurem Widerstand ergebt. Bittet um Balance und Anpassung, um über die zu unternehmenden Schritte Bescheid zu wissen. Verfallt nicht automatisch in Reaktionen, die von der Reaktion selbst vorherbestimmt oder eingerichtet wurden.
Ich bin verantwortlich für das was vor sich geht, nicht die Kräfte der Dunkelheit, oder die Stimmen, die Euch sagen, wie Ihr zu handeln oder zu denken habt. Politische Unruhe und natürliche Katastrophen sind nur Erfahrungen, keine Ereignisse die mich veranlassen könnten, die Kontrolle über meine Schöpfung zu verlieren. Ich erlaube nicht die Zerstörung von irgendetwas, was für den Menschen notwendig sein wird, zusammen mit der Erde aufzusteigen. Dies ist eine Gegebenheit. Dies ist schon so entschieden worden und all die so genannten Drohungen die Ihr seht, erzeugen nur Furcht, um in eingetrichterte Gewohnheiten zu tappen, welche Euch daran hindern, Eure spirituelle Balance und Anpassung an mich zu finden. Konzentriert Euch auf mich und ignoriert das was versucht, Ärger oder Tadel zu erzeugen. Löst Eure persönlichen Vorgaben und schreitet vorwärts zur Perfektion.
CHRISTUS MICHAEL ATON
Ashtor 2012



