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Sonntag 21.08.2011 18:30 Uhr – El Paso

Einen Monat lang Beben auf El Hierro 
Eigentlich sollte man eher sagen unter El Hierro

So richtig beunruhigt muss keiner sein, aber aufmerksam sind zumindest die Geologen und Vulkanologen geworden, denn solche Schwarmbeben wie es jetzt auf El Hierro seit gut einem Monat gibt, die zeugen von unterirdischer Magmabewegung. – Das kann theoretisch auch bedeuten, dass es zu einem Austritt von Lava über die Oberfläche kommt, was man dann landläufig als Vulkanausbruch betitelt. – Muss es aber nicht, genau so gut kann es sein, dass sich das flüssige Magma nur neue Kavernen und Räume sucht und dabei eben diese vielen Beben verursacht. – So ist es auch sehr interessant zu beobachten, in welcher Tiefe sich diese Beben entwickeln, und da hat man nun über einen Monat gesehen, keine Anzeichen feststellen können, dass diese Beben weiter zur Oberfläche ziehen. – Die meisten Beben finden in einer Tiefe zwischen 10 und 12 Kilometer statt und haben auch nur Magnituden zwischen 0,8 und 1,8 auf der berühmten Skala von Charles Richter, sind also von den Einwohnern der Insel auch gar nicht wahrzunehmen. – Vielleicht ist man deswegen auch nicht wirklich beunruhigt, was man nicht sieht und spürt, das kann so schlimm schon nicht sein, und auch die Inselregierung El Hierros hat in den wenigen Verlautbarungen die es überhaupt von offiziellen Stellen gibt, ganz klar Entwarnung gegeben. – Dabei erzählt man immer wieder, dass es völlig normal sei, dass es auf aktiven Vulkaninseln solche Beben gibt. – Das ist zum Teil richtig, allerdings gab es in den vergangenen Jahren auf El Hierro jeweils nur wenige Beben im ganzen Jahr, und nun sind es in einem Monat knapp 3.500 seismische Bewegungen. – Das kann man dann nicht mehr als normal bezeichnen, und eine Organisation, welche sich auch mit der Vulkanologie auf den Kanaren beschäftigt. www.avcan.org hat zu diesem Thema extra eine neue Rubrik erstellt, in welcher von der "Krise auf El Hierro" gesprochen wird. – Die Wissenschaft ist also wohl deutlich interessierter an diesen Vorfällen als die Presse und damit auch die Bevölkerung, man kann das auch daran erkennen, dass man die Anzahl der Messpunkte für Beben auf El Hierro inzwischen auf 6 Stationen erhöht hat.

Die meisten bekannte Geologen hier auf den Inseln, die zum Teil auch für die staatlichen Institute arbeiten, die geben wenig von sich, sind auch noch dabei eher zu analysieren, da man ungern mit wenigen Fakten vor die Tür tritt. – Auch will man für keine falschen Ängste sorgen oder eine blanke Entwarnung geben, man kann einfach nicht vorhersagen, wie das weitergehen wird. – Am liebsten hätten natürlich alle, dass diese Beben einfach wieder ganz von selber verschwinden, das Magma sich wieder beruhigt, und dann kann man wunderbar darüber Arbeiten verfassen, weil man dann ja auch nicht daneben liegen kann. – Die Presse nimmt den Fall auch nur sehr knapp auf, man kann einfach nicht viel darüber berichten, weil man eben genau so wenig wie die Wissenschaftler irgendwelche Anstöße für falsche Interpretationen geben will. – Wir wissen ja, was man mit Schlagzeilen machen kann. – Einmal könnte dort stehen: "3.500 Erbeben auf El Hierro, droht der Vulkanausbruch?" – oder eben auch: "Erhöhte seismische Aktivität lockt Wissenschaftler nach El Hierro." – Beides stimmt ein bisschen, es kommt eben nur darauf an, wie man es verkaufen will. – An der Zahl der Beben kann man wunderbar ablesen, dass es Aktivitätsschübe gibt, und dann wieder Tage, an denen man meinen könnte, die Sache beruhigt sich nun so weit, dass man mit dem völligen Abklingen der Aktivität rechnen könnte. – In den letzten Tagen nahm die Aktivität sogar deutlich zu, der 18. und der 19. August registrierte man jeweils über 300 Beben. – Nachfolgend die Anzahl der Beben, welche man auf El Hierro seit dem 19.Juli gemessen hat:

