Al-Dschasira, der Fernsehkonzern aus dem Katar, der sich in 15 Jahren in der arabischen Welt als originale Berichterstattungsfirma durchgesetzt hatte, engagierte sich plötzlich in eine weitschweifige Beeinflussungsoperation, mit dem Ziel, die Regime von Libyen und Syrien mit allen nur möglichen Mitteln zu stürzen. Diese Wende ist, wie Thierry Meyssan zeigt, nicht die Frucht der Konjunktur, sondern war seit Langem durch Persönlichkeiten, die es verstanden, ihr eigenes Interesse dem Publikum zu verbergen, vorbereitet worden. Enthüllungen…
Pr Franz Aldlkofer in Frankreich: "Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft"
Ein bekannter Wissenschaftler sagt hierzu, dass er zu Beginn der 90ger Jahre auch an diesem Thema geforscht hat und diese Aussagen hier bestätigen kann. Allerdings wurde schon damals die "echte" Forschung korrumpiert, sein Chef zum Schweigen gebracht und er selbst gegangen. Ich habe den Artikel für die KT nur aus dem PDF rauskopiert, ihr könnt aber vom Link das Original herunterladen und auf dem Computer speichern.
Die ganze Produktpalette um Handy, I-phone, I-Pod, Blackberry etc. etc. wurde durch massive Gehirnwäsche und agressive Werbung dermaßen als gesellschaftliches Must-have stilisiert, dass bereits zu Beginn dieses Jahrtausends die Erstklässler-Schulranzen mit Handyfächern ausgestattet waren. Und das, obwohl es das klassische Handy nur 1 Dekade vorher noch gar nicht gab. Beim gestrigen Elternabend wurde diskutiert, ob beim Landschulheimaufenthalt wohl Handys zugelassen sein sollten. Der Klassenlehrer plädierte dafür und kommentierte, seit er ein Handy habe, wäre dieses Handy nie weiter als 3m von ihm entfernt gewesen (naja, er ist noch relativ jung...) ... aber das spricht schon Bände!
Grazyna Fosar und Franz Bludorf haben zum Thema sehr wertvolle Bücher geschrieben (z.B. "im Netz der Frequenzen") – die auch für Laien verständlich sind.
Gruß
Eve
"Ein Land für die EHS" 17 09 2011 Wald von Saoû Drôme – Frankreich
Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft
Franz Adlkofer
Pandora - Stiftung für unabhängige Forschung, Berlin
Keine Technologie hat jemals so rasch und so weitreichend Eingang in den Alltag der
Menschen gefunden wie der Mobilfunk. Innerhalb von nur 20 Jahren ist die Zahl der
Menschen, die das Mobiltelefon nutzen, weltweit von nahezu Null auf mehr als 4,6 Milliarden
angestiegen. Die jüngsten von ihnen haben kaum das dritte Lebensjahr überschritten. Diese
Entwicklung schafft aus wissenschaftlicher Sicht ein schwerwiegendes Problem: Der Stand
des Wissens über die biologischen Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder
(HF-Strahlung) niedriger Intensität ist immer noch sehr dürftig. Die gegenwärtigen
Grenzwerte beruhen auf der Annahme, dass sie den menschlichen Organismus zuverlässig
schützen, weil die HF-Strahlung biologisch wirkungslos ist, sofern sie die Temperatur im
Gewebe nicht erhöht. Diese Annahme steht jedoch im Gegensatz zu den Ergebnissen von
zunehmend mehr Studien, die übereinstimmend zeigen, dass biologische Wirkungen schon
weit unterhalb dieser Grenzwerte auftreten. Der Erkenntnis wird jedoch weder von der Mobil-funkindustrie noch von der Politik, die für den Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen
Risiken die eigentliche Verantwortung trägt, Rechnung getragen. Somit trifft zu, dass gegen-wärtig das größte biophysikalische Experiment der Menschheitsgeschichte läuft, dessen Aus-gang ungewiss
ist.
