Endlager Gorleben  --  
Atommüll für 100'000 Jahre ???

 

Atomkraft als Untergangsszenario für die Menschheit…?

Die Polizei als Opfer zwischen den Stühlen…

von Andreas Popp

Auch in dieser Ausgabe möchte ich klare Worte finden, die den Wahnsinn unserer Gesamt(un)ord-nung beschreiben.  Die Atomkraftlobby als Aggregat der plutokratischen Zerstörungsmacht(wie auch die Pharma-, Rüstungs- oder Fleischindustrie usw.) „hält sich" zurzeit offenbar einen Umweltminister, der seinen Aufgaben gerecht wird.

Ein alter Vertriebskalauer lautet:

 

"Selbstsicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit ersetzt jegliche Kompetenz"(Willkommen in der Demokratie...).      

Nun zum Thema:  Es gibt nicht nur "Mitläufer und Krawallmacher" bei den Gorleben-Demos (wie es gern medial suggeriert wird), sondern auch viele nahezu verzweifelte Menschen, die ge-gen die Zerstörungswut der vermeintlichen Volksvertreter im Rahmen der Zivilcoura-ge angehen, denn eines ist offensichtlich:

Die "Endlagerung" des Atommülls ist nicht nur nicht geklärt, sondern nachhaltig aus Sicht der lebenden Geschöpfe unmöglich !

In Talkshows und anderen Verwirrungsformaten der Medien sprechen angeblich intelligente Men-schen über kontrollierte Endlager, die über 100'000 Jahre(!) funktionieren sollen. Laut unseren Ge-schichtsbüchern lebten die Ägypter vor ca. 4'000 Jahren und hier reden wir über den 25- fachen Zeitraum. Das wäre rückwärts betrachtet die Blüte der Neandertaler.

In 100'000 Jahren wird kein lebendes Geschöpf mehr unsere Sprache sprechen oder unsere Schrift lesen können (der homo sapiens ist dann wohl der Neandertaler) aber unsere Politik erklärt uns, dass die Regierungen in dieser fernen Zukunft noch immer unseren heutigen Atommüll überwachen.  Diesen gnadenlosen, von der Atomlobby gesteuerten Unfug gegenüber der Schöpfung kann auch ich nur noch als wahrenTerrorismus bezeichnen.

Nicht nur die Demonstranten, die den Finger in die Wunde des Wahnsinns legen, werden durch Diffamierung oder Unterdrückung der Machtsysteme für ihre Zivilcourage abgestraft, sondern auch sehr viele Polizisten und andere abhängige Beamte, die oft gegen ihre eigene Überzeugung auf Mitmenschen gehetzt werden, die für eine lebenswerte Zukunft eintreten.

Fortsetzung:  > Ganzer Artikel von Andreas Popp

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Meine eigene Stellungnahme:

Als ich begann, mich eingehend mit der Problematik der (mir schon 1949 als Lehrling unsympa-thischen)  Atomenergie zu befassen, gründete ich 1973 die Überparteiliche Bewegung gegen Atomkraftwerke Zürich, die ÜBA-ZH und besuchte einen Spezialkurs für Atomgegner bei einem Biologieprofessor der Universität Zürich.  Mit handfesten Argumenten konnten wir dann auch hart gesottenen Befürwortern der "Kernenergienutzung" kontern und mit unseren Standaktionen in der Stadt Zürich und mit den Demos in Kaiseraugst, Wyhl, Gösgen und Graben hatten wir einen enormen Publikumserfolg. 

Natürlich konnten wir die Atomlobby von ihren Plänen nicht abbringen, aber immerhin konnten wir den Bau von mindestens weiteren fünf Atomkraftwerken in der Schweiz, in Deutschland, Frank-reich und in Österreich verhindern.  Eigentlich müssten alle Atomkraftgegner für ihre uneigennützi-gen Einsätze belohnt werden - nicht bestraft !  Aber bei der Atomlobby geht es eben ausschliess-lich um Machtausübung und um Geld.

Man komme mir jetzt nicht mit dem Argument, alternative, regenerative Energien könnten den wachsenden Bedarf nicht decken.  Warum werden denn alle diese Alternativen von der gleich-en Lobby brutalst verhindert ? Sogar Sonnenenergiesysteme werden bekämpft, sobald deren Wirkungsgrad und deren Energiepreis die Atomenergie "gefährden."

Dies sind keine "blöden Sprüche", sondern bittere Erfahrungen aus meinem Berufsleben.

Darum habe ich über diese Themen "Alternative, neue Technologien anstelle der Menschen feindlichen Atomenergie" international Vorträge gehalten und alles Wissenswerte über Erfinder und ihre Technik mit grossem Zeit- und Geldaufwand an Ort und Stelle besucht.  Und seit einigen Jahren kann ich diese Erkenntnisse auch in diesem Web 7stern veröffentlichen, wo in einigen"Siebenstern-Rundbriefen" grundlegende Erkenntnisse und Fakten dargelegt werden.

Es ist jetzt wirklich allerhöchste Zeit, dass sich die Medien dazu bequemen, die wirklichen "Terroristen" beim Namen zu nennen und nicht die mehr als berechtigter Weise höchst be-sorgten mutigen, tapferen Menschen, welche die zunehmen-den Strapazen und Gefährdungen an Demonstrationen auf sich nehmen um ihren Beitrag an eine menschenwürdige Zukunftzu leisten!                     Thyl Steinemann, Energietechniker

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PS:   Diese meine Stellungnahme darf gerne wörtlich übernommen und weiter verbreitet werden !

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