 

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Hurrikan „Irene“New York verhängt Ausnahmezustand

Aktualisiert am Freitag, 26.08.2011, 04:31

 

Reuters Der Hurrikan Irene – hier noch auf Höhe der Bahamas – soll auch über Washington hinwegziehen

Hurrikan „Irene“ bedroht die Ostküste der USA. Kriegsschiffe bringen sich auf hoher See in Sicherheit. Über North Carolina und New York wurde bereits jetzt der Notstand verhängt. Den USA droht ein Chaos-Wochenende.
Reuters Der Hurrikan Irene – hier noch auf Höhe der Bahamas – soll auch über Washington hinwegziehen
Hurrikan „Irene“ bedroht die Ostküste der USA. Kriegsschiffe bringen sich auf hoher See in Sicherheit. Über North Carolina und New York wurde bereits jetzt der Notstand verhängt. Den USA droht ein Chaos-Wochenende.
 
 
 
Die Verhängung des Ausnamezustandes über New York diene der Vorbereitung „auf alle Situationen“, die der Wirbelsturm auslösen könne, sagte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo am Donnerstag. Der Ausnahmezustand ermöglicht eine vereinfachte Zusammenarbeit der Behörden und bundesstaatliche Hilfen.

Möglicherweise müssten Bewohner der Stadt New York aus niedrig gelegen Stadtgebieten in Sicherheit gebracht werden, sagte Bürgermeister Michael Bloomberg. „Wenn Sie ein Auto haben und in einer tieferen Gegend leben, parken Sie es auf einem Hügel. Bringen Sie Ihre Sachen nach oben“, sagte Bloomberg. Der Bürgermeister wies Evakuierungen von Krankenhäusern und anderen leicht verwundbaren Einrichtungen an.

Experten rechnen damit, dass der Hurrikan an Stärke zunehmen wird, bevor er am Wochenende die US-Ostküste erreicht. Bis zu 65 Millionen Menschen könnten von dem Wirbelsturm betroffen sein.

Erwartetes Reisechaos

US-Präsident Barack Obama verhängte den Notstand auch über den Bundesstaat North Carolina. Dennoch will Obama seinen Urlaub auf der Atlantikinsel Martha´s Vineyard nicht abbrechen. Seinen zweitletzten vollen Urlaubstag verbrachte er mit seiner Frau Michelle und seinen Töchtern Malia und Sasha an einem Privatstrand. Am Samstagvormittag wird die Familie in Washington zurückerwartet.

Reisenden steht wegen „Irene“ ein chaotisches Wochenende bevor. Amerikanische Fluggesellschaften strichen bereits mehr als 100 Flüge. Erste Flugzeuge wurden vor den Wirbelsturm in Sicherheit gebracht. Am Wochenende dürften weitere hunderte Flüge gestrichen werden. Der Flug-Tracker FlightAware geht davon aus, dass ab Freitagnachmittag mehr und mehr Flugzeuge am Boden bleiben müssen. Auch der Bahnverkehr ist betroffen: Die US-Eisenbahngesellschaft Amtrak will die meisten Züge südlich von Washington in den kommenden drei Tagen streichen.

Verwüstungen auf den Bahamas

Zuvor hatte „Irene“ auf ihrem Weg durch die Karibik mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 160 Stundenkilometern auf mehreren Bahamas-Inseln schwere Schäden angerichtet. Zahlreiche Dächer wurden zerstört, Bäume und Telefonmasten umgeknickt. „Irene“ ist der erste schwere Sturm der Hurrikan-Saison im Atlantik.

Nach Verwüstungen auf den Bahamas setzt „Irene“ nun den Weg in Richtung US-Ostküste fort. Fünf Bundesstaaten – North Carolina, Virginia, Maryland, New York und New Jersey – verhängten bereits vorbeugend den Notstand in einigen Regionen, um schnell eingreifen zu können. Laut TV-Berichten flohen Tausende Menschen aus Feriengebieten in North Carolina. US-Kriegsschiffe verließen den Hafen Norfolk (Virginia), um sich auf hoher See in Sicherheit zu bringen.