Grenzwerte
Grenzwerte geben die maximal zulässigen Werte von schädlichen Substanzen z.B. im Trink-wasser und in der Luft oder von Lärm in Wohngebieten an, die zum Schutz der menschlichen
Gesundheit nicht überschritten werden dürfen. Die Grenzwerte für die HF-Strahlung stellen
sicher, dass die Energieabsorption im menschlich Körper oder Teilen davon, insbesondere im
Kopf, so gering ist, dass eine Schädigung der Gesundheit durch Erwärmung ausgeschlossen
ist. Grundlage der Grenzwertfestlegung ist der jeweils aktuelle Stand wissenschaftlicher
Forschung. Wer über den Stand der Forschung bestimmt, übernimmt die Verantwortung für
den Schutz der Bevölkerung. Über die Notwendigkeit von Grenzwerten für die HF-Strahlung
wurde bereits in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg diskutiert Bei Ausbruch des Krieges, als
die technische Nutzung insbesondere für militärische Zwecke zunehmend an Bedeutung
gewann, wurden gesundheitliche Risiken, worauf frühe Beobachtungen hingewiesen hatten,
nicht mehr beachtet. Nach dem Kriege sorgten Militär und Industrie, die inzwischen das
technische Potenzial der HF-Strahlung zu schätzen wussten, über Jahrzehnte hinweg dafür,
dass von dieser Einstellung nicht abgewichen wurde. Unterstützung erhielten sie von der
Politik.
Ein wichtiger Meilenstein zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen bei der Grenzwert-festlegung in Europa war
1992 die Gründung der Internationalen Kommission zum Schutze
vor nicht-ionisierenden Strahlen (ICNIRP). Diese erfolgte auf Betreiben von Dr. Mike
Repacholi, dem Leiter des so genannten EMF-Projektes bei der WHO. Die ICNIRP ist ein
privater Verein, dem Repacholi als sein erster Vorsitzender die offizielle Anerkennung der
WHO und der EU sowie einiger ihrer Mitgliedstaten, darunter auch Frankreich, verschaffte.
In 2006 wechselte Repacholi von der WHO zur amerikanischen Elektroindustrie. Die ICNIRP
ging auf der Grundlage der Vorstellungen der Industrie von der Annahme aus, dass es außer
thermischen Wirkungen keine anderen Wirkungen der HF-Strahlung gibt. Für die 900 MHz-Felder schlug sie 4,5 W/m
2
vor, für die 1800 MHz-Felder 9 W/m
2
und für die 2100 MHz-Felder 10 W/m
2
. Diese Vorschläge [1], die lediglich kurzfristige und unmittelbare
gesundheitliche Störungen durch die HF-Strahlung ausschließen, jedoch Langzeitwirkungen
wie die Entstehung von Krebs oder neurodegenerativen Erkrankungen unberücksichtigt
lassen, wurde 1998 von der WHO und der EU übernommen und ihren Mitgliedsstaaten zur
Anwendung empfohlen. Ausführliche Darstellung in [2].
REFLEX-Studie
Ein besonderes Ärgernis für die Mobilfunkindustrie stellt die REFLEX-Studie dar, weil ihre
Ergebnisse der Zuverlässigkeit der bestehenden Grenzwerte entschieden widersprechen.
REFLEX wurde von 2000 bis 2004 von 12 Forschungsgruppen aus sieben europäischen
Ländern vorwiegend mit Mitteln der EU-Kommission durchgeführt und von mir organisiert
und koordiniert. Die an der Medizinischen Universität in Wien erhaltenen Ergebnisse zeigten,
dass sowohl nieder- als auch hochfrequente elektromagnetische Felder über ein erbgut-schädigendes Potenzial verfügen. Gentoxische
Wirkungen in Form von DNA-Strangbrüchen
waren in isolierten menschlichen Fibroblasten nach Exposition gegenüber der UMTS-Strahlung bereits bei einer
spezifischen Absorptionsrate (SAR) von 0,05 W/kg, also schon
einem Vierzigstel des geltenden Grenzwertes von 2,0 W/kg, nachzuweisen. Bei der GSM-Strahlung war unter
sonst vergleichbaren Bedingungen ein SAR-Wert von 0,3 W/kg, also
ungefähr ein Sechstel des geltenden Grenzwertes, erforderlich, um die DNA-Strangbruchrate
signifikant zu erhöhen. Prof. Alexander Lerchl, damals als Mitglied und seit 2009 als Leiter
des Ausschusses Nichtionisierende Strahlen in der Strahlenschutzkommission (SSK) des
Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Deutschland für den Schutz der Bevölkerung mit zu-ständig, gelangte zu einer dramatischen Prognose: „Sollten sich die Wiener
Forschungs-ergebnisse bestätigen, wäre dies der Anfang vom Ende des Mobilfunks.“ Ob aus eigenem
Antrieb oder von der Mobilfunkindustrie ermutigt: Er beschloss zu handeln - und dabei war
ihm jedes Mittel recht. Ausführliche Darstellung in [3].
