Trader on the BBC says Eurozone Market will crash
______________________________________________________________________________

 

 

 

____________________________________________________________________________

 

 

Kilauea: aus einem Riss an der Flanke des Pu`u`O`o Krater-Kegels fließt weiterhin Lava in westlicher und südlicher Richtung. Zugleich füllt sich die westliche Depression im Krater erneut mit Lava und bildet einen Lavapound. Am Gipfel des Kilauea setzte Inflation ein und die Lavasee-Spiegel im Halema‘uma’u -Krater begann anzusteigen.

Popocatepetl: seit einigen Tagen kommt es am Vulkan nahe der mexikanischen Hauptstadt zu Asche- und Gasexhalationen. Gelegentlich wird aus dem Gipfelkrater glühende Tephra gefördert. Der Vulkan steht auf Alarmstufe „gelb“.

El Hierro: die Situation auf der Kanareninsel bleibt spannend. Die Bebentätigkeit der letzten 24 Stunden zeigt eine Häufung stärkerer Beben mit einer Magnitude größer 2, sodass der Graph der freigesetzten Gesamtenergie dramatisch ansteigt.

LiveCam-Bild des Halema�uma�u-Kraters
LiveCam Popocatepetl
Energie-Akkumulation El Hierro

 

 

_______________________________________________________________________________

 

 

Ihr könnt alles kriegen, was ihr wollt, in Atons Restaurant!

Von CM und  Kibo

Sep 26, 2011

Übersetzung: Harald K.

 

CM: Seid gegrüßt! Und Gott ist mit euch! Ahoye! Wie du heutzutage gerne sagst…  Du scheinst dir viel Last aufzuladen, obwohl du besser dran wärest, wenn du diese Last mit uns teilen würdest. WIR, eure Himmlischen Brüder und Schwestern, sind hier versammelt, um zu helfen, und glaubt Mir, WIR wissen mehr über eure Situation(en), als ihr selbst. Es ist schön und gut, mit-zuerschaffen (co-create), aber wie könnt ihr mit solch begrenztem Gesichtsfeld hoffen, an dem Baum vorbei voranzukommen, der vor euch aufragt, wenn ihr nicht den Wald sehen könnt, der sich um euch herum drohend auftürmt?

 

Wir sind hier, um euch mitzuteilen, daß es in Ordnung ist, alles ist gut, und wir können euch aus Erfahrung sagen, daß die beste Methode, mit euren vielen Situationen umzugehen darin besteht, sie einfach UNS zu übergeben. Lasst UNS das Gewicht von euren Schultern nehmen und so gleichsam eure Last erleichtern und lasst UNS um all die Aspekte und Umstände kümmern, über die ihr so offensichtlich in Unkenntnis seid, und WIR werden euch wissen lassen, wir ihr am besten diejenigen handhabt und mit ihnen umgeht, derer ihr euch bewußt seid.

 

Es ist wie ein Oberkellner, der ruhig wartet, bis ihr ihn fragt, welches Gericht oder welcher Wein am besten wäre. Er arbeitet an diesem Ort. Er weiß alles darüber. Es ist seine Aufgabe, sein Spezialgebiet. Den ganzen Tag lang und jeden Tag muß er sich mit Leuten befassen die zu wissen glauben, was am besten ist. Sie wissen, was sie wollen. Sie wollen etwas, worüber sie gelesen oder wovon sie gehört haben, oder was wirklich großartig klingt, ohne zu wissen, was es wirklich ist…. Ihre Ignoranz und ihr Stolz macht ihn traurig. Ihre Egos erlauben es ihnen nicht, zuzugeben, daß sie keine Ahnung haben und daß sie sich an ihn um Rat und Führung wenden.

 

Er könnte ein exquisites Mal bereitstellen – vollkommen in jeder Hinsicht – wenn sie ihn nur lassen würden. Er würde die besten und wahren Wünsche aus den Leuten am Tisch herausholen und ihnen etwas geben, das sie sich niemals vorgestellt hätten und das sie auf eine Art lieben würden, wie es in Worten nicht auszudrücken ist. Er will nichts mehr, als ihnen das Beste zu geben und sich an ihrer Freude darüber zu erfreuen. Das gesamte Personal hat es sich zur Aufgabe gemacht, in jeder Hinsicht zu beglücken und zufrieden zu stellen. Der Küchenchef kann eine unterschiedliche Mahlzeit für jeden einzelnen Kunden herrichten, kein Problem. Sag  ihm, woran du denkst, und er wird sofort für dich das Menü deiner Träume zubereiten! Die Kellner werden mit einem eigenen Mitarbeiterstab für alle eure Bedürfnisse bereitstehen um sie zu erfüllen, damit sie nie von eurer Seite weichen müssen… nur für den Fall, daß ihr noch etwas anderes benötigt. Was für eine Freude bei allen Beteiligten!

 

Aber zu viele Leute kommen mit bereits vorgefertigten Vorstellungen, daß sie dies nicht wollen oder das nicht mögen. Sie denken, sie kennen die Marke und den Jahrgang der besten Weine und Aperitifs. Sie wollen nie gesagt bekommen, was am besten ist. Sie wollen, daß andere von ihnen denken, sie seien diejenigen, die wissen, was das Beste auf der Karte ist. Andere greifen sich einfach die Karte und gucken angestrengt, schauen, lesen, verstehen oder verstehen nicht. Sie verbringen sooooo viel Zeit damit, von den Beschreibungen zu träumen und wie sie wohl schmecken mögen und worauf sie wohl Lust haben? Sie kommen nie auf die Idee zu fragen, ob es irgendetwas gibt, das nicht auf der Karte steht. Sie schaudern bei dem Gedanken zu sagen, “was wäre, wenn ich ein…… wollen würde? Was können Sie da machen?”

