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Luvos-Heilerde 2 wird als streichfähiger Brei mit Wasser, Essigwasser, Kamillentee oder Abkochungen von Zinnkraut bzw. Haferstroh angerührt. Dieser Brei wird dann als Pflaster, Auflagen
(Packungen) oder Wickel verwendet.
Grundsätzlich gilt: Die Dicke der Heilerdeschicht soll mit der Größe des behandelten Gebietes abnehmen. Bei kleineren Flächen wird der Heilerdebrei fingerdick, bei mittleren Flächen (z. B.
Unterarm, Wade) bleistiftdick und bei größeren Flächen (Rücken) messerrückendick aufgetragen.
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Bei Pflastern wird der Heilerdebrei direkt auf die Hautpartie aufgetragen, wie z.B. bei Insektenstichen, Akne, Mitessern, Geschwüren und Hautausschlägen. Der getrocknete Heilerdebrei wird mit
kaltem Wasser abgewaschen.
Für Wickel (Umschläge) benötigt man ein Wickeltuch, wie z. B. ein gröberes Leinentuch, das vor der Behandlung in Wasser getaucht und kräftig ausgewrungen wird. Der Heilerdebrei kann nun direkt auf
die Haut aufgebracht und der zu behandelnde Bereich straff mit dem Leinentuch umwickelt werden. Alternativ kann der Brei auch auf das Wickeltuch aufgestrichen werden. Über das Wickeltuch legt man ein
größeres trockenes, luftdurchlässiges Leinen- oder Baumwolltuch, das mit Sicherheitsnadeln befestigt wird. Am besten wird der Patient in eine Decke eingehüllt und ruht bis zum Trockenwerden des
Heilerdebreis.
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Kalte Anwendungen |
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Kalte Anwendungen sind die bevorzugte Anwendungsart von Heilerde. Voraussetzung für die kalte Anwendung von Heilerdewickeln oder–auflagen ist ein warmer Raum (nicht unter 20 °C).
Sollte ein Frösteln auftreten, muss künstlich (Wärmflasche, Rotlicht) erwärmt oder die Behandlung abgebrochen werden.
Kalte Anwendungen bevorzugt man bei akuten und schmerzhaften Krankheitszuständen und zur Behandlung von Hautbeschwerden, eiternden und nässenden Geschwüren, Verbrennungen, entzündlichen und
degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen sowie Weichteilrheumatismus.
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Auch werden Wickel zur Behandlung der erkrankten oberflächlichen Venen (Venenentzündung) und der Lymphgefäße (Lymphgefäßentzündung) stets kalt angelegt.
Durch den Kältereiz und den Eigendruck des feuchten Heilerdebreis auf den behandelten Bereich werden die Blutgefäße verengt und Muskelspannungen gemindert. Der Stoffwechsel im betroffenen Gewebe
verlangsamt sich, Entzündungen werden gedämpft und Schmerzen meist rasch gelindert. Schwellungen können sich auf schonende Weise zurückbilden.
Beim Trocknen des Heilerdebreis tritt eine erhebliche Saugwirkung auf. Mit dem Flüssigkeitsstrom von innen nach außen kann überschüssige Gewebsflüssigkeit entfernt werden, die bei
verletzungsbedingtem Gewebserguss entsteht.
Beim Trocknen des Heilerdebreis kommt es in Folge zu einer wohltuenden Erwärmung auch des tieferen Gewebes. Die Nervenfunktionen werden unterstützt, Kreislauf und Stoffwechsel (Versorgung des Gewebes
mit Sauerstoff und Nährstoffen, Abtransport von Stoffwechselschlacken) werden angeregt. Nässende Wunden trocknen leichter ab. Zellgifte, Bakterien und Zersetzungsprodukte können an die Heilerde
gebunden werden.
Üblicherweise rötet sich die Haut als Zeichen einer verstärkten Durchblutung, und es tritt ein angenehmes Wärmegefühl auf. Man spricht auch von „Heilwärme“, die auch die tiefer gelegenen Schichten
des Körpers (Muskeln, Gelenke) erreicht.
Man lässt den Heilerdebrei solange am Ort der Behandlung, bis er vollkommen trocken ist. Dies dauert etwa 1-2 Stunden bei Wickeln und Auflagen, bei Pflastern und Gesichtsmasken etwa 30 Minuten und
hängt natürlich von der Dicke der Heilerdeschicht ab.
Bei Wickeln und Auflagen macht sich das Ende des Trocknungsprozesses durch Abbröckeln der Heilerde unter dem Tuch bemerkbar.
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Warme Anwendungen |
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Warme Auflagen helfen bei Erkältung, Grippe, Unterleibsschmerzen, Ischias („Hexenschuss“), Nervenentzündungen, Muskelverspannungen und nicht entzündlichem Rheuma.
Sie dürfen nicht vorgenommen werden bei Sehnenscheidenentzündung und anderen akuten und chronischen Entzündungen und zur Behandlung von Venenleiden (Krampfadern). Hierfür kommen ausschließlich
Kaltanwendungen in Frage.
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Trockene Anwendungen |
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Feuchte Anwendungen sind im Allgemeinen wirksamer als die Behandlung mit dem trockenen Heilerdepulver.
Es gibt aber Fälle, für die sich die Trockenbehandlung sehr wohl eignet. |
Zu nennen sind hier nässende Geschwüre, Wunden, Sonnenbrand, Verbrennungen und Hautjucken.
Adolf Just schrieb: “Die Heilerde kühlt, reinigt, wirkt schmerzlindernd, saugt auf und fördert die Wundheilung.“ Sie kann mehrfach täglich angewendet werden bis zu einer Stunde auf der behandelten
Stelle belassen werden. Danach spült man mit kaltem oder lauwarmem Wasser ab. Zum leichteren Einpudern füllt man Luvos-Heilerde 2 in eine Streudose (z. B. Salzstreuer).
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Anwendung von Luvos-Heilerde bei Akne |
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Zur Hautreinigung bei Akne ist Luvos-Heilerde sehr gut geeignet. Rühren Sie eine dickflüssige Paste aus
Luvos-Heilerde 2 und Wasser an und tragen Sie diese als Maske auf die Haut auf. Lassen Sie die Heilerde gut durchtrocknen. Im Sommer können Sie sich dazu in die Sonne setzen, im Winter unter das
Rotlicht, vor einen warmen Kamin oder einfach in ein kuschelig warmes Zimmer.
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Die Heilerde nimmt jetzt den
überschüssigen Hauttalg – eine Hauptursache für Akne – auf und befreit die Haut gründlich von Unreinheiten. Die Aufsaug- bzw. Absorptionsfähigkeit und die Kapillarkräfte werden beim
Durchtrocknen der Maske wirksam. Wenn die Heilerde durchgetrocknet ist, waschen Sie das Gesicht mit lauwarmem Wasser.
Die Anwendung
mit der Heilerde ist sehr stark austrocknend. Bei einer Akne sollten Sie jetzt nicht nachfetten, sondern allenfalls eine pflegende natürliche Feuchtigkeitscreme auflegen. Wenn Ihnen das
Spannungsgefühl unangenehm ist, tragen Sie ein Pflanzenöl wie zum Beispiel Nachtkerzenöl oder Jojobaöl auf.
Wiederholen Sie die
Luvos-Heilerdemaske alle zwei bis drei Tage, bzw. immer dann, wenn die Haut wieder glänzt.
Luvos-Heilerde Gesichtsmaske mit Jojobaöl erhalten Sie auch
gebrauchsfertig im Portionsbeutel.
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Quelle : www.luvos.de
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