Niederträchtige Kampagne gegen die REFLEX-Studie
Dass Publikationen mit Befunden wie die der REFLEX-Studie bei der Mobilfunkindustrie
und ihren Helfern aus der Wissenschaft auf Skepsis und Ablehnung stoßen, ist bekannt und
vielfach belegt. Mein Plan, die REFLEX-Ergebnisse zur Grundlage eines neuen Forschungs-antrags an die EU-Kommission zu machen, in dem die
Wirkung der HF-Strahlung statt im
Reagenzglas am lebenden Menschen untersucht werden sollte, dürfte Abwehrmaßnahmen
geradezu herausgefordert haben. Für Lerchl war dies wohl der entscheidende Anstoß – wie ich
annehme in enger Abstimmung mit seinen Auftraggebern - gegen die Wiener Publikationen
und ihre Autoren auf seine Weise vorzugehen. Ihm auffällig erscheinende statistische
Berechnungen nahm er zum Anlass, um zu behaupten, dass es sich bei den REFLEX-Ergebnissen um
Fälschungen handele. In Prof. Wolfgang Schütz, dem Rektor der
Medizinischen Universität Wien (MUW), und in den Medien fand er für seine Kampagne die
erforderliche Unterstützung. Hauptziel der gemeinschaftlichen Aktivitäten war es, die
Rücknahme der beiden Publikationen aus der wissenschaftlichen Literatur zu erzwingen, in
denen über die erbgutschädigende Wirkung der HF-Strahlung berichtet wird. Die moralische
Hinrichtung der Urheber der beunruhigenden Erkenntnisse wurde billigend in Kauf
genommen. Zwar scheiterten die infamen Versuche an der Tatsache, dass es zwei
Kommissionen für Ethik in der Wissenschaft, die mit der Klärung des Falles beauftragt
worden waren, trotz großen Bemühens nicht gelang, die behauptete Fälschung nachweisen.
Die Forschungsergebnisse dürften jedoch, obwohl sie in der wissenschaftlichen Literatur nach
wie vor verfügbar sind, nach dem Motto „Es bleibt immer etwas hängen“ irreparabel
geschädigt sein. Dass sie inzwischen mehrfach bestätigt sind, wird offensichtlich ignoriert -
auch von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) in Lyon [4,5].
Internationale Krebsforschungsagentur (IARC)
Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der WHO in Lyon hat Ende Mai 2011
hochfrequente elektromagnetische Felder, zu denen die Mobilfunkstrahlung zählt, als
„möglicherweise karzinogen“ eingestuft. Diese Entscheidung beruht auf dem Votum von 31
Wissenschaftlern aus 14 Ländern, die von der IARC vom 24. bis 31. Mai 2011 nach Lyon
eingeladen waren, um über das Krebsrisiko der Menschen, die dieser Strahlung ausgesetzt
sind, zu beraten. Den Ausschlag für die Klassifikation als „möglicherweise karzinogen“
gaben die jüngsten Ergebnisse epidemiologischer Studien, allen voran Teilprojekte der
Interphone-Studie, die von der IARC selbst koordiniert worden war, und die Studien von
Prof. Lennart Hardell von der schwedischen Universität in Örebro. In diesen war nach lang-zeitiger (>10 Jahre) und intensiver Nutzung des Mobiltelefons ein erhöhtes Risiko für
Gliome
(bösartige Hirntumore) und Akustikusneurinome (gutartige Tumore des Gehörnervs) be-obachtet worden. Ergebnisse von
Tierversuchen wurden zumindest als weiterer Hinweis auf
eine karzinogene Wirkung der Hochfrequenzstrahlung gedeutet. Ergebnisse der Grundlagen-forschung, die nach Bestrahlung von isolierten menschlichen und tierischen Zellen, aber
auch
von lebenden Tieren selbst Struktur- und Funktionsänderung von Genen aufgezeigt hatten
und den epidemiologischen Beobachtungen damit besonderes Gewicht verliehen hätten,
wurden dagegen so gut wie nicht gewürdigt. Wären diese Ergebnisse ihrer Bedeutung gemäß
berücksichtigt worden, hätte die Klassifikation nicht „möglicherweise karzinogen“, sondern
bereits jetzt „wahrscheinlich karzinogen“ lauten müssen. Einen solchen Schritt wollte man,
obwohl von einigen wenigen Teilnehmern angemahnt, weder den mobilfunkfreundlichen
Regierungen der Länder, die die WHO finanzieren, noch der mächtigen Telekommuni-kationsindustrie zumuten.
