DIE TODESSTRAHLEN
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Zeittafel
Tesla kehrt nach einer Reihe
1902
Marconi wird überall auf der
1903
Die 150.000 Dollar von
1904
Tesla schreibt für die Zeit- 1905
In Wardenclyffe werden
1906
"Left Property Here; Skips;
1907
Als Tesla in einem Brief an
1908
Tesla wiederholt am21.April |
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Teslas Todesstrahlengerät war eine Art "Skalarwellenwaffe" oder wie man es auch
bezeichnen könnte, ein Ultraschallgewehr. Tesla und die Todesstrahlen erregten in den Medien zu dieser Zeit einiges Aufsehen. In den dreißiger Jahren
kamen einige Filme über Todesstrahlen heraus, wie z.B. "Der Todesstrahl" (1938) mit Boris Karloff und "Flash Gordon" und "Der
Radarmann vom Mond".
Im August 1917 erzählte Tesla im "Electrical Experimenter" was geschehen war.
Während er seinen Trans- mitter mit einer Leistung von mehreren hundert Kilowatt betrieb, bauten sich im Generator der Elektrizitäts- |
Der Forscher
Marc J. Seifer, ein Psychologe, glaubt, dass Tesla aufgrund des Todes seines Partners aus der "Tesla Electric Company" und der Erschießung von Stanford White, dem bekannten Architekten, der
auch Wardenclyffe konstruiert hatte, einen Nervenzusammenbruch erlitt. Seifer datiert diesen auf das Jahr 1906 und zitiert als Beweis einen Brief von George Scherff, dem Sekretär von
Tesla: "Lieber Herr Tesla! Ich habe Ihren Brief erhalten und ich bin sehr froh, dass Sie Ihre Krankheit auskuriert haben. Ich habe Sie kaum jemals in
einem so schlechten Zustand gesehen wie am Sonntag; und ich war wirklich erschrocken."
In der Zeit von 1900 bis 1910 hatte Tesla seine ganze Kraft eingesetzt, um seine Pläne für die drahtlose Übertragung von Energie umzusetzen. Überboten von Marconis
Leistungen, bedrängt von finanziellen Problemen und verschmäht vom wissenschaftlichen Establishment befand sich Tesla Mitte des Jahrzehnts
in einer verzweifelten Lage. 1906 wurde der Druck so groß, dass er einen emotionellen Zusammenbruch erlitt.
Um einen letzte Versuch zu unternehmen, seinen grandiosen Plan doch noch zu verwirklichen, mag er vielleicht einen Test
seines Hoch-
leistungstransmitters durchgeführt haben, um dessen destruktives Potential zu demonstrieren. Dies wäre dann im Jahr
1908 geschehen.
Der Tunguska Zwischenfall ereignete sich am 30. Juni 1908. Eine Explosion von einer geschätzten Stärke von 10 bis 15 Megatonnen TNT legte 2.000 qkm Kiefernwald in der nähe der steinigen
Tunguska, eines Nebenflusses des Jenisseijs, in Zentralsibirien flach. Ganze Renntierherden kamen ums Leben. Die Explosion konnte in einem Umkreis
von 1.000 km gehört werden. Als 1927 eine Expedition in diese Gegend
unternommen wurde, um Beweise für einen Meteoriteneinschlag zu finden, wurde kein Einschlagskrater entdeckt. Auch bei Bodenbohrungen konnte bis zu einer Tiefe von 35 Metern weder
Nickel-, Eisen- noch Steinklumpen, den Hauptbestandteilen von Meteoriten, gefunden werden (siehe auch auf dieser Homepage unter Tunguska). Es gab bisher viele Erklärungen für den Tunguska-Zwischenfall. Die offiziell akzeptierte
Version ist, dass ein 100.000 Tonnen schweres Bruchstück von Enckes Komet, das hauptsächlich aus Staub und Eis bestanden haben soll, mit einer Geschwindigkeit von 100.000 km/h in die
Erdatmosphäre eingetreten ist, sich erhitzt hat und dann explodiert ist, wodurch ein Feuerball und Schockwellen erzeugt wurden,
aber kein Krater. Alternative Erklärungen des Desasters sprechen von einem "verirrten schwarzen Miniloch" (sic) oder
von einem außerirdischen Raumschiff, dass auf der Erdoberfläche zerschellt ist, und durch den Aufprall
gewaltige Energien freigesetzt hat.
In den Jahren 1907 und 1908 schrieb Tesla über die zerstörerischen Auswirkungen seines Energietransmitters. Sein Wardenclyffe-Transmitter war viel größer als der in Colorado Springs,
der den Generator des Kraftwerks zerstörte. Dieser neue Transmitter war um einige Größen-
ordnungen leistungsfähiger als der in Colorado Springs.