 

Nur einer unter tausend Gästen kommt jemals herein, setzt sich mit seiner Gesellschaft hin und fragt den Oberkellner, “Was gibt es Gutes heute? Dies sind meine lieben Freunde, und wir wollen das Beste! Er sucht dies, und sie interessiert sich für das. Sie mögen dies, und die Kinder wünschen sich was ganz Besonderes! Was können Sie heute für uns tun? Wir zählen wirklich auf Sie, mein Freund!  Wir wissen, daß Sie der Einzige sind, der uns eine solche freudvolle Erfahrung verschaffen kann!”

 

Und er wird lächeln und sich verbeugen und der Gesellschaft Fragen stellen, und wenn er zufrieden gestellt ist, wird er sagen, “bitte genießen Sie diese Appetithappen, während Sie warten. Bald wird der Hauptgang serviert, und es gibt ganz besondere Desserts für jeden! Esst, trinkt, seid fröhlich und lebt in dem Wissen, daß ihr niemals sterben werdet!”

Natürlich ist die Dinnerparty ein Riesenerfolg und eine freudige Angelegenheit, und wem ist das zu danken? Aber allen!

 

Hier seid ihr also nun in eurem Leben, und der Teller vor euch ist derjenige, den ihr bestellt habt. Gefällt er euch nicht? Ist es nicht das, worum ihr gebeten habt? Ist es nicht, was ihr glaubtet daß es sein würde… oder doch?

Würdet ihr ihn gerne zurückgehen lassen? Hättet ihr lieber einen anderen Teller? Was darf es jetzt sein?

Werdet ihr euch wieder für etwas anderes entscheiden? Oder werdet ihr uns unsere Arbeiten machen lassen?  Wie auch immer…..WIR sind hier, um euch zu Diensten zu sein.

Und ihr würdet euch selbst am besten dienen, indem ihr UNS dies tun lasst… aber das liegt ganz bei euch.

Wollt ihr das, was ihr wollt, oder wollt ihr, was WIR für euch haben?

So einfach ist das. Es gibt hier keine richtigen oder falschen Antworten. Ihr könnt einfach euren Teller so oder so mögen. Eure Entscheidung liegt in dem, was ihr bestellt. Der Rest ist UNSERE Sache. Wollt ihr, was ihr wollt, oder wollt ihr, was WIR für euch haben?

 

K: Und wenn ich nur in einfaches Sandwich haben möchte? Ich meine, ich will was ich will. Ich kann das nicht ändern.

 

CM: In UNSERER Küche ist alles alles. Ihr denkt, ihr habt zehn Wahlmöglichkeiten, während WIR hundert sehen. Gewürze und Kräuter und Zutaten, an die ihr nicht einmal gedacht habt! Ihr sagt vielleicht, daß ihr nur Rühreier mit Salz und Pfeffer wollt…. Wieviel Salz oder Pfeffer? Wie wäre es mit Pilzen und Zwiebeln? Nur leicht gerührt? Welche Art von Pilzen? Und übrigens, welche Art Salz und Pfeffer? WIR wissen besser als ihr, was euch Freude bereitet. Aber wieviele Leute kommen herein und sagen zu UNS, “Gebt mir die allererfreulichste und wunderbarste Mahlzeit die es gibt!”?

 

Ihr sagt immer gerne Sachen wie “Das ist mein Teller.”, “Mein Teller ist voll.” Voll was? Der Teller, den ihr habt, ist der Teller, um den ihr gebeten habt. Ihr habt ihn so bestellt. Hättet ihr UNS gefragt, welchen Teller auch immer WIR für euch geeignet halten….. nun, WIR haben die Absicht, Freude zu schenken.

 

Euer Leben ist euer Teller. Es ist das Leben, um das ihr gebeten habt, das ihr euch ausgesucht habt. Es ist das, was ihr wolltet, also habt ihr es bestellt. Das war eure Mit-Schöpfung. Nun habt ihr es satt, und ihr wollt etwas Besseres. Werdet ihr es noch einmal versuchen, oder werdet ihr UNS vertrauen, daß wir es euch liefern, da nur WIR wissen, wie das geht? Wir wissen, was eurem Leben mehr Würze verleiht.  WIR wissen, was eure Seele stimulieren wird. WIR wissen, was euch schmeckt, und WIR können es liefern.

 

K: und wie passen Dinge wie Geld in das alles hinein?

 

CM: Es hat seinen Platz…. wie Petersilie. Aber zu viele von euch wollen nur das. Wenn ihr nicht glaubt, daß ihr genug davon habt, wollen es einige von euch von den Tellern anderer heruntergrapschen. Gewöhnlich wird das gemacht, wenn sie gerade nicht hinschauen, aber seit kurzem…… die Leute fangen an, es zu merken…. Normalerweise entfernen WIR an diesem Punkt solche habgierigen und widerspenstigen Gäste aus dem Lokal, damit andere in Ruhe essen können. Nicht, daß wir ein solches Verhalten jemals billigen; es ist nur so, daß wir die Leute nicht wirklich hinauswerfen können, wenn sie nicht bewiesen haben, daß sie ein Problem sind. WIR werden nicht gerne betrachtet als welche, die Leute grundlos ‘rausschmeißen, also warten wir, bis der Grund offensichtlich ist.

 

K: Bitte sag mir, daß wir jetzt soweit sind. Bitte sag mir, daß das der Fall ist und daß jeder nun gerechte Desserts bekommt, weil die Mahlzeit vorbei ist. Vielleicht ist es Zeit, die Tische beiseite zu räumen und Platz für die Tanzfläche zu schaffen, während wir mit der Band anfangen oder dem DJ oder was auch immer…?

