"Grippezeit"
Nebel, Nieselregen, Frost...
"Erkältung" oder eher eine Tabakrauchvergiftung?

 


Unter uns gesagt:  Wer blöd genug ist, sich "gegen Grippe" impfen zu lassen, muss mehr oder weniger schwere Nebenwirkungen riskieren.  Wie ich als typisches Beispiel wieder mal erwähnen möchte, lässt sich ein pensioniertes Ehepaar aus dem Patientenkreis von Sylvia (sie war eine sehr erfahrene Krankenschwester und Therapeutin) entgegen ihrem dringlichsten Abraten jeden Herbst vom Hausarzt "gegen Grippe" impfen. 

 

 

Die Folge:  

  • Nach jeder Impfung muss die liebe Frau wegen schweren Depressionen für einige Wo-chen in die Psychiatrie.

  • Ihr Ehemann drehte nach der letzten Impfung im Herbst 2009 komplett durch, machteRufmord gegen mich und war mit Vernunft nicht mehr ansprechbar (nachdem wir bis anhin ein bestes, freundschaftliches Einvernehmen hatten).

Ich selbst weiss aus über 50jähriger Erfahrung an mir,dass meine "Erkältungen" oder "Grippen" fast immer von einerTabakrauchvergiftung ausgelöst wurden und ich jeweils nicht schnell genug Gegenmassnahmen ergriffen habe wie z.B. gurgeln und schnupfen mit Meerwasser (Steinsalzwasser in Meerwasserverdünnung), ein heisses Vollbad, Kräuteressenzen inhalieren usw.

Ich brauche also keine Maske gegen "Schweinegrippe", wie dies letztes Jahr noch Vorschrift war in den Spitälern, vielmehr brauche ich eigentlich eine Gasmaske gegen Tabakrauch.

Schon in kleinsten ("homöopathischen") Dosen können dieseTabakrauchgifte schwer wiegende Beeinträchtigungen der Gesundheit und des Wohlbefindens auslösen, bei Kleinkindern sogar den "plötzlichen Kindstod".

Also ihr Regierungs- und Behördemitglieder:  Handeln !

Und mein Rat an alle meine lieben Leserinnen und Leser des Webs 7stern:   Meidet Tabakrauch !

 

Sylvia hat in ihrer Gesundheitspraxis auch wiederholt feststellen können, dass ihre Kunden, welche mit einer schweren Bronchitis zu ihr kamen, kurz zuvor an einem Anlass waren, wo geraucht wurde.

Ich weiss sogar von einem Fall, wo ein Dorffest in einer Mehrzweckhalle stattfand, in der geraucht wur-de.  Einige Tage später musste die Schule Wochen lang geschlossen werden, weil der grösste Teil der Schüler wegen fieberhafter Bronchitis, Katarrh, Husten, Stirn- und Nebenhöhlenentzündungzuhause bleiben mussten. 

Wer anfängt den Zusammenhang von Ursache und Wirkung zu erkennen, Dem werden solche Ereig-nisse augenscheinlich.  Ich möchte bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass sogar die Tabakin-dustrie selbst zugibt, dass im Rauch ihrer Produkte Tausende von Giften enthalten sind, von denenDutzende sogar Krebs erregend sind.   Eine Schizophrenie sondergleichen, dass das Schweizer Bundesamt "für Gesundheit" BAG die Einfuhr und den Verkauf von tödlichen Tabakproduktenzulässt (steht ja auf den Packungen), aber Gesundheitsprodukte, welche das Immunsystem stärken oder gegen diese "Grippe" heilende Wirkung haben, verbieten.