1915 sagte Tesla, dass er schon einen Transmitter gebaut hätte, der, "wenn es unvermeidlich wäre, Besitz und Leben zerstören könnte." Und schließlich schein ein Brief von Tesla an
J. P. Morgan aus dem Jahre 1934, der von Margaret Cheney, der Verfasserin einer Teslabiographie, entdeckt wurde, definitiv auf einen Waffentest hinzuweisen. Hierin
schrieb er: "Das Flugzeug hat die Welt völlig demoralisiert, so dass die Menschen in Städten wie London und Paris Todesangst vor Bombenangriffen
haben. Die neuen Geräte, die ich fertiggestellt habe, bieten einen absoluten Schutz gegen diese und andere Formen
von Angriffen. ... Diese neuen Entdeckungen, die ich in begrenzten Maße experimentell getestet
habe, erzeugen einen tiefen Eindruck."
Wir haben hier also einen weiteren Indizienbeweis vor uns, um die Sprache von polizeilichen Ermittlungen zu gebrauchen. Tesla hatte ein Motiv
und die Mittel, den Tunguska-Zwischenfall zu verursachen. Er scheint auch zugegeben zu haben, einen solchen
Test vor 1915 durchgeführt zu haben. Sei Transmitter konnte Energieniveaus erzeugen, die einer Zerstörungskraft von 10 Megatonnen
TNT und mehr entsprachen. Und das verkannte Genie war verzweifelt.
Die Natur des Tunguska-Zwischenfalls widerspricht außerdem nicht den Vorgängen, die bei der plötzlichen
Freisetzung von drahtlos übertragener Energie auftreten. Zur Zeit des Zwischenfalls wurde weder von
professionellen noch von Amateurastronomen irgendein brennendes Objekt am Himmel beobachtet, wie es der Fall hätte sein müssen, wenn ein 100.000 Tonnen
schweres Objekt in die Atmosphäre eintritt. Wie geologische Forschungen aus den siebziger Jahren ergaben und wie auch von einigen
Zeugen erwähnt wurde, leuchtete der Himmel in diesem Gebiet kurz bevor die Explosion aus dem Boden gekommen sein mag. Kurz
nach einem Erdbeben wird auch das unter Spannung stehende Gestein unterhalb der Oberfläche ein elektrischer Effekt erzeugt, der die Luft
ebenfalls zum Leuchten bringen, falls die Explosion wirklich durch die drahtlose Übertragung von Energie erfolgt sein sollte. Und schließlich ist auch kein
Einschlagkrater vorhanden. Da bei einer Übertragung von Energie keine Materiellen Objekte verwendet werden, wird auch kein Einschlagkrater erzeugt.
Wenn man von Teslas pazifistischer Einstellung ausgeht, dann ist es schwierig zu verstehen, warum er in seiner hoffnungslosen finanziellen Situation einen solchen Test
durchgeführt haben sollte, der sowohl Tiere als auch die Menschen, die diese beaufsichtigten, gefährden würde. Die Antwort hierauf lautet vielleicht, dass er gar keine Gefährdung
beabsichtigte, sondern nur einen Coup für die Öffentlichkeit landen wollte und hierbei im wahrsten Sinn des Wortes das Ziel verfehlte.
Gegen Ende des Jahres 1908 verfolgte die ganze Welt die verzweifelten Versuche Pearys den Nordpol zu erreichen. Peary behauptete, den Pol im Frühjahr 1909 erreicht zu haben, aber den Winter
zuvor war er in die Basis nach Ellesmere Land, die ungefähr 1.100 km vom Pol entfernt lag, zurückgekehrt. Wenn Tesla die Aufmerksamkeit der
internationalen Presse erregen wollte, dann hätte es wenige Dinge gegeben, die eindrucksvoller gewesen wären, als wenn die
Peary-Expedition von einer verheerenden Explosion im Eis in der Nähe des Nordpols berichtet hätten. Tesla konnte dann zumindest als
Meister einer geheimnisvollen Zerstörungskraft angesehen werden, wenn er schon nicht als Meisterschöpfer, der er war, gefeiert
werden sollte. Der Test scheint kein Erfolg gewesen zu sein, wie Nichelson meint. Es musste sehr schwierig
gewesen sein, die riesigen Energiemengen im Transmitter zu kontrollieren und sie genau an die Stelle zu leiten, die
Tesla vor-
gesehen hatte. Das Gebiet von Tunguska und Shoreham auf Long Island sind beide gleich weit vom Ellesmere Land entfernt. Beide liegen mit einer Abweichung von nur zwei Grad auf dem gleichen
Längengrad. Die zerstörerische elektrische Welle schoss über ihr Ziel hinaus.