Der Glaube an die Harmlosigkeit der Mobilfunkstrahlung vereint
Politik und Industrie schließlich immer noch, wenn vielleicht auch aus unterschiedlichen
Gründen. Trotz der jetzigen Warnung durch die IARC werden die sich ergänzenden
Interessen diese Gemeinsamkeit wohl noch eine Zeitlang aufrecht erhalten. Zur Verteidigung
der Interessen wird man, wie die Verleumdungsarbeit des Prof. Lerchl an der REFLEX-Studie
zeigt, bei der Wahl der Mittel auch in Zukunft keineswegs zimperlich sein.
Pandora - Stiftung für unabhängige Forschung
Die Geschichte lehrt, dass die Wissenschaft von Staat und Wirtschaft für eigennützige
Zwecke oft missbraucht worden ist und dass es mehr als genug Wissenschaftler gibt, die sich
beruflicher und/oder materieller Vorteile wegen willig missbrauchen lassen. Die Stiftung
Pandora wurde gegründet, um den Schaden, der den Bürgern Europas auf diese Weise ent-steht, aufzuzeigen und durch
Information und Aufklärung entgegenzuwirken. Die Mängel, die
es zu beseitigen gilt, beruhen ganz maßgeblich auf einer Irreführung der Öffentlichkeit über
den Stand des Wissens. Die Aufgabe der Missinformation wird von den Entscheidungsträgern
in Staat und Wirtschaft willfährigen Wissenschaftlern übertragen, die offiziell zu „Experten“
ernannt und dann in nationale und internationale Gremien berufen werden, wo sie es den
Regierungen mit ihrem Rat ermöglichen, die im Voraus gefassten Pläne zu verwirklichen. . In
dieser Position ist es auch ihre Aufgabe, die wissenschaftlichen Fortschritte in den
unterschiedlichen Bereichen der Forschung kontinuierlich zu überwachen. Während sie dabei
die Ergebnisse kritischer Wissenschaftler gewohnheitsmäßig diskriminieren, machen sie die
eigenen, die nicht selten von Staat und/oder Industrie finanzierter Pseudoforschung
entstammen, zur Richtschnur ihres Handelns. Dieser Umgang mit der Wissenschaft steht im
krassen Widerspruch zum Wertesystem, dem sich die Völker Europas verpflichtet sehen.
Dass sich Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft durch Missbrauch der Wissenschaft
auf Kosten der Bevölkerung über dieses Prinzip ungestraft hinwegsetzen können, kann nur
verhindert werden, wenn das Fehlverhalten aufgedeckt wird. Dazu will die Stiftung Pandora
beitragen.
Prof. Hardells Forschungsantrag an die Stiftung Pandora
Prof. Lennart Hardell von der onkologischen Abteilung der Universitätsklinik Örebro,
Schweden, hat als Teilnehmer mit seinen epidemiologischen Forschungsergebnissen
wesentlich zu der Entscheidung der IARC beigetragen. Diese sind wegen der kurzen Zeit, die
seit der Einführung der Kommunikationstechnologie bis zum Abschluss der Studien ver-gangen ist, noch mit
großer Unsicherheit belastet. Aus dem Forschungsantrag von Hardell
geht hervor, dass er inzwischen über Daten von schwedischen Männern und Frauen verfügt,
deren Hirntumor in der Zeit von 2007 bis 2009 diagnostiziert wurde. Die Auswertung dieser
Daten wird mit etlicher Wahrscheinlichkeit als Folge der im Vergleich zu den bisherigen
Studien um vier bis fünf Jahre verlängerten Nutzungsdauer des Mobiltelefons einen weiteren
Anstieg des Hirntumorrisikos zeigen. Dies käme dem endgültigen Beweis des kanzerogenen
Risikos der HF-Strahlung sehr nahe.