 

CM: LOL Nun, um bei der Analogie zu bleiben, ein paar mehr Leute müssen gehen, um an den Tischen Platz zu schaffen. Aber man könnte sagen, daß die Party im Begriff ist, anzufangen. Sie werden informiert, daß es Zeit für sie ist zu gehen, und die….Rausschmeißer eskortieren die Aggressiveren zur wartenden Grünen Minna zur Hintertür hinaus… und ja, es gibt auch eine draußen am Vordereingang. Aber die ist hauptsächlich für Leute, die ruhig und ohne Aufhebens das Lokal verlassen haben. Sie werden etwas leichter als die anderen davonkommen, welche gewöhnlich übermäßig machttrunken sind, und ihr wißt, wie unangenehm sie werden können. Sie werden kurzerhand durch die Hintertür entfernt und direkt ins Gefängnis abtransportiert, um dort auf ihre Gerichtsverhandlung zu warten….  Wir werden es für den Rest unserer Gäste wieder gut machen, indem alles auf’s Haus geht, fangen mit der Musik an und laden sie ein zu bleiben und die ganze Nacht durchzutanzen…..

 

K: Klingt nach Spaß.

 

CM: Oh, das ist es! Das ist es wahrhaftig!

 

K: Also! Wie lange? Wie lange noch bis zur Ankündigung? Wann beginnt die Musik? Wann können wir zum Frieden und zur Freude unserer Mahlzeit der Entfernung dieser störenden Strolche applaudieren?

 

CM: Die Polizei hat geparkt, ist bereit und steht im Restaurant. Mit Hilfe einiger unserer aufmerksameren Gäste zeigen WIR sie auf, und die Polizei schafft sie fort. Einige, die gesehen haben was kommt, haben sich bereits dem Eigentümer ergeben und mit dem Oberkellner über Reue, Gnade, Vergebung und Wiedergutmachung gesprochen. Sie wurden zwecks weiterer Begutachtung zur Seite genommen, während die anderen abtransportiert werden…. Einige um sich schlagend und schreiend, einige kämpfend und fluchend… einige haben es vorgezogen, sich zu ducken und zu schießen, und also werden sie niedergeschossen, eingepackt, gekennzeichnet und entfernt… Das geschieht, während wir sprechen.  Der Bus sollte jetzt jede Minute hier sein, um den größten Teil der Menge abzutransportieren, die draußen vor der Eingangstür wartet. Diejenigen, die durch die Hintertür entfernt wurden… nun… da sind viele  Wagen, die alle extra für sie aufgereiht warten.  So geht es. Es ist, was es ist.

 

Du denkst, daß dies mit Elenin zu tun hat. Elenin ist nur ein Symbol für das, was geschieht. Er ist ein Produkt des Massen-Verstandes in Aktion, in Echtzeit, für euer lineares Bewußtsein. Er existiert als das Gesicht, als die Maske, die dieses Bedürfnis erfüllt. Das Bedürfnis nach dem Ende des materiellen Systems der Menschen (men) und dem Beginn eines Göttlichen Systems menschlicher Wesen (human beings). Ihr besteht auf einer Ursache außerhalb von euch selbst, die der zum Durchbruch verhelfende Katalysator sein soll, der euch über den Umkipp-Punkt ohne Wiederkehr schubst, und dies ist, was ihr für diesen Zweck erschaffen habt. Darüber seid ihr hinaus. Es geht nicht einfach nur darum, daß die Leute sagen, ‘oh, wir brauchen ein Zeichen oder Symbol, um uns zur nächsten Phase zu bringen.’  Dies ist ein nicht-lineares Bewußtseins-Ereignis, das in echter Linearzeit kulminiert, weil hier an dieser Stelle die Summe der gesamten Masse des menschlichen Bewußtseins den fortdauernden (enduring) Punkt der Möglichkeiten sieht. Hier ändert sich alles für jeden. An dieser Stelle seht ihr eure Teller und trefft eine Entscheidung darüber, was ihr mit ihnen machen wollt.

 

Der Geist der Menschen ist immer hungrig, immer durstig. Ihre Teller müssen immer gefüllt sein. Womit sie ihre Teller füllen, ist ihre Wahl. Aber dies ist der Punkt, an dem die Leute sich entscheiden, ob sie aus ihren eigenen Begierden heraus direkt von der Karte bestellen wollen, oder ob sie es lieber dem Haus überlassen, die Entscheidung zu treffen. Die Tische werden entsprechend neu angeordnet. Es gibt mehr, als nur eine einzige Tanzfläche. Es gibt mehr, als nur eine Band, und jede Band spielt unterschiedliche Musik, und mit der Musik ist es das gleiche, wie mit dem Essen… wollt ihr die von allen gewünschte Band, den DJ, die Musik-Box oder die Haus-Band?

Von diesem Punkt an werden die Räume anders sein, die Sichtweisen werden verschieden sein und die Ausstattung und Atmosphären ebenfalls. Jeder wird bekommen, worum er gebeten hat, kein Zweifel. Es ist immer noch Zeit, in dieser Angelegenheit eure Meinung und eure Herzen zu ändern, aber unter diesen Umständen ist es so ziemlich abgeschlossen und entschieden.

Wißt, daß der Eigentümer derselbe bleibt, der Oberkellner bleibt derselbe und das Servicepersonal ist immer da und macht seine Arbeit… dies gilt für jeden Tisch in jedem Raum. Für euren Teller werdet immer ihr die Wahl treffen. Ob ihr nun wollt, daß WIR auswählen, oder ihr für euch selbst auswählt, WIR sind immer hier, um zu servieren und zu dienen. WIR haben immer offene Stellen, damit ihr euch unserm wundervollen Personal anschließen könnt; bewerbt euch drinnen und fragt nur nach dem Manager.

 

K: Hmmmmm

 

CM: Hast du wirklich nach all dem etwas zu sagen?

 

K: lol… nee, hey… laß es spielen….. braucht ihr einen Tellerwäscher? Triangelspieler für die Band? Irgendwas, wo ich tatsächlich hilfreich sein könnte?