Wer auch immer über Teslas Demonstration seiner Energiewaffe Bescheid gewusst haben mag, muss entweder darüber entsetzt gewesen
sein, dass die Waffe ihr Ziel verfehlt hatte und eine Gefahr für bewohnte Gebiete dieses Planeten darstellen würde, oder dass ein so großes Gebiet bloß dadurch
zerstört werden konnte, indem in einer Entfernung von Tausenden Kilometern ein Schalter umgelegt worden war. Was auch immer der Fall gewesen sein mag, Tesla erlangte
mit seinem Hochleistungstransmitter nicht die Berühmtheit, nach der er sich gesehnt hatte.
1915 wurde das Wardenclyffe-Laboratorium der "Waldorf Astoria Inc." für die Bezahlung von Teslas ausstehender Hotelrechnungen über-
schrieben. 1915 ließen die neuen Eigentümer den Turm sprengen, um ein paar Dollar aus dem Verkauf des Schrotts zu erhalten.
Oliver Nichelsons Theorie mag pure Fantasie sein oder Nicola Tesla hat die Welt vielleicht in einer Art und Weise erschüttert, die seit über achtzig Jahren
geheimgehalten wird.
Heute bedroht der Krieg der Sterne die gesamte Bevölkerung dieser Erde aus dem Weltraum. Teslas Erfindung der Todesstrahlen kann auf verschiedene
Weise genutzt werden: als "Skalarwellen-Howitzer", "Weltradar", "Erdbebenmaschine", zur Gehirnwellenmanipulation, als
Teilchenstrahlenwaffe, für "Wellenzugimpulse", Handphaser und für eine Unzahl anderer Geräte.
Es gibt auch positive Seiten dieser Technologie. Sie kann z.B. im Bereich der Freien Energie und für die Erzeugung von Tesla-Schutzschilden, eines undurchdringlichen Energiewalls, die Städte,
Gemeinden und Anlagen vor Angriffen schützt, eingesetzt werden. Ein "Tesla-Horwitzer" könnte durch gezielte Schläge von mehreren Millionen Volt Kommunikationseinrichtungen in jeder
Hauptstadt dieser Erde zerstören, wobei der Einsatz dieses Geräts auch aus dem Weltraum erfolgen könnte. Es gibt eine Vielzahl militärischer
Anwendungsmöglichkeiten für Teslas Erfindung und die Geheimhaltung seiner Erfindungen wäre für den gesamten militärischen Industriekomplex von Vorteil.
© Mit
freundlicher Genehmigung des Magazin "Wissenschaft ohne Grenzen" (WOG)
Webgestaltung: Torsten Migge (Webmaster of "Science Explorer")
Teslas Lebensdaten:
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1856 Am 10. Juli wird Nikola Tesla in Smiljan/Kroatien geboren; Eltern Milutin und Djouka Tesla (Serben), Vater orthodoxer Geistlicher (Pope) Lord Kelvins Theorie des Schwingkreises entsteht. 1865 Maxwell veröffentlicht seine mathematische Theorie der elektromagnetischen Lichtausbreitung 1866 Besuch der Realschule (nach vier Jahren Volksschule) 1871 Übertritt an die Höhere Realschule in Karlovac 1877 Beginn des Studiums an der Technischen Hochschule in Graz 1880 Selbst-Studium an der Universität Prag Edison richtet eine Beleuchtungsanlage auf dem Dampfer "Columbia" ein 1881 Tesla erhält eine Anstellung bei der Telephongesellschaft in Budapest 1882 Tesla entdeckt im Budapester Stadtpark das Drehfeld, Konzipierung des ersten Wechselstrommotors Edison baut das erste mit Gleichstrom betriebene Elektrizitätswerk in New York 1882 Tesla geht nach Paris, Arbeit bei der "Continental Edison Company" 1883 Außendienstarbeiten in Straßburg, dort Bau des ersten Modells eines Wechselstrommotors (Induktionsmotors) 1884 6.Juni: Tesla trifft in New York ein, kurze Zeit der Beschäftigung in Edisons Laboratorien 1885 März: Gründung der "Tesla Electric Light Company" April: Anmeldung der ersten Patente für Bogenlampen 1886 Ein Jahr Arbeit als Tagelöhner 1887 Gründung der "Tesla Electric Company" Oktober-November: Anmeldung verschiedener Patente für seinen "Elektromagnetischen Motor" und der "Verteilung elektrischer Energie" 1888 Hertz macht Versuche mit elektromagnetischen Wellen von ca. 1 m Länge 1.Mai: Veröffentlichung seiner Drehstrom-Patente 16.Mai: Tesla hält den Vortrag : "Ein neues System von Wechsel- strommotoren und Transformatoren" Juli: Abkommen mit Westinghouse, Verkauf sämtlicher Drehstrom- patente 1889 Tesla arbeitet für Westinghouse in einem Werk in Pittsburg Gegen Ende des Jahres Rückkehr nach New York Oktober: Anmeldung des ersten Patents für eine Hochfrequenzmaschine (Frequenz ca. 10 000 Hertz) 1890 Tesla beginnt seine Experimente mit Hochfrequenzströmen 1895 Erfindung der Hochfrequenzoszillatoren (Verwendung von Thomsonschen Schwingkreisen) Entwicklung der Teslaspulen, Tesla erzeugt Spannungen bis zu 4 Millionen Volt Umfangreiche Versuche mit Vakuumröhren (Elektronenröhren, Leuchtstoffröhren, Gasentladungsröhren, Kohleknopflampe etc.) Bau kleinerer ferngesteuerter Geräte und drahtlosen Anlagen 1891 20.Mai: Vortrag über die Anwendung von Hochfrequenzströmen für künstliche Beleuchtung 1892 3. und 4. Februar: Vorträge in London über Hochfrequenzströme, Tesla erwähnt eine Vorform der Elektronenröhre 1893 Tesla stellt die Grundprinzipien der Radiotechnik vor 1895 13. März: Bei einem Brand wird Teslas Laboratorium völlig zerstört Dezember: Röngten entdeckt die X-Strahlen 1896 Umfangreiche Versuche mit Röngtenstrahlung; Entwicklung von Rönt- gengeröhen; er erkennt als einer der ersten die Gefährlichkeit der Röntgenstrahlung 1897 Vollendung eines ferngesteuerten Bootes Thomson entdeckt das Elektron Juli: Erste drahtlose Übertragung über eine größere Entfernung (40 km) zwischen Teslas Labor und einem Schiff auf dem Hudson River 1898 Versuche mit Elektro-Mechanischen Oszillatoren Tesla baut einen Apparat zur Nutzung der Sonnenenergie 13. September: Vortrag vor der "Amerikanischen Elektrotherapeuti- schen Vereinigung" September: Tesla stellt auf der Weltausstellung im Madison Square Garden sein ferngesteuertes Boot und eine Anlage zur drahtlosen Nachrichtenübertragung vor 1899 Mai-Januar 1900: Tesla in Colorado Springs: Entwicklung des soge- nannten "Magnifying Transmittors" Signalübertragung über eine Entfernung von 1000 km Tesla erzeugt Spannungen von bis zu 20 Millionen Volt Empfang von Radiosignalen aus dem Weltall Kleine Modellanlage zur drahtlosen Übertragung von Energie Entwicklung eines Konverters zur Nutzung der Energie des Weltalls 1901 Marconi sendet mit einer Hochfrequenzanlage nach Teslas Vorbild drahtlos ein Signal von Europa nach Amerika 1902 Juni: Tesla übersiedelt nach Wardenclyffe auf Long Island Aufbau einer Radiostation und einer Anlage zur Übertragung von Energie auf drahtlosem Weg 1905 Aus finanziellen Gründen muss das Laboratorium in Wardenclyffe geschlossen werden, bevor Tesla seine Arbeiten beenden kann 1906 Erstes Modell der Teslaturbine 1907 Entwicklung der Elektronenröhre durch Lee de Forest 1909 Marconi und Braun erhalten den Nobelpreis für die Entwicklung des drahtlosen Telegraphen 1910 Erste Rundfunksendung in Amerika Tesla baut eine größere Turbine mit einer Leistung von 300 PS 1912 Tesla erklärt in einem Interview, dass er eine Vibrator gebaut habe, mit dem es möglich sei, große Gebäude oder Brücken einstürzen zu lassen. 1916 Anmeldung verschiedener Patente (Frequenzmesser, Tachometer, Blitzableiter etc.) 1917 Tesla beschreibt in einem Artikel die Hauptbestandteile des Radars Verleihung der Edisonmedaille 1922 Verschiedene Patente im Bereich der Mechanik von Flüssigkeiten. Tesla muss aus finanziellen Gründen sein Labor aufgeben 1931 Tesla veröffentlicht Pläne für ein geothermisches Kraftwerk Test seines Energiekonverters in einem Pierce Arrow 1936 Tesla erhält von der jugoslawischen Regierung eine jährliche Rente von 7200 Dollar auf Lebenszeit. 1937 Bei einem Unfall mit einem Taxi wird Tesla schwer verletzt Robert Underwood Johnson stirbt 1943 7.Januar: Tesla stirbt im Alter von 86 Jahren im Hotel New Yorker |
Ashtor 2012





Tesla ließ Mitte 1930
von Künstlern Zeichnungen sei-
