Bewusste Schöpfer Oktober

RAMONA ANNA MAYERwww.ramonamayer.at 

Autorin von „DAS ALPHABET GOTTES“ ~ Die EINE Wahrheit macht uns alle frei

 

 

 

Doppelte Einseitigkeit, im Kampf gegen Einander...

 

...war jeder Kampf in der Dualität.

 

Jeder Kampf wurde vom Ego-Verstand geführt, welcher durch seine eigenen Urteile illusorische Polaritäten erschuf. Dem zugrunde lag der ABER-Glaube an Gut und Böse, welcher viele zusätzliche Benennungen wie z.B. Hell/Dunkel, Kalt/Heiß, Oben/unten, Richtig/Falsch usw. bekam. Dieser, so wie jeder GLAUBE, war das Produkt des menschlichen Ego-Verstandes.

 

Folglich wurde jeder Kampf zugleich zwischen und von den, durch Illusion genährten, Polen ausgetragen.

Da beide Pole Produkte des Ego-Verstandes waren, handelte es sich stets und ausschließlich um Kämpfe des Verstandes.

 

Durch unzählige Verstandes - Wiederholungen genährt, kam es zur Verdichtung materiellen Lebens.

Die erschaffenen Gegensätze fanden als Verstandes- Konzepte im und durch den Verstand Akzeptanz.

Auf die Akzeptanz der illusorischen Verstandes-Konzepte, erfolgte im Weiteren die Verwirklichung künstlicher Systeme.

 

Das Kommunikationsmittel Nr.1 in der Dualität waren Worte.

Durch unbewusst ausgesprochene Worte entstanden Missverständnisse, welche sich zu Streit und kriegerischem Kampf steigerten. Wie das Wort „Kriegerische“ besagte, ging es dabei stets darum etwas zu kriegen.

 

Es ging darum das zu kriegen, was der Verstand als die Gute Seite fixiert hatte = nämlich das Recht.

Dass der Erhalt von Diesem dabei in gewaltsamer Form stattfand, hatte seinen ursprünglichen Anfang im verbalem Ausdruck.

 

Durch unbewusst wiederholten, verbalen Ausdruck, verstärkte sich der Glaube an ein DU.

Solange wir telepathisch miteinander kommunizierten, brauchte es kein Wort namens „DU“.

Bildliche Vorstellung, die konzentriert, also pur ausgerichtet war, reichte im Zustand der Einheit aus,

um den Menschen oder die Lebensform zu erreichen bzw. zu kontaktieren, der etwas mitgeteilt werden wollte.

Das Wort DU-alität selbst, war dafür bestätigend

 

Tiefer und tiefer die Du-alität formend und in sie eintauchend, wurden die Worte der Du`s immer wichtiger.

Wichtiger insofern, dass unbewusst angestrebt wurde, so viele Du´s wie möglich auf und an seiner Seite zu haben,

die bestätigten, dass die eigenen gesprochenen Worte richtig gewesen seien.

 

Auf diese Weise kam es zu gegensätzlichen Gruppenbildungen.

Individualität war zum Opfer des Verstandes geworden und in den Hintergrund getreten.

Nicht mehr das eigene Wort und somit das Wort jedes Einzelnen wurde akzeptiert und war richtig und wichtig,

sondern nur mehr die Worte Vieler, welche eine starre, gleiche Meinung vertraten.

Da die Bildung gegensätzlicher Gruppierungen durch Konzepte des Ego-Verstandes entstanden waren,

nannte ich diesen Text -

Doppelte Einseitigkeit, im Kampf gegen Einander

 

Doch erst durch Urteile des Ego-Verstandes wurde es möglich, Erfahrungen dualer Art zu machen.

Jede, in die Dualität  inkarnierte Seele, hatte ihr JA dazu gegeben das All Eine Sein, die Einheit,

durch individuelle Erfahrungen zu durchleben und zu vervollkommnen.

 

Dies zu erkennen und im Weiteren anzuerkennen,

ermöglichte einerseits die Ent-Wicklung des reinen Seins in uns,

welches durch unbewusstes, verbales Urteil eingewickelt wurde,

 

und andererseits die Erkenntnis,

dass all Die, die sich dafür bereit erklärten die Bösewichte zu spielen, freigeliebt werden können

 

Mit anderen Worten bedeutet es, sich zu den gefällten Urteilen zu bekennen,

wodurch zugleich die individuellen Ur-Teile aus der Getrenntheit befreit werden.

 

Erinnerst du dich an die Kreuzigungs-Szene, die uns durch die Bibel übermittelt wurde?