 

CM: Hausmeister? Du könntest wirklich sauber machen! LOL

 

K: wow….. wirklich?

 

CM: Nein, im Ernst, du könntest helfen, für die Umgestaltung aufzubauen… die Tische neu arrangieren, den Leuten dabei helfen, Sitzplätze zu finden, die Tische decken, Wasser einschenken… und sowas alles...

 

K: lol, sicher…. Was auch immer… helfe gerne…. Wie ist die Bezahlung?

 

CM: Die Bezahlung ist… gut… aber die Zusatzleistungen sind großartig!

 

[Wir beschlossen, es damit gut sein zu lassen…. danke für’s Lesen!

Oyahe! Gott sei mit euch! Kibo]

 

 

_______________________________________________________________________________

 

Viel Freude und tiefe neue Erkenntnisse, wünscht Euch Alexandra
http://www.urantia.org/de/das-urantia-buch/schrift-111-der-justierer-und-die-seeleDas Urantia BuchSchrift 111Der Justierer und die SeeleZusammenfassungvon Alexandra, im Rahmen der UB-Studiengruppe im AH-Support-Forum (1215.1) 111:0.1 [...] Die morontielle Seele ist das Kind des Universums und man kann sie nur durch kosmische Schau und geistige Entdeckung wirklich kennen.
(1215.2) 111:0.2Die Vorstellung von einer Seele und einem innewohnenden Geist ist auf Urantia nicht neu; sie ist in den verschiedenen planetarischen Glaubenssystemen häufig erschienen. Viele orientalische und einige abendländische Religionen haben erkannt, dass der Mensch zugleich göttlicher Abkunft und von seinem Erbe her menschlich ist. Das Fühlen der inneren Gegenwart zusätzlich zu der äußeren Allgegenwart der Gottheit ist seit langem ein Teil vieler Religionen Urantias. Die Menschen glauben seit langem, dass es etwas gibt, was im Inneren der menschlichen Natur wächst, etwas Wesentliches, was bestimmt ist, die kurze Spanne des zeitlichen Lebens zu überdauern. [...]
(1215.4) 111:0.4 In ihrer Vorstellung vom Atman kamen die Hindulehrer tatsächlich einer richtigen Einschätzung der Natur und Gegenwart des Justierers nahe, aber es gelang ihnen nicht, ihn von der gleichzeitigen Anwesenheit der sich entwickelnden und potentiell unsterblichen Seele zu unterscheiden. Die Chinesen hingegen erkannten zwei Aspekte eines Menschenwesens, das Yang und das Yin, die Seele und den Geist. Die Ägypter und viele afrikanische Stämme glaubten ebenfalls an zwei Faktoren, das Ka und das Ba;gewöhnlich wurde nicht an eine Vorausexistenz der Seele, sondern nur des Geistes geglaubt. [...]
(1215.6)111:0.6[...] Ein ägyptischer Herrscher sagte von dem Ka in seinem Herzen Folgendes: „Ich war nicht gleichgültig gegen seine Worte [...] Ich gedieh dabei prächtig; ich war so erfolgreich wegen dessen, was es mich zu tun bewog; ich zeichnete mich aus wegen seiner Führung.“ [...]
1. Der Verstand — Schauplatz des Wählens(1216.2) 111:1.1Obwohl das Wirken der Justierer geistiger Natur ist, müssen sie all ihre Arbeit zwangsläufig auf einer intellektuellen Grundlage verrichten. Der Verstand ist der menschliche Boden, aus dem der geistige Mentor in Zusammenarbeit mit der bewohnten Persönlichkeit die morontielle Seele entwickeln muss.
[...] Das intellektuelle Selbst hat seinen Ursprung im kosmischen Verstand [...] Auf der menschlichen (also persönlichen) Ebene des intellektuellen Selbst wird [...] das Potential geistiger Evolution beherrschend [...] aufgrund der geistigen Begabung der menschlichen Persönlichkeit und der schöpferischen Gegenwart einer Kern-Wesenheit absoluten Wertes [dem Justierer][...]. Aber solch eine geistige Beherrschung des materiellen Verstandes hängt von zwei Erfahrungen ab: Dieser Verstand muss sich durch das Wirken der sieben mentalen Hilfsgeiste entwickelt haben, und das materielle (persönliche) Selbst muss sich für die Zusammenarbeit mit dem innewohnenden Justierer entschließen, um das morontielle Selbst, die evolutionäre und potentiell unsterbliche Seele zu erschaffen und großzuziehen.
(1216.4) 111:1.3Der materielle Verstand ist der Schauplatz, wo die menschlichen Persönlichkeiten leben, ihrer selbst bewusst sind, Entscheidungen treffen, Gott wählen oder sich von ihm abwenden, sich verewigen oder vernichten.
(1216.5) 111:1.4[...] In diesem Verstand und mittels dieses Verstandes trefft ihr jene sittlichen Entscheidungen, die euch befähigen, dem Justierer ähnlich zu werden, was heißt, Gott ähnlich zu werden.
(1216.6) 111:1.5Der sterbliche Verstand ist ein vorübergehendes intellektuelles System, das den menschlichen Wesen für die Dauer eines materiellen Lebens zum Gebrauch geliehen ist [...]
Das menschliche Bewusstsein ruht sanft auf den elektro-chemischen Mechanismen unter ihm und berührt nach oben delikat das geistig-morontielle Energiesystem. Keines dieser beiden Systeme nimmt das menschliche Wesen in seinem irdischen Leben je vollkommen bewusst wahr; deshalb muss es im Verstand arbeiten, dessen es bewusst ist. Und nicht so sehr das, was der Verstand versteht, als das, was der Verstand zu verstehen wünscht, sichert das Fortleben. Nicht so sehr, wie der Verstand ist, als wie er sich zu sein anstrengt, bedeutet eine Identifikation mit dem Geist. Nicht so sehr die Tatsache, dass der Mensch sich Gottes bewusst ist, als dass er sich nach Gott sehnt, hat den Aufstieg im Universum zur Folge. Was ihr heute seid, ist weniger wichtig, als was ihr Tag für Tag und in der Ewigkeit werdet. [...]
(1217.3) 111:1.8Aber der Mensch übergibt dem Justierer seinen Willen nicht in passiver, sklavischer Weise. Vielmehr entschließt er sich, dessen Führung aktiv und in positivem und kooperativem Geiste zu folgen, wenn ihm bewusst wird, dass diese Führung von den Wünschen und Impulsen des natürlichen menschlichen Verstandes abweicht. [...]
