Wiki Leaks wird Ernst genommen:

Julien Assange
löste ein politisches
Erdbeben und einen Datenkrieg aus
zur Befreiung des Internets
Dem Establishment werden die Hosen runter gelassen: Nach der Entlarvung durch WikiLeaks versuchen die Betroffenen ver-geblich noch zu retten was zu retten ist. Jetzt wird der mutige Mannvom System offenbar völlig zu Unrecht verfolgt: >Kopp online<<<<<<< O >>>>>>> www.tagesspiegel.de/politik/wikileaks-darf-amazon-server-nicht-mehr-nutzen/3584500.html Wikileaks darf Amazon-Server nicht mehr nutzen Das US-Internetunternehmen Amazon beherbergt nicht länger die Webseite des Ent-hüllungsportals Wikileaks. Wie der unabhängige US-Senator Joe Lieberman in Wash-ington mitteilte, informierte Amazon sein Büro, dass Wikileaks nicht länger seine Ser-ver nutzen dürfe. Die schwedische Internetfirma Bahnhof, die einen Teil von Wikileaks beherbergt, hatte am Dienstag erklärt, der größere Teil des Portals laufe von Amazon-Servern in Seattle. Amazon wollte dies gegen-über der Nachrichtenagentur AFP nicht bestätigen. "Ich hätte mir gewünscht, dass Amazon diese Maßnahme früher ergreift angesichts der vorherigen Veröffentlichungen klassifizierter Informationen durch Wikileaks", erklärte Lieberman. Das Abwenden des Unternehmens von Wikileaks solle anderen Unternehmen als Beispiel im Umgang mit dem Ent-hüllungsportal dienen, sagte der Senator. Keine verantwortungsbewusste Firma in den USA oder anderswo sollte Wikileaks helfen, die gestohlenen Informationen - Das Portal hatte am Sonntag in einer hochumstrittenen Aktion begonnen, die ersten von insgesamt 250.000 vertraulichen Dokumenten des US-Außenministeriums online zu stellen. Seitdem ist die Seite das Ziel von Hackerangriffen, am Mittwoch war sie langsam und in einigen Regionen gar nicht erreichbar. Amazon ist ein wichtiger Internetdienstleister und vermietet Platz auf seinen Servern an Kunden rund um die Welt. (AFP) <<<<<< O >>>>>> Standort: news.ORF.at / Thema: „Kniefall vor Hackern: PayPal gibt WikiLeaks-Gelder frei“ Story: „PayPal gibt Gelder für WikiLeaks frei“ Zum Inhalt / Zum Themenüberblick / Zur ORF.at-Navigation
„Das ist ein Datenkrieg“Der Onlinebezahldienst PayPal hat es offenbar mit der Angst bekommen. Nachdem Wiki-Leaks-Sympathisanten am Donnerstag erfolgreich die Server der Kreditkartenriesen Visa und MasterCard lahmgelegt hatten, gab PayPal überraschend die eingefrorenen Spenden-gelder für WikiLeaks frei. Ausserdem rechtfertigte sich PayPal – das wie eben auch Visa, MasterCard und andere Finanzunternehmen unter dem Druck der USA den Kontakt zu WikiLeaks abgebrochen hatte – mit einer geradezu flehentlichen Bitte um Verständnis im eigenen Firmenblog: Das Spendenkonto für die Enthüllungsplattform sei allein wegen der Verletzung der Geschäfts-bedingungen gesperrt worden. „Eine grössere Geschichte“ Die PayPal-Geschäftsbedingungen wurden laut John Muller, dem Leiter der Rechtsabteilung des Unternehmens, durch die möglicherweise gesetzwidrige Tätigkeit von WikiLeaks verletzt. Grund-lage für diesen Verdacht sei der Standpunkt des US-Aussenministeriums, wonach das Internetprojekt im Besitz von Dokumenten sein könnte, die unter Verletzung von US-Gesetzen beschafft worden seien. Muller schrieb ausserdem im Firmenblog: „Wir verstehen, dass die Entscheidung von PayPal zum Gegenstand einer grösseren Geschichte geworden ist, bei der es rund um die Aktivitäten von Wiki-Leaks auch um politische und juristische Debatten und um die Meinungsfreiheit geht.“ Neben Hackerattacken fürchtet PayPal auch zivilrechtliche Klagen von Spendern. Bis zu 1.700 Personen an Attacke beteiligt Die Cyberguerilla hatte zuvor einen weiteren Beweis ihrer Macht geliefert: Nach massiven Hacker-angriffen auf die Internetpräsenz von MasterCard war in der Nacht auf Donnerstag auch Visadas Ziel von DDOS-Angriffen („Distributed Denial of Service“). Dabei wird ein Webserver mit Un-mengen von Daten geflutet und dadurch blockiert. Beide Firmen hatten angekündigt, keine Zahlungen an die Enthüllungsplattform mehr zuzulassen. Aktivisten der „Anonymous“-Bewegung, die sich zu den Hackerangriffen bekannte, hatten die At-tacke auf Visa ausserdem eine Stunde vorher über den Kurzmitteilungsdienst Twitter angekündigt. Angeblich beteiligten sich zeitweise mehr als 1.700 Personen an den Angriffen. Während sich die Server von Visa im Lauf des Donnerstags wieder erholt hatten, war MasterCard weiterhin grossteils offline. Bis in schwedische Regierung vorgedrungen? Gegen die Hacker scheint derzeit kein Kraut gewachsen: Als etwa der Internetdienst Twit-ter das Profil mit den Mitteilungen von „Anonymous“ sperrte, richtete die Gruppe einfach ein neues Profil ein, das zum dezentral organisierten Chatdienst IRC umleitete. Dort dürf-ten auch die Codes für die DDOS-Angriffe verteilt worden sein, an denen sich angeblich bis zu 1.700 Personen beteiligten. Auch schwedische Behördenseiten sind wegen des Haftbefehls gegen WikiLeaks-Chef Julian Ass-ange weiterhin im Visier der Hacker. Die Webpräsenz der schwedischen Anklagebehörde ging be-reits mehrmals in die Knie, in der Nacht auf Donnerstag gelang es den Hackern zudem angeblich, bis in die schwedischen Regierungsserver vorzudringen. Die schwedische Regierung wollte das am Donnerstag weder bestätigen noch dementieren. Kein „handelsüblicher Krieg“ Die Attacken sollen sich zudem noch ausweiten. Ein Vertreter von „Anonymous“ sagte am Don-nerstag gegenüber der britischen BBC, die „Bewegung“ wachse ständig: „Ich glaube, dass ein Krieg daraus wird, aber nicht ein handelsüblicher Krieg. Das ist ein Datenkrieg. Wir versuchen, das Internet frei und offen für jedermann zu halten, so wie es das Internet immer war.“ Links: <<<<<< O >>>>>> |
Ashtor 2012