Ich hoffe sehr, dass unser neu zusammengesetzte Bundesrat, in dem - man staune! die Frauen jetzt in der Mehrzahl sind, hier mal Remedur schaffen und sich nicht mehr von der Pharma-Lobbysagen lassen, was erlaubt und was verboten werden muss.            Thyl Steinemann

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Hier ein Tipp von einer aufgeschlossenen Drogistin für ein Heilmittel, das sehr effizient gegen "Grippe"-Symptome angewendet werden kann, nämlich:  

"Pelargonium sidoides"

http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Pelargonium

 Phytopharmaka  DrogenlisteZusammenfassung

Pelargonium sidoides ist eine Arzneipflanze aus Südafrika, die in Form eines alkoholischen Extrakts zur Behandlung einer akuten Bronchitis zugelassen ist. Off-Label werden Pelargoniumextrakte auch bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Als unerwünschte Wirkungen treten gelegentlich Magen-Darm-Beschwerden und selten Überempfindlichkeitsreaktionen auf.

synonym: Kapland-PelargonieUmckaloabo®Kaloba®EPs 7630

Stammpflanze

Die Kapland-Pelargonie Pelargonium sidoides DC (Geraniaceae) ist eine Arzneipflanze, die in der traditionel-len Medizin in Südafrika eine wichtige Rolle spielt. Sie wurde hauptsächlich als adstringierendes Mittel beiDurchfallerkrankungen mit Fieber und als Tierarzneimittel eingesetzt. Auch andere Arten der Gattung Pelar-gonium wurden verwendet, darunter Pelargonium reniforme.

 

„Umckaloabo“

Das wissenschaftlich am besten untersuchte Fertigarzneimittel ist ein Extrakt aus Pelargonium sidoides, der seit Jahrzehnten in Deutschland und seit einigen Jahren in der Schweiz unter dem Namen „Umckaloabo“ vermarktet wird (in Österreich: Kaloba®).

Umckaloabo® wurde ursprünglich vom Engländer Charles Henry Stevens lan-ciert, der um 1900 in Südafrika von einem lokalen Heiler mit einem Pelargoni-umpräparat von Tuberkulose befreit wurde.

Zurück in Europa verkaufte Stevens das „Geheimmittel“ (Stevens" Cure) mit einigem Erfolg als Tuberkulosemittel.  Der Name soll sich aus der Bantusprache isiZulu herleiten. Wahrscheinlicher ist aber, dass Stevens den mysteriös-fremdländisch klingenden Namen für das Marketing seines Produkts erfunden hat (Brendler, van Wyk, 2008).

 

Droge

Die Arzneidroge ist die rote Pelargoniumwurzel (Pelargonii radix). Die Pflanze wird in Südafrika in Treibhäusern angebaut und in Deutschland verarbeitet.

Zubereitungen

Umckaloabo® enthält einen wässrig-alkoholischen Extrakt aus den Wurzeln von Pelargonium sidoides(EPs 7630®, Pelargonii sidoides radicis extractum ethanolicum liquidum).

Inhaltsstoffe

Die Wurzeln enthalten unter anderem Cumarine, Umckalin, einfache phenolische Verbindungen,Gerbstoffe vom Typ der Proanthocyanidine und ätherisches Öl (Geranii aetheroleum).

Wirkungen

Indikationen

Pelargoniumextrakte sind in der Schweiz offiziell ausschliesslich zur Behandlung einer akuten Bronchitis, also einer akuten Entzündung der Bronchien, zugelassen. Es wurden klinische Studien durchgeführt, die darauf hindeuten, dass durch die Einnahme der Schweregrad und die Dauer der Erkrankung vermindert werden kann. Von den Patienten werden Pelargoniumextrakte in der Selbstmedikation Off-Label bei verschiedenen Atemwegserkrankungen angewendet (z.B. Erkältung,HalsschmerzenTonsillitisSinusitis). Umckaloabo® war in Deutschland früher in diesen Indikationen im Handel. Ob Pelargoniumextrakte tatsächlich wirksam sind, wird je nach Autor sehr unterschiedlich beurteilt.

Dosierung

Die Tropfen (Fertigarzneimittel) sollen 30 Minuten vor den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Sie können auch Kindern über 2 Jahren verabreicht werden.

  • Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren: 3 x täglich 30 Tropfen

  • Kinder zwischen 6-12 Jahren: 3 x täglich 20 Tropfen

  • Kinder zwischen 2-5 Jahren: 3× täglich 10 Tropfen

Kontraindikationen und Vorsichtsmassnahmen

Pelargoniumextrakte sollen nicht bei Überempfindlichkeit eingenommen werden. Auch bei einer erhöh-ten Blutungsneigung oder bei Anwendung gerinnungshemmender Arzneimittel (orale Antikoagulantienwie Phenprocumon), bei Leber- und Nierenerkrankungen ist die Anwendung nicht angezeigt.