(1217.4)111:1.9Der Verstand ist euer Schiff, der Justierer euer Lotse, und der menschliche Wille ist der Kapitän. Der Herr über das menschliche Boot sollte die Weisheit haben, es dem göttlichen Lotsen vertrauensvoll zu überlassen, die aufsteigende Seele in den morontiellen Hafen ewigen Fortlebens zu steuern. Nur aus Eigensucht, Trägheit und Sündhaftigkeit kann der menschliche Wille die Führung eines so liebevollen Lotsen ablehnen, kann die irdische Laufbahn an den üblen Klippen zurückgewiesener Barmherzigkeit und an den Felsen bejahter Sünde Schiffbruch erleiden. Mit eurem Einverständnis wird euch dieser treue Lotse unversehrt durch die Sperren der Zeit und die Behinderungen des Raums an die Quelle des göttlichen Verstandes selbst führen und darüber hinaus sogar bis zum Paradies-Vater der Justierer.
2. Natur der Seele[…] (1217.6)111:2.2 Der materielle Verstand des sterblichen Menschen ist der kosmische Webstuhl, der das morontielle Gewebe trägt, in das der innewohnende Gedankenjustierer die geistigen Urmuster eines Universumscharakters bleibender Werte und göttlicher Bedeutungen webt […], die Seele.
(1218.2)111:2.4Es gibt drei […] Faktoren der evolutionären Entstehung solch einer unsterblichen Seele. Diese drei Vorläufer der morontiellen menschlichen Seele sind:
(1218.3)111:2.5 1 . Der[materielle] menschliche Verstandund alle kosmischen Einflüsse, die ihm vorausgegangen sind und auf ihn einwirken.
(1218.4)111:2.6 2 . Der göttliche Geist,der diesem menschlichen Verstand innewohnt und alle Potentiale, die in der Natur eines solchen Fragmentes absoluter Geistigkeit liegen, zuzüglich aller im menschlichen Leben hinzutretenden geistigen Einflüsse und Faktoren.
(1218.5)111:2.7 3 . Die Beziehung zwischen materiellem Verstand und göttlichem Geist,die einen Wert darstellt und eine Bedeutung hat, die sich weder im einen noch anderen Faktor dieser Vereinigung finden. Die Realität dieser einzigartigen Beziehung ist weder materiell noch geistig, sondern morontiell. Es ist die Seele.
(1218.6)111:2.8 Die Mittler-Geschöpfe nennen die sich entwickelnde Seele des Menschen seit langem Zwischenverstand im Unterschied zu dem tiefer stehenden oder materiellen Verstand und dem höheren oder kosmischen Verstand. […] Das Potential solch einer morontiellen Entwicklung ist den zwei universalen Antrieben des Verstandes eingeboren: Es liegt im Impuls des endlichen Geschöpfesverstandes, Gott zu kennen und die Göttlichkeit des Schöpfers zu erreichen, und im Impuls des unendlichen Schöpferverstandes, den Menschen zu kennen und zur Erfahrungdes Geschöpfes zu gelangen. […]
3. Die sich entwickelnde Seele(1218.9)111:3.1Die Fehler des vergänglichen Verstandes und die Irrtümer menschlichen Verhaltens können die Entwicklung der Seele merklich verzögern, obwohl sie dieses morontielle Phänomen nicht verhindern können […]. Aber derselbe materielle menschliche Wille ist befugt, zu jedem Zeitpunkt vor dem Tod auf seine Wahl zurückzukommen und das Fortleben zu verwerfen. Selbst noch nach dem Fortleben behält der aufsteigende Sterbliche das Vorrecht, sich gegen das ewige Leben zu entscheiden; zu jedem der Fusion mit dem Justierer vorausgehenden Zeitpunkt steht es dem sich entwickelnden, aufsteigenden Geschöpf frei, den Willen des Paradies-Vaters nicht länger zu verfolgen. Die Fusion mit dem Justierer drückt aus, dass der aufsteigende Sterbliche sich bedingungslos und auf ewig für die Ausführung des Willens des Vaters entschieden hat.
(1219.1)111:3.2Während des irdischen Lebens ist die sich entwickelnde Seele befähigt, die übermateriellen Entscheidungen des menschlichen Verstandes zu verstärken. Da die Seele übermateriell ist, kann sie nicht von sich aus auf der materiellen menschlichen Erfahrungsebene funktionieren. Auch kann diese unter-geistige Seele nicht ohne die Mitarbeit irgendeines Geistes der Gottheit wie des Justierers oberhalb der morontiellen Ebene wirken. Ebenso wenig trifft die Seele endgültige Entscheidungen, bevor Tod oder Entrückung die materielle Vereinigung mit dem menschlichen Verstand aufheben, außer der materielle Verstand übergebe diese Autorität aus freien Stücken der mit ihm zusammenwirkenden morontiellen Seele. […] mit fortschreitendem irdischem Wachstum des Sterblichen identifiziert sich dieses Selbst [...] immer stärker mit der erwachenden morontiellen seelischen Wesenheit; nach dem Tod und der darauf folgenden Auferstehung auf den Residenzwelten ist die menschliche Persönlichkeit mit dem morontiellen Selbst vollkommen identisch. […]
(1219.2)111:3.3Diese unsterbliche Seele ist zuerst in ihrem Wesen völlig morontiell, aber sie besitzt ein derartiges Entwicklungsvermögen, dass sie ausnahmslos zu den wahren geistigen Wertebenen der Fusion mit den Geisten der Gottheit aufsteigt, üblicherweise mit demselben Geist des Universalen Vaters, der dieses schöpferische Phänomen im Geschöpfesverstand ursprünglich ausgelöst hat. […]
(1219.4)111:3.5Der Werdegang des Sterblichen, seine seelische Entwicklung, ist nicht so sehr eine Prüfung als eine Erziehung. Der Glaube an das Fortleben höchster Werte ist das Herzstück der Religion; echte religiöse Erfahrung besteht in der Vereinigung höchster Werte und kosmischer Bedeutungen als einer Verwirklichung universeller Realität. […]