Hardell bemüht sich seit Monaten erfolglos um Forschungsmittel, die er für die statistische
Auswertung seiner neuen Daten benötigt. Da schon die jetzige Einstufung durch die IARC als
„möglicherweise kanzerogen“ für die Industrie ein großes Ärgernis darstellt, besteht offen-sichtlich keinerlei Interesse daran, den bereits geäußerten
Verdacht auf ein Hirntumorrisiko
weiter zu erhärten. Wegen ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen soll schließlich die Ein-ordnung durch die IARC
in die nächst höhere Kategorie „wahrscheinlich kanzerogen“ mit
allen Mitteln verhindert werden. Dies ist der Grund, warum Hardell die Förderung seiner
Forschung von Staat und Industrie verweigert wird. Ich bin mir bewusst, dass Menschen, die
wie sie ihre Mittel dringend selbst benötigen, um sich in der für sie feindlichen Gesellschaft
überhaupt noch behaupten zu können, nicht die Adressaten sind, die ich um materielle
Unterstützung des Forschungsvorhabens bitten kann. Was jedoch gebraucht wird, ist ihre
ideelle Unterstützung, die darin besteht, dass sie – wo immer möglich – über den Umgang der
- Mächtigen in unserer Gesellschaft mit der Wahrheit berichten (6)
Elektromagnetische Hypersensibilität (EHS)
Es ist eine wahre Tragödie, dass Tausende von Menschen in Europa, die als Elektrosensible
unter den verschiedenen Formen elektromagnetischer Felder leiden, als psychisch krank an-gesehen werden, nur
weil die Wissenschaft noch nicht in der Lage ist, die grundlegenden
Mechanismen zu verstehen, die zur Elektrosensibilität führen. Ärzte, die von immer mehr
Menschen mit Symptomen konsultiert werden, die zu keiner der ihnen bekannten Krankheiten
passen, sind genauso hilflos wie die Patienten selbst, die so schwer leiden, dass ihre Not nicht
länger ignoriert werden darf. Dies sollte eigentlich für die Gesellschaft schon jetzt Grund
genug sein, um dafür zu sorgen, dass diese Menschen ein Leben so normal wie möglich
führen können. Industrie und Politik dominierten die Forschung im Bereich elektro-magnetischer Felder von
Anfang an, wobei der Schutz wirtschaftlicher Interessen immer im
Vordergrund stand. Dies hat dazu geführt, dass der Stand des Wissens zur Frage der Gefähr-dung von Mensch und Natur durch die neue Technologie weitaus dürftiger ist als bei anderen
physikalischen und chemischen Umweltbelastungen. Diese Defizite in der Wissenschaft, die
das Ergebnis einer Forschungsförderung sind, die an den Bedürfnissen der Menschen
vorbeiführt, haben für die an der Elektrosensibilität Leidenden schwerwiegende Folgen. Sie
stellen die Hauptursache dafür dar, warum ihnen bitteres Unrecht zugefügt werden kann, ohne
dass jemand zur Verantwortung gezogen wird. So lange es Industrie und Politik gelingt, ihren
Grundsatz, dass es unterhalb der Grenzwerte keine biologischen Wirkungen von Relevanz für
gesundheitliche Störungen gibt, mit Erfolg zu verteidigen, wird sich vermutlich an der recht-lichen Situation der Betroffenen wenig ändern. Was Not tut, ist unabhängige Forschung, die
wohl privat finanziert werden müsste, weil sie vom Staat und Industrie verweigert wird. Die
bestehende Situation, dass die Nutznießer der Technologie gewaltige Gewinne machen,
während ihre Last auf den Schultern einer unglücklichen Minderheit abgeladen wird, ist
absolut unerträglich
Schlussfolgerung
Im Hinblick auf meine Erfahrung als Organisator und Koordinator des REFLEX-Projektes,
im Umgang mit der Mobilfunkindustrie, der Politik und den Medien kann ich heute fest-stellen, dass die Wahrheit um
die biologische Wirkung der HF-Strahlung mit allen Mitteln -
mögen sie noch so ehrlos sein - aufgrund der bestehenden Machtverhältnisse mit Erfolg
unterdrückt wird. Da das Prinzip der Demokratie auf dem Grundsatz besteht, dass über der
Macht und ihren Inhabern Gesetz, Recht und Regeln stehen, und da dieser Grundsatz im vor-liegenden Fall zum Nachteil der Bevölkerung auf das
Gröblichste verletzt wird, gibt es in
einem demokratischen Gemeinwesen nichts Wichtigeres, als auf seiner Einhaltung zu be-stehen.
Dies ist es, was es durchzusetzen gilt.
Literatur
1. ICNIRP (1998) Guidelines for Limiting Exposure to Time-Varying Electric, Magnetic, and Electromagnetic
Fields (up to 300 GHz). Health Physics 74 (4):494-522.
2. Warum Grenzwerte schädigen, nicht schützen – aber aufrecht erhalten werden. Beweise eines
wissenschaftlichen und politischen Skandals. Schriftenreihe der Kompetenzinitiative e.V., Heft 4
3. Wie empfindlich reagieren die Gene auf Mobilfunkstrahlung. Stand der Forschung – Entwarnungen und
Intrigen – Vorschläge zur Selbsthilfe. Schriftenreihe der Kompetenzinitiative e.V., Heft 3
4. Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft. Eine Dokumentation. Schriftenreihe der
Kompetenzinitiative e.V., Heft 5
5. http://www.stiftung-pandora.eu/dokumentation/skrupelloser-umgang-mit-forschungsergebnissen.html
6. http://www.stiftung-pandora.eu/projekte/hardell-projekt/index.html
_______________________________________________________________________________________
3SAT und TSR 2
Frankreich und Schweiz
Der Planet der Wellen
Funkfreies Dorf für Electro Hyper Sensible Menschen (EHS)
Elektrosensible aber kämpfen um Anerkennung ihrer Krankheit
Gesundheitsübungen, Anleitung zur Entladung:
Zur Zeit eine Notwendigkeit für bioelektrische Wesen [PDF]
________________________________________________________________________________
Gute Erbauung! Gruß Eve
(Auf den Beitrag von Donnerstag, 22.9. klicken)
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Erschienen bei AH am 27. September 2011
Update über den Krieg gegen Libyen
und Afrika, 25. September 2011
Eine Auswahl von Nachrichten von za-kaddafi.ru und anderen unabhängigen Quellen
Dennis South
Übersetzung Remo Santini
Tuaregkämpfer unterstützten Ghaddafi
Sonntag, 25.9.2011
Muammar Ghaddafi und seine Söhne erhoben eine Armee von 12‘000 Tuareg-Soldaten.
Alain Jules: Letzte Nachrichten von der Front
Sonntag, 25.9.2011
Gestern war der schwärzeste Tag für die Rebellen. Und wie üblich eilten sie nach Benghazi, um der Welt zu verkünden, sie seien in Sirte eingedrungen und hätten Stellungen in der Stadt erobert – wie wir das immer und immer wieder gehört haben. Aber die Wahrheit ist, dass gestern der schlimmste Tag der Rebellen war.
Mindestens eintausend Rebellen sind in Tripolis, Sirte, Bani Walid, Brega und Misrata getötet worden. Der 24. September markiert einen neuen Anfang des Widerstandes gegen die NATO und die Rebellen.
In Tripolis haben sich die Menschen selbst organisiert; sie taten sich zusammen und begannen nicht nur die Waffenverstecke der NATO und der Rebellen zu zerstören, sondern auch die Rebellen zu verfolgen. Heute sind die Rebellen einmal mehr in Sirte und Bani Walid geschlagen worden. Jene, die sagen, sie hätten in Sirte eindringen können, lügen.
Interessanterweise haben die Rebellen gerade jetzt eine Pause in ihrer Aggression angekündigt, (angeblich)wegen Mangel an Munition. Wie ist es möglich, dass den angeblich reichen NATO-Ländern Geld, Waffen und Munition ausgegangen sein sollen? Es scheint, als sei die Zeit auf der Seite der Unterstützer der Libyschen Jamahiriya.
Es gibt ein Video über die Explosion im Hafen von Tripolis, einen Tag nach der wiederaufgenommenen Arbeit. (Bemerkung: Der libysche Widerstand deponierte 16 Bomben in einem durch die NATO benutzten Hafen und zerstörten ihn. Ein mit Munition für die Rebellen beladenes Schiff wurde auch zerstört, und offenbar die Waffen gleich mit dazu.)
Die (ursprüngliche) Übersetzung wurde durch den Presseservice des Russischen Solidaritätskomitees für die Völker von Libyen und Syrien erstellt.
Saif El-Islam sprach über Radio Bani Walid
Sonntag, 25.9.2011
Laut ALLIBIYA TV hat Radio Libyan Bani
Walid eine Rede von Saif El-Islam Al-Ghaddafi, eines Sohnes von Muammar Ghaddafi, ausgestrahlt. Er beglückwünschte die Bürger von Bani Walid für ihren ausserordentlichen Mut.
Saif El-Islam erklärte, dass es notwendig sei zu kämpfen und die Stadt zu verteidigen. Er sagte, Muammar Ghaddafis Führungsgremium habe einige Überraschungen bereit, die bald helfen werden, die aktuelle Lage zu verbessern.
Die Ratten mussten aus Sirte abziehen, die NATO macht mit den Bombardierungen weiter
Sonntag, 25.9.2011
Sirte hat sich aufrecht erhalten, und die Ratten verzogen sich bis 30 Meilen ausserhalb der Stadt, nachdem sie durch die Truppen der Libyschen Jamahiriya schwere Verluste erlitten hatten.
Libyen heute, kurz
Sonntag, 25.9.2011
Sirte wird erbarmungslos durch die bösartigen amerikanisch-europäischen Truppen der NATO und ihre Söldner aus Qatar, Türkei und anderswo bombardiert. Bewaffnete Kolonnen von qatarischen und türkischen Soldaten drangen in die Aussenbereiche der Stadt ein, aber die Verteidiger von Sirte widerstanden mannhaft. Die Truppen der Jamahiriya sind entschlossen, bis zum Sieg zu kämpfen.
Die Hauptereignisse fanden in Sirte statt. Während einerseits der Anschein erweckt wurde, man diskutiere über die Unmöglichkeit, einen Angriff gegen Sirte zu führen, wurden zugleich Schützengräben um die Stadt herum ausgehoben, und die Rebellen veranstalteten eine Angriff aus zwei Richtungen heraus – Osten und Westen.
Laut den Berichten gelang es den Rebellen von Westen her in die Stadt einzudringen. Vorhergehende Sichtungen von Videos zeigten, dass die Stadt für einen Strassenkampf gut vorbereitet ist – die Strassen sind mit schweren Baumaschinen verstopft, wie auch mit Trümmern und Barrikaden. Offenbar blieben die Rebellen in Strassenkämpfen stecken und wurden allmählich erschöpft. Im Osten ist es den Einheiten aus Benghazi nicht gelungen, die Kontaktlinie bei Al-Sultan zu passieren, weil es da offenbar viele Minenfelder gibt.
Die Zusammenstösse in der Stadt stehen nun im Brennpunkt – und das ist im westlichen Teil. Das bedeutet, dass der Sturm selber misslungen ist, aber nicht beendet. Südlich des Flughafens ist die Situation unklar. Im Allgemeinen bleibt die Situation in Sirte sehr bedrohlich.
Die Rebellen versuchten Bani Walid anzugreifen, wurden aber wieder zusammengestaucht. Bani Walid ist nun ruhig.
In Sabha wird die Situation mit jedem Tag klarer. Das Bild ist folgendes (Bemerkung: ich bin mir über die folgende Übersetzung nicht sicher): Einer Kolonne von Rebellen war im September ein 100-km-Marsch gelungen bis zum westlichen Hammad Sabha und dann bis zur ottomanischen Festung im Süden und zum lokalen Flughafen. Die Rebellen schafften es, am Morgen in die südlichen Distrikte der Stadt einzudringen und brachen in die zentrale Zone des Englischen Kanals ein.
Aber Einheiten der Jamahiriya und der Miliz töteten die Kolonne. Die Rebellen verloren 200 Mann. Etwa 150 wurden gefangen genommen. Der Kampf dauerte bis zum 23., obwohl die Hauptentscheidung schon am 21. gefallen war. Am Morgen des 24. September begaben sich NATO- und Al-Qaida-Terroristen von Tripolis nach Sirte und eröffneten ein intensives Artillerie- und Raketenfeuer auf die Stadt. Die Verteidiger schossen zurück. Der Geschützkampf dauerte den ganzen Tag. Laut Berichten aus der Stadt schiessen die Rebellen wahllos in die Wohngebiete.
Weitere Nachrichtenquellen:
Ghadames ist unter der Kontrolle der libyschen Armee
Mindestens acht Rebellen wurden getötet und weitere 50 in Ghadames, an der algerischen Grenze gelegen, verletzt, als die durch Tuareg-Kämpfer verstärkte libysche Armee einen Angriff durchführte –laut einem Vertreter der Stadtbehörden und Zeugen.
Mindestens 30 NATO-Söldner getötet und 50 verwundet ausserhalb von Bani Walid
Berichte machen auf eine weitere Niederlage der NATO aufmerksam, als ihre Truppen ausserhalb von Bani Walid angegriffen wurden, wobei diese Kämpfe – und auch Kämpfe untereinander – etwa 40 Todesopfer und 50 Verletzte forderten. Der Grund ist, dass der Tarhuna-Stamm weiterhin die Nachschubwege aus dem Westen nach Bani Walid und Sirte unterbricht.
Der Propagandakrieg (der NATO) ist verstärkt worden, immer mehr Lügen werden verbreitet, und die CNN-Reporter haben über Sabha sogar gefälschte Fotos in Umlauf gebracht.
Da der grösste Teil Libyens unter der Kontrolle der Regierung der libyschen Jamahariya ist und weil die (Invasoren) nicht mehr weiter vorangehen können, ist die NATO-Propaganda dazu übergegangen, in verschiedenen Teilen von Südlibyen durch gefälschte Siegesmeldungen den Eindruck ihres Sieges zu erwecken.
Libysche Verteidigungstruppen sprengen die Marinebasis in die Luft
Laut Berichten waren 7 Bomben in der Marinebasis von Tripolis installiert und zur Detonation gebracht worden. Diese Basis wurde dazu benützt, die Einwohner von Tripolis zu terrorisieren, und so war es gemäss der Widerstandsorganisation unerlässlich, sie zu zerstören.
Der Tarhuna-Stamm ist in Tripolis einmarschiert
Der Tarhuna-Stamm ist westwärts nach Tripolis vorgerückt. Es gibt Berichte, die behaupten, dass einige Tarhuna-Kämpfer in die Stadt eingedrungen seien und dass schwere Gefechte stattfänden. Es ist bis jetzt unklar, wie viele NATO-Söldner bei dem Angriff getötet worden sind.
Der Tarhuna-Stamm hat seit fast einer Woche die Nachschubwege der NATO unterbrochen, was für die NATO zu verschiedenen Niederlagen an der Front führte. Da ihre Truppen im Westen ohne Nachschub gefangen sind, ist die NATO gezwungen, Sirte vom Osten her anzugreifen.
NATO-Söldner sind in Panik und Hunderte hauen ab
Es gibt Berichte, die die Panik und die Verwirrung unter den NATO-Söldnern blossstellen. Hunderte von ihnen haben die Frontlinien bei Bani Walid verlassen, weil die westlichen Nachschubwege durch den Tarhuna-Stamm unterbrochen worden sind.
Viele Söldner haben bestätigt, dass ihnen die Munition ausgeht und sagten, dass nachdem sie diverse Niederlagen einkassiert hätten, wären sie nicht mehr gewillt, weiterhin zu kämpfen, und sie wollten einfach nach Hause gehen.
Verschiedene Söldner und bewaffnete Banden geben sich gegenseitig die Schuld für die Niederlagen, und dieses Spiel des sich gegenseitig Beschuldigen führt manchmal zu Kämpfen untereinander.
http://www.mathaba.net/news/libya
http://www.mathaba.net/news/?x=628806?rss
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Ashtor 2012