Florida könnte verschont werden

Während der Hurrikan nach bisherigen Vorhersagen an dem Urlauberstaat Florida sowie an Georgia und South Carolina vorbeiziehen soll, könnte er am Wochenende in North Carolina auf Land treffen, wie das US-Hurrikanzentrum in Miami berichtete.
Der Wirbelsturm entwickelte am Donnerstag in seinem Zentrum Windgeschwindigkeiten von 185 Kilometern in der Stunde. Er hatte sich am vergangenen Wochenende in der Ostkaribik gebildet und vor allem Puerto Rico und die Dominikanische Republik heimgesucht.
cp/ala/AFP/dpa/dapd

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Naturereignis Vogtland: Bereits 1.000 leichte Erdstöße seit Mittwoch

 

Die leichten Erdbeben im deutsch-tschechischen Grenzgebiet halten weiter an. Wie das Seismologische Observatorium auf dem Collm mitteilte, wurden seit Mittwoch mehr als 1.000 Erdstöße festgestellt. Das bisher stärkste Beben mit einer Magnitude von 3,8 sei in der Nacht zum Freitag um 1:33 Uhr gemessen worden. Weitere Beben mit Stärken zwischen 3,0 und 3,2 wurden um 1:05 Uhr, 2:15 Uhr, 2:35 Uhr, 3:45 Uhr und 4:17 Uhr registriert. Zuschauer des SACHSENSPIEGEL meldeten, dass die Erdstöße bis nach Annaberg-Buchholz zu spüren gewesen waren. Auch in der oberfränkischen Porzellanstadt Selb wurde nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Umwelt noch Beben mit einer Stärke von 3,4 gemessen.

Erdbebenherd verlagert sich langsam

Seismogramm
Bei Schwarmbeben wurden bis zu 5.000 Erdstöße gezählt

Nach Angaben des Seismologieverbundes Sachsen befindet sich das  Epizentrum der Beben auf dem Gebiet der böhmischen Gemeinde Novy Kostel, rund zehn Kilometer von Bad Brambach entfernt, in einer Tiefe von 8 bis 9 Kilometern. Erste Auswertungen des Seismologieverbundes zeigen, dass sich der Erdbebenherd langsam nach Nordosten verlagert. Das gleiche Phänomen sei bereits beim letzten Erdbebenschwarm in dieser Region, im Herbst 2008, beobachtet worden.

Typische Erscheinung im Vogtland

Sogenannte Schwarmbeben sind kleine Erdbeben, die in dichter zeitlicher Reihenfolge im gleichen Gebiet auftreten. Sie sind im Vogtland eine typische Erscheinung. Der letzte größere Erdbebenschwarm ereignete sich nach Angaben des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Geologie und Landwirtschaft von Oktober bis Dezember 2008. Die Beben erreichten eine maximale Magnitude von 4,3 auf der Richter-Skala. Ein stärkeres Schwarmbeben hatte sich auch August und November 2000 im Vogtland ereignet. Damals wurden etwa 5.000 Beben gezählt, das größte erreichte eine Stärke von 3.7 auf der Richterskala. Ein Schwarmbeben, dass zum Jahreswechsel 1985/86 stattfand, hatte sogar zu Schäden an Gebäuden geführt, berichtet wurde von Rissen in Wänden und Mauern.

Zuletzt aktualisiert: 26. August 2011, 13:02 Uhr

. Wie das Seismologische Observatorium auf dem Collm mitteilte, wurden seit Mittwoch mehr als 1.000 Erdstöße festgestellt. Das bisher stärkste Beben mit einer Magnitude von 3,8 sei in der Nacht zum Freitag um 1:33 Uhr gemessen worden. Weitere Beben mit Stärken zwischen 3,0 und 3,2 wurden um 1:05 Uhr, 2:15 Uhr, 2:35 Uhr, 3:45 Uhr und 4:17 Uhr registriert. Zuschauer des SACHSENSPIEGEL meldeten, dass die Erdstöße bis nach Annaberg-Buchholz zu spüren gewesen waren. Auch in der oberfränkischen Porzellanstadt Selb wurde nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Umwelt noch Beben mit einer Stärke von 3,4 gemessen.

 

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http://spaceweather.com/

CORONAL HOLE: A yawning dark hole in the sun's atmosphere is spewing solar wind toward Earth. NASA's Solar Dynamics Observatory photographed the opening during the early hours of Aug. 26th:

Solar wind flowing from this coronal hole is expected to arrive on Aug. 28-29, possibly causing geomagnetic activity around the poles. Arctic sky watchers should be alert for auroras on those dates. As summer winds down, the midnight sun is waning for improved visibility of Northern Lights. Aurora alerts: textvoice.

 

 

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