(1219.6)111:3.7Insofern als sich die in Entwicklung begriffene morontielle Seele von Wahrheit, Schönheit und Güte als einer Werte-Verwirklichung des Gottesbewusstseins durchdringen lässt, wird das dabei entstehende Wesen unzerstörbar. Wenn es in der sich entwickelnden Seele des Menschen kein Fortleben ewiger Werte gibt, ist die irdische Existenz ohne Bedeutung, und das Leben selber ist eine tragische Illusion. […]
4. Das innere Leben(1219.7)111:4.1Wahrnehmung ist der intellektuelle Prozess des Zusammenpassens der von der äußeren Welt empfangenen sensorischen Eindrücke mit den Gedächtnismodellen des Einzelwesens. Verstehen bedeutet, dass diese wahrgenommenen sensorischen Eindrücke und die ihnen zugesellten Gedächtnismodelle darüber hinaus zu einem dynamischen Netzwerk von Prinzipien integriert und organisiert worden sind.
(1220.1)111:4.2Bedeutungen werden abgeleitet aus einer Kombination von Wahrnehmen und Verstehen. In einer restlos sensorischen oder materiellen Welt gibt es keine Bedeutungen. Bedeutungen und Werte werden nur in den inneren oder übermateriellen Sphären der menschlichen Erfahrung wahrgenommen.
(1220.2)111:4.3Die Fortschritte wahrer Zivilisation werden alle in dieser inneren Welt der Menschheit geboren. Nur das innere Leben ist wahrhaft schöpferisch. […]
(1220.3)111:4.4Die innere und die äußere Welt haben einen verschiedenen Wertekatalog. Jedwelche Zivilisation ist gefährdet, wenn drei Viertel ihrer Jugendlichen materialistische Berufe ergreifen und sich der Verfolgung der sensorischen Aktivitäten der äußeren Welt verschreiben. Die Zivilisation befindet sich in Gefahr, wenn die Jungen es versäumen, sich für Ethik, Soziologie, Eugenik, Philosophie, die schönen Künste, Religion und Kosmologie zu interessieren.
(1220.4)111:4.5Nur auf den höheren Ebenen des überbewussten Verstandes, wo dieser an das geistige Reich menschlicher Erfahrung grenzt, kann man jene höheren Konzepte zusammen mit wirksamen Haupt-Urmustern finden, die zum Bau einer besseren und dauerhafteren Zivilisation beitragen werden. Die Persönlichkeit ist von Natur aus schöpferisch, aber sie kann nur im Innenleben des Einzelnen schöpferisch wirken. […]
(1220.6)111:4.7Glück und Freude entspringen dem inneren Leben. Wahre Freude kann nicht allein erfahren werden. Ein einsames Leben ist für das Glück unheilvoll. Selbst Familien und Nationen werden sich stärker am Leben freuen, wenn sie es mit anderen teilen. […]
(1220.8)111:4.9Da das innere Leben des Menschen wahrhaft schöpferisch ist, fällt jeder Person die Verantwortung für die Wahl zu, ob diese Kreativität spontan und völlig zufällig oder aber kontrolliert, gerichtet und konstruktiv sein soll. Wie kann eine schöpferische Vorstellungskraft achtbare Ergebnisse zeitigen, wenn der Ort ihres Wirkens bereits von Vorurteilen, Hass, Ängsten, Ressentiments, Rachegefühlen und Fanatismus besetzt ist?
(1220.9)111:4.10Ideen können Reizen aus der äußeren Welt entspringen, aber Ideale werden nur in den schöpferischen Reichen der inneren Welt geboren. Heutigentags werden die Nationen der Welt von Menschen geleitet, die von Ideen überquellen, aber nur armselige Ideale besitzen. Das ist die Erklärung von Armut, Trennung, Krieg und Rassenhass.
(1220.10)111:4.11 Hierin liegt das Problem: Wenn der mit freiem Willen begabte Mensch über die Macht der Kreativität des inneren Menschen gebietet, dann müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die mit freiem Willen begabte Kreativität auch das Potential der mit freiem Willen begabten Destruktivität umfasst. Und wenn sich Kreativität in Destruktivität verwandelt, stehen wir den Verwüstungen des Üblen und der Sünde gegenüber — Unterdrückung, Krieg und Vernichtung. Das Üble ist eine bruchstückhafte Kreativität, die zu Desintegration und schließlicher Zerstörung neigt. Jeder Konflikt ist übel, indem er die schöpferische Funktion des inneren Lebens hemmt — er ist eine Art Bürgerkrieg in der Persönlichkeit.
(1221.1)111:4.12Innere Kreativität trägt zur Charakterveredlung durch Persönlichkeitsintegration und Einigung des Selbst bei. Es bleibt ewig wahr: Die Vergangenheit ist nicht mehr zu ändern; nur die Zukunft kann verändert werden durch das Wirken der Kreativität des inneren Selbst in der Gegenwart.
5. Die Weihung der freien Wahl(1221.2)111:5.1Die Ausführung des Willens Gottes ist nichts anderes als der Ausdruck der Gewilltheit eines Geschöpfes, das innere Leben mit Gott zu teilen[…]. Gott teilt alles mit dem Ewigen Sohn und mit dem Unendlichen Geist, während diese wiederum alle Dinge mit den göttlichen Söhnen und geistigen Töchtern des Universums teilen.
(1221.3)111:5.2 Die Nachahmung Gottes ist der Schlüssel zur Vollkommenheit; die Ausführung seines Willens ist das Geheimnis des Fortlebens und der Vollkommenheit im Fortleben.
(1221.4)111:5.3Die Sterblichen leben in Gott, und so war Gott willens, in den Sterblichen zu leben. So wie die Menschen sich ihm anvertrauen, so hat er — und zwar zuerst — den Menschen einen Teil seiner selbst anvertraut, um bei ihnen zu sein; hat eingewilligt, in den Menschen zu leben und, dem menschlichen Willen unterworfen, ihnen innezuwohnen.
(1221.5)111:5.4 Friede in diesem Leben, Fortleben im Tod, Vollkommenheit im nächsten Leben, Dienst in der Ewigkeit — all das wird (im Geist) jetztvollzogen, wenn die Geschöpfespersönlichkeit einwilligt — die Wahl trifft – ihren Geschöpfeswillen dem Vaterwillen zu unterwerfen. [...]