Da gab es die beiden Verbrecher am Kreuz, links und rechts von Jesus.

Einer der Beiden, ich glaube sie nannten ihn Barnabas, bat Jesus um Vergebung seiner Sünden,

welcher daraufhin antwortete

„Noch heute wirst du neben mir am Tische meines Vaters sitzen“

 

Seine Rede war, wie fast immer, symbolischer Art. Was er damit aussagte war – jeder Mensch,

der sich zu Dem bekennt, was er getan hatte, würde bereits im nächsten Moment frei sein.

 

Lass es mich noch klarer ausdrücken – Jeder Mensch der sich dazu bekennt, also dazu steht,

dass er urteilend gelebt hatte, wird dadurch frei.

 

Das Größte, das dir möglich ist für dich und somit zugleich für all deine Mitmenschen zu tun, ist,

zu dir, zu deinen Gefühlen, zu stehen. Damit befreist du dein wahres Selbst von den beurteilten Umständen und dienst zugleich allem Leben in befreiender Weise.

Das ist, wie das letzte Wort im Satz war - WEISE

Dein wahres Sein ist lebendige NEUTRALITÄT.

 

Damit beendest du die doppelte Einseitigkeit deines bisher kämpfenden, weil urteilenden Verstandes.

Unser menschlicher Verstand, welcher logisch aufgebaut ist und ebenso dem All Einen entsprungen war,

hat die Möglichkeit, durch seine eigenen irdischen Transportmittel - die Worte, zu Erkenntnis zu gelangen,

wodurch er sich selbst freiwillig, und deshalb in friedlicher Form erneuert, in das All Eine integriert.

 

Ein Wort für das All Eine, reine Sein, war LOGOS.

Der Verstand, welcher auf Logik aufgebaut ist, findet somit,

durch die Logik in den Worten, erneuert zu seinem Ursprung zurück.

 

Zugleich bedeutete dies, die Sinnhaftigkeit des individuellen Seins zu erkennen.

Dadurch endet Gruppenabhängigkeit, welche aus unbewusster Begrenzung entstand,

womit zugleich der Beginn von Gruppenbildungen anfangen kann, die auf bewusster Freiwilligkeit basiert.

 

Gruppenabhängigkeit bezog sich auf jede Art von Gruppe. Auf die Näheste – die Familie,

so wie auf alle Anderen, die darüber hinaus existierten

 

So wurde aus der doppelten Einseitigkeit, im Kampf gegen Einander, eine freie, individuelle Einheit,

die im friedlichen Mit- und Für Einander lebendig ist.

 

 

 

Wer suchte erlag der Sucht

  

Vermutlich kennst Du den Spruch „Wer suchet, der findet“. Dieser Spruch bewies seine Gültigkeit, bedeutete er doch mit anderen Worten „Es geschehe dir nach deinem Glauben“.

 

„Es geschehe dir nach deinem Glauben“ beinhaltete zugleich:  Das Gesetz der Resonanz,

Das Gesetz der Anziehung

Gleiches zieht Gleiches an,

Das Gesetz der Erschaffung,

denn Wer suchte, erlag der Sucht bzw.

Wer glaubte, erlag seinem Glauben.

 

Dass ein Glaube nichts Anderes war, als die Aussage bestimmter, vom Ego geprägter Gedanken, ließ erkennen, dass jeder Glaube dem Denken eines unbewussten Ego entsprungen war. Unbewusst - im Bezug zum Wissen vom All Einen, welches der wahre Ursprung von ALLEM ist. Im Bewusstsein des All Einen gab und gibt es keinen Glauben.

 

Wurde bewusst, dass jeder Glaube aus dem egozentrischen Denken irgendeines unbewussten Menschen entstanden war, wurde dadurch verständlich, dass jeder Glaube der beschränkten Sicht des Menschen angehörte, der ihn geboren hatte. Wer an so einem Glauben festhielt, begrenzte sich im selben Maße.

 

Der Satz „Wer suchte, erlag der Sucht“ ließ erkennen, dass jede Suche an die unerfüllten Bedürfnisse des Egos gebunden war. Das Ego war und ist ausschließlich nach Außen orientiert, was bedeutete, dass es damit auf alles Äußere beschränkt war. Wie im Wort „beschränkt“ erkennbar, hielt sich ein Gläubiger Mensch in einem beschränkten, begrenzten Raum auf, als wäre er in einem Schrank.

 

All die Motive, die uns im Außen nach etwas suchen ließen, kamen somit aus dem unbewussten Ego, welches nicht fähig war und ist, sich selbst ins bewusste Sein zu erheben.

Eine Veränderung begann sich anzubahnen, wenn das Gefühl der Sehnsucht nach MEHR zu wachsen begann. Dieses Sehnen löste unser Innerstes in uns aus. Da wir es gewohnt waren, mit dem Denken des Ego-Verstandes diese Welt und unser vermeintliches Sein zu betrachten, gingen wir mit dem Denken des Egos im Außen auf Suche.

 

Wir suchten Liebe, Erfolg, Frieden, Bestätigung, Erfüllung, Anerkennung, Freunde, Freude, Einklang, Leichtigkeit, Wärme, Respekt, Befriedigung und dergleichen mehr, im Zusammensein mit anderen Menschen. Einerlei ob im Beruf, bei Arbeitskollegen oder im Kreis der Familie, im Kreis von Freunden oder Bekannten und ebenso Unbekannten, die wir besuchten, es galt jeder Besuch der Erfüllung der Sucht, des Sehnens in uns. Jeder Besuch beinhaltete die unbewusste Suche nach einem Ende der Sucht.

Im Beruf wollten sich Menschen, je nach Neigung, profilieren. Waren sie nicht erfolgreich, wurden sie schnell zum unausgesprochenen Versager. Sei es durch die Gedanken Anderer oder die Eigenen. Das alles kam durch Vorgaben diverser Glaubenssätze und gesellschaftlicher Anschauungen zustande, welche sich während Jahrhunderten aufgebaut hatten.

 

Was tatest Du alles, um beliebt zu sein? Wie viele Male erniedrigtest du dich, um Anderen zu gefallen? In der Hoffnung gemocht zu werden, bemerktest du nicht, wie klein du dich dabei selbst machtest. Dazu erzogen, zu anderen erfolgreichen Menschen aufzuschauen, warst du ahnungslos der Entstehung von unbewussten Erwartungen - auch erfolgreich werden zu müssen, ausgesetzt.

 

Um deine Ziele zu erreichen, stelltest du verschiedenste Überlegungen an. Du hattest dir möglicherweise vieles Durchdachte einfallen gelassen, um vielleicht Andere auszustechen, um nur endlich diese unbewusste Sucht nach Erfolg zu befriedigen. In Wahrheit ging es jedoch nicht darum erfolgreich zu werden, sondern darum, das unerfüllte innere Sehnen zu erfüllen.

Die Suche des Ego-Verstandes, welcher dich nur im Außen auf die Suche nach Erfüllung schickte, führte dich in Ersatzbefriedigungen. Diese waren Mittel, welche die Sinne befriedigen und erfüllen zu versuchten.

 

Ob sich das in übersteigerter Sport-Ausübung, in einer Fress-Sucht, im Alkoholkonsum, Zigaretten-Konsum, Arbeits-Sucht, oder Sexual-Befriedigung / Körper-Konsum äußerte, so war doch am Ende jede dieser Befriedigungen nur von begrenzter Dauer.

Durch andere Worte klar dargestellt, konsumierten wir die Angebote des Außen über die Sinne des physischen Körpers. Ob es sich dabei um ein Nimmersatt-Verhalten handelte - wie z.B. Musik-Konsum - weil es ohne Diesen nicht auszuhalten gewesen wäre oder ob es sich um Unterhaltungen verschiedenster Art handelte, so blieb doch am Ende immer nur das Selbe über. Du kamst auf Dauer nicht damit zurecht. Es brauchte permanent Stimulation von Außen, um sich nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen.

 

Medien wie Radio, Fernsehen, Kino, Computer, Internet, Bücher, Theater, Kabbarett und Vieles mehr, wurden ständig konsumiert, um noch nicht zu bemerken was Sache war. Dieses Verhalten z.B. als Kultur-Bewusstsein zu bezeichnen war nur eine Möglichkeit von Vielen, um die Wahrheit zu vertuschen.

Das Wort „Konsum“ beinhaltet zwei Teile. Der erste Teil „Kon“ wies auf „Kontra“ hin. Es war und ist das Kontra zum bewussten Leben. Der zweite Teil „sum“ wies auf eine Summe hin. Wurde die Summe des derzeitigen Welt-Geschehens wahrgenommen, konnte erkannt werden, wie der Konsum sich gegen das natürliche Leben summierte. Das wurde in allen Lebensbereichen klar erkennbar.

 

Wer konnte es, außer im Schlaf, noch aushalten, ohne ein unangenehmes Gefühl eine halbe Stunde oder länger nichts zu tun? Wer konnte länger als eine halbe Stunde in sich hinein horchen, ohne über etwas Bestimmtes nachzudenken?

Denn selbst Nach-Denken war ein Konsum. Es war der Konsum unseres verwirrten Egos, das uns unbewusst am Gängelband hatte, indem es uns permanent mit illusorischen Gedanken bombardierte. Damit waren Gedanken gemeint, die mit einer  Situation des Nichts-Tuns, nichts zu tun hatten.

Entweder wurde Vor- oder Nach-gedacht. Folglich befandest du dich entweder in der toten Vergangenheit oder in der illusorischen Zukunft. Das Leben jedoch existiert nur im Jetzt.

Die Gedanken des Egos versuchten dich. SIE waren die Versuchung, von der in der Bibel und anderen Schriften die Rede war. SIE stellten die Versuchung dar, die dich aus dem gegenwärtigen Leben in einen illusorischen Zeitraum entführten. Was du dort suchtest bzw. dass du dabei etwas suchtest, wusstest du meistens gar nicht.

Das ließ erkennen, dass du nicht wusstest, was du wolltest.

 

Da du durch die Außenwelt endlos unterhalten wurdest, brauchtest du nur mehr zu wissen, was du von diesem Angebot nicht konsumieren wolltest. Durch dieses permanente Angebot ließt du dich davon abhalten, dich darauf zu konzentrieren was du willst, um dir dessen bewusst werden zu können, wo deine Freude ist.

Wer konnte überhaupt noch tun was er wollte? Besser noch - wer glaubte noch, tun zu können was er wollte?

 

Hältst du es aus, ohne einen Plan, an den nächsten Tag zu denken, ohne zu wissen, was du am nächsten Tag tun würdest? Denn „man“ musste doch ein Ziel haben.

Wie gut doch dieser Glaubenssatz in uns Allen, mehr oder weniger, wirkte. In vollendeter Perfektion wurde dadurch Bedingungslosigkeit ersetzt. Liebe, die bedingungslos ist, ist ohne Ziel. Wie konntest du also auf bedingungslose Liebe hoffen, wenn du selbst ständig hinter festgelegten Zielen nachliefst?

 

Was aus der Suche nach dem richtigen Weg, um das Ziel zu erreichen, wurde, war treffend mit dem Wort Sucht zu bezeichnen. Zusätzlich musste der Stress, der unterwegs zum Ziel herrschte, kompensiert werden. Dabei tat sich ein genialer Nährboden für  Süchte auf. Wie ein bodenloser Schlund, den du zu überqueren hattest, um deinen selbst auferlegten Erwartungen, Forderungen und Berechnungen gerecht zu werden, fielst du unbemerkt in die Sucht hinein und liefertest dich selbst einem ungewissen Ende aus. Denn die Zukunft war immer unsicher.

 

Die einzige Sicherheit die existiert, befindet sich in der Gegenwart. Es stellte sich die berechtigte Frage „Warum wollte bloß Niemand in der Gegenwart bleiben, wenn Diese doch als einzige Sicherheit existiert?“

 

Alles was IST, ist offensichtlich da, weshalb du Nichts zu suchen brauchst.

 

Eine große Hilfe, in der Gegenwart fließend, ist, sich VOR einer Aktion zu fragen „Was erwarte ich mir davon?“. Wem dient es? Kam der Antrieb dafür aus meinem Ego oder aus meinem Innersten? Steht es mit Berechnung in Verbindung?

Alles was mit Geld zu tun hatte, gehörte der Berechnung an. Geld war und bleibt lediglich das Mittel von unbewusster Verstandes-Macht.

Liebende Neutralität ist das Mittel von bewusster Allmacht.

 

Vermutlich kennst du den Spruch „Du kannst nicht zweier Herren dienen“.

Welcher Macht willst du dienen? Was denkst du, welcher Macht zu dienen beglückender ist?

Mit Sicherheit bedarf es des Vertrauens, wenn du dich dazu entschlossen hast, der Allmacht, der Liebe zu dienen. Der Lohn dafür war, ist und bleibt gewiss.

Selbiges könntest du von der vermeintlichen Verstandes - Macht nicht behaupten, deren Lohn nur kurzweilig beglückend wirkte.

 

Die Suche im Außen führte weg von dir selbst, in eine ungewisse Richtung. Dein Inneres ist ohne Suche, denn sie findet alles in sich, weil sie Alles ist.

Voller Vertrauen im Sein zu sein, ohne bestimmte Erwartungen an einen nächsten Moment und die Versuchungen des Verstandes durchschauend, endet die Suche und kuriert von den Süchten.