Zur Einnahme während Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Erkenntnisse vor, deshalb soll auf die Anwendung verzichtet werden. Kindern unter 2 Jahren soll der Extrakt nur nach vorgängiger ärztlicher Abklärung verabreicht werden. Bei länger anhaltendem Husten (> 7 Tage) soll 
ein Apotheker, eine Apothekerin oder ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden.

Die Präparate enthalten Alkohol. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Pelargoniumextrakte sollen vorsichtshalber nicht mit oralen Antikoagulantien wie Phenprocoumon(Marcoumar®) oder Warfarin (in der Schweiz nicht im Handel) kombiniert werden.

Unerwünschte Wirkungen

Gelegentlich:   Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen, SodbrennenÜbelkeitDurchfall

Selten:             Leichtes Zahnfleisch- oder Nasenbluten,  Überempfindlichkeitsreaktionen

Sehr selten:     Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen wie Atemnot und Blutdruckabfall

Vereinzelt:       Leberfunktionsstörungen

Ausgewählte Produkte

  • Umckaloabo®

  • Kaloba® ist das Co-Marketing-Arzneimittel von Umckaloabo®, es ist in Österreich im Handel

  • Homöopathische Pelargonium Urtinktur von Alpinamed oder Phytopharma

  • Präparate mit Pelargonium reniforme sind ebenfalls im Handel

  • In Deutschland ist Umckaloabo® seit 2009 auch in Form von Filmtabletten im Handel

Siehe auch:  Akute Bronchitis

Literatur

  • Agbabiaka T.B., Guo R., Ernst E. Pelargonium sidoides for acute bronchitis: a systematic review and meta-analysis. Phytomedicine, 2008, 15(5), 378-85 Pubmed 

  • Bachert C., Schapowal A., Funk P., Kieser M. Treatment of acute rhinosinusitis with the preparation from Pelargonium sidoides EPs 7630: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Rhinology, 2009, 47(1), 51-8 Pubmed 

  • Brendler T., van Wyk B.E. A historical, scientific and commercial perspective on the medicinal use of Pelargonium sidoides (Geraniaceae). J Ethnopharmacol, 2008, 119(3), 420-33 Pubmed 

  • Conrad A., Kolodziej H., Schulz V. Pelargonium sidoides-Extrakt (EPs® 7630): Zulassung bestätigt Wirksamkeit und Verträglichkeit. Wiener Medizinische Wochenschrift, 157 (13-14), 2007

  • Kolodziej H. Aqueous ethanolic extract of the roots of Pelargonium sidoides--new scientific evidence for an old anti-infective phytopharmaceutical. Planta Med, 2008, 74(6), 661-6 Pubmed 

  • Lizogub V.G., Riley D.S., Heger M. Efficacy of a pelargonium sidoides preparation in patients with the common cold: a randomized, double blind, placebo-controlled clinical trial. Explore (NY), 2007, 3(6), 573-84 Pubmed 

  • Matthys H., Heger M. Treatment of acute bronchitis with a liquid herbal drug preparation from Pelargonium sidoides (EPs 7630): a randomised, double-blind, placebo-controlled, multicentre study. Curr Med Res Opin, 2007, 23(2), 323-31 Pubmed 

  • Schapowal A., Heger M. Pelargonium-sidoides-Extrakt EPs® 7630 (Umckaloabo®) bei Sinusitis. Zschr Phytotherapie, 2007, 28, 58–65

  • Timmer A., Günther J., Rücker G., Motschall E., Antes G., Kern W.V. Pelargonium sidoides extract for acute respiratory tract infections. Cochrane Database Syst Rev, 2008, CD006323 Pubmed 

  • Patienten- und Fachinformation Umckaloabo®

    www.umckaloabo.de 

    www.smgp.ch 

Bildnachweis: Schwabe Pharma AG

Interessenskonflikte:  Keine / unabhängig.  Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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