(1221.6)111:5.5Eine derartige Wahl der Persönlichkeit ist kein Aufgeben des Willens. Es ist eine Weihung des Willens, eine Expansion des Willens, eine Verherrlichung des Willens, eine Vervollkommnung des Willens; und eine solche Wahl versetzt den Geschöpfeswillen von der Ebene zeitlicher Bedeutung in jenen höheren Zustand hinauf, worin die Persönlichkeit des Geschöpfes-Sohnes mit der Persönlichkeit des geistigen Vaters in Verbindung tritt.
(1221.7)111:5.6 Diese Entscheidung für den Vaterwillen ist das geistige Finden des Geist-Vaters durch den sterblichen Menschen, auch wenn ein ganzes Zeitalter vorübergehen muss, ehe sich der Geschöpfes-Sohn wirklich in Gottes tatsächlicher Gegenwart im Paradies befindet. Diese Wahl besteht nicht so sehr in der Verneinung des Geschöpfeswillens — „Nicht mein Wille, sondern der deine geschehe“ — als in der positiven Bekräftigung des Geschöpfes: „Es ist meinWille, dass der deinegeschehe.“ Und ist diese Wahl einmal getroffen, wird der sich für Gott entscheidende Sohn früher oder später die innere Vereinigung mit dem ihn bewohnenden Fragment Gottes finden, und derselbe sich vervollkommnende Sohn wird höchste persönliche Erfüllung in der anbetenden Verbindung der menschlichen Persönlichkeit mit der Persönlichkeit seines Schöpfers finden, zweier Persönlichkeiten, deren schöpferische Eigenschaften sich auf ewig in selbstgewolltem wechselseitigem Ausdruck vereinigt haben: Es ist die Geburt einer neuen ewigen Partnerschaft zwischen dem Willen des Menschen und dem Willen Gottes.
6. Das menschliche Paradox(1221.8)111:6.1[…] Der Mensch ist endlich, aber er wird von einem Funken der Unendlichkeit bewohnt. Diese doppelte Situation liefert nicht nur das Potential zum Üblen, sondern schafft auch viele gesellschaftliche und sittliche Situationen, die mit viel Unsicherheit und recht großer Angst verbunden sind.
(1222.1)111:6.2 […] Der Sterbliche, der sein Selbst transzendieren kann, könnte der Versuchung nachgeben, sein eigenes Selbstbewusstsein zu vergotten. Das Dilemma des Sterblichen liegt in der doppelten Tatsache, dass der Mensch in den Fesseln der Natur liegt und zugleich eine einmalige Freiheit besitzt — die Freiheit geistigen Wählens und Handelns. […] Ein solches Paradox ist untrennbar verbunden mit Versuchung, potentiell Üblem und Entscheidungsirrtümern; und wenn das Selbst hochmütig und arrogant wird, kann sich daraus Sünde entwickeln.
(1222.2)111:6.3 Das Problem der Sünde existiert nicht eigenständig in der endlichen Welt. Die Tatsache der Endlichkeit ist weder schlecht noch sündhaft. Die endliche Welt wurde von einem unendlichen Schöpfer erschaffen — sie ist das Werk seiner göttlichen Söhne — und deshalb muss sie gut sein. Falscher Gebrauch, Verzerrung und Pervertierung des Endlichen sind das, was Übel und Sünde entstehen lässt. […]
(1222.5)111:6.6 Die Wissenschaft ist die Quelle von Tatsachen, und der Verstand kann ohne Tatsachen nicht wirken. Diese sind beim Aufbau der Weisheit die Bausteine, die vom Zement der Lebenserfahrung aneinander gebunden werden. Der Mensch kann Gottes Liebe ohne Tatsachen finden, und der Mensch kann Gottes Gesetze ohne Liebe entdecken, aber nie kann er beginnen, die unendliche Symmetrie, himmlische Harmonie und herrliche Fülle der allumfassenden Natur des Ersten Zentralen Ursprungs zu würdigen, bevor er göttliches Gesetz und göttliche Liebe gefunden und sie auf dem Erfahrungsweg in seiner eigenen, sich entwickelnden kosmischen Philosophie geeint hat. […]
(1222.7)111:6.8Es ist nur natürlich, dass der sterbliche Mensch von Gefühlen der Unsicherheit bedrängt wird, wenn er sich unauflösbar an die Natur gebunden sieht, während er geistige Kräfte besitzt, die alle zeitlichen und endlichen Dinge völlig transzendieren. Nur religiöses Vertrauen — lebendiger Glaube — kann dem Menschen inmitten solch schwieriger und verwirrender Probleme Halt geben. […]
(1223.2)111:6.10Hochmut ist betrügerisch, berauschend und gebiert Sünde, ob er sich in einem Einzelnen, einer Gruppe, einer Rasse oder einer Nation findet. Es ist buchstäblich wahr, dass „Hochmut vor dem Fall kommt“.
7. Das Problem des Justierers(1223.3)111:7.1 Ungewissheit im Verein mit Sicherheit ist die Essenz des Paradies-Abenteuers — Ungewissheit in der Zeit und im Verstand, Ungewissheit hinsichtlich der Ereignisse des sich entfaltenden Aufstiegs zum Paradies; Sicherheit im Geist und in der Ewigkeit, Sicherheit im schrankenlosen Vertrauen des Geschöpfessohnes in das göttliche Erbarmen und die unendliche Liebe des Universalen Vaters; Ungewissheit als unerfahrener Bürger des Universums; Sicherheit als aufsteigender Sohn auf den Universumsstationen eines allmächtigen, allweisen und allliebenden Vaters.
(1223.4)111:7.2 […] Der euch innewohnende Justierer kann dem Kampf, den ihr während eurer Laufbahn in der Zeit fechtet, nicht Einhalt gebieten oder ihn auch nur materiell verändern; […]; aber ihr könntet, wenn ihr nur wolltet — während ihr arbeitet und euch sorgt, kämpft und euch abmüht — dem tapferen Justierer erlauben, mit euch und für euch zu kämpfen. Ihr könntet euch außerordentlich bestärken und inspirieren, fesseln und faszinieren lassen, wolltet ihr dem Justierer nur erlauben, ständig die Bilder des wahren Beweggrundes, letztendlichen Ziels und ewigen Zwecks dieses ganzen schwierigen Sich-Emporarbeitens und Ringens mit den alltäglichen Problemen eurer gegenwärtigen materiellen Welt vor eure Augen zu halten. […]

(1224.1) 111:7.6[Dargeboten von einem Einsamen Botschafter Orvontons.]
 
Auszüge aus dem AHS-Forum:
Hallo,
habe mich in den vergangenen Tagen nochmals mit dem Gedankenjustierer beschäftigt.
Da heißt es im U. – Buch,daß der Gedankenjustierer nur an Wesenheiten
mit Verstand und Persönlichkeit verliehen wird.
Demnach kann der göttliche Funke,der sich in unserer Seele befindet,nicht der Gedankenjustierer sein,denn diesen funken
besitzen auch Mineralien,Pflanzen und tiere.Die haben aber mit
Sicherheit keinen Justierer.
Dem U. – Buch nach setzt sich der Mensch aus dem materiellen Körper,dem Geist,der
morontiellen Seele, der Persönlichkeit
und dem Gedankenjustierer zusammen.Wo bleiben da die verschiedenen
Körper – Astral -,Mental- und Kausalkörper?
Vielleicht kann das ja jemand erklären.Es kann sich ja auch um unterschiedliche
Bezeichnungen handeln.
Danke im bvoraus für den Versuch einer Antwort!
Herzlichst
Eveline .

Liebe Eveline, 
der Gedankenjustierer hat nichts mit dem von uns sog. "göttlichen Funken" zu tun. Der Einfachheit kopiere ich hier eine Kurzfassung aus dem UB, die ich so ins Glossar gestellt habe (Auf der AHD-Hauptseite, A.). Vielleicht magst Du bei solchen und ähnlichen Fragen mal kurz unter dem gesuchten Stichwort im Glossar suchen. Hier die Kopie:
"Der Ewige Vater hat jedem Menschen ein Fragment (Vaterfragment) von sich selbst geschenkt, das den Verstand bewohnt und bestrebt ist, den Menschen durch sanfte Gedankenimpulse auf dem Weg zur Entfaltung der eigenen Göttlichkeit und zur Erreichung des Paradieses zu begleiten und zu führen. Er wird auch Unergründlicher Mentor oder Gottesfunken genannt. Hat der menschliche Wille eine endgültige und vollständige Einstimmung auf den Willen Gottes erreicht, fusioniert der Justierer mit der Seele und ist von da an untrennbar und nicht mehr unterscheidbar für alle Ewigkeit mit ihr verbunden."
(UB 107 – 110)
Zusatz: Der Gedankenjustierer kommt in dem Moment zu dem Sterblichen seiner Wahl, sobald dieser Seelenpotential erkennen lässt, indem er seine erste moralische Entscheidung fällt. Dies geschieht normaler Weise im fünften oder sechsten Lebensjahr.Andere Namen für das Vaterfragment sind: Gedankenleiter und Geheimnisbeobachter.
Es grüßt Dich herzlich Rosalinde

Noch eine Frage aus Schrift 53: materielle Söhne? das sind doch zum Beispiel Wesen wie Adam und Eva? ode? Im Glossar habe ich dazu nichts Ausdrückliches gefunden.
Liebe Grüße
Gertrud

 
Erstmal zu deinen Fragen Eveline:
Der Gedankenjustierer ist NICHT der erste göttliche Funke, das stimmt.
Das, was du als göttlichen Funken bezeichnest, ist das Lebensplasma.
Dieses wird von den Lebensbringern auf die mit Leben zu versehenden Welten gebracht und dann in die unbelebte Materie eingepflanzt, wodurch dann Leben entsteht.
Dieses Lebensplasma ist gewissermaßen die "Seele", auch bei noch sehr jungen Lebensformen wie Pflanzen oder kleinen Tieren, die JEDES Wesen und Etwas hat, das lebt.
Dieses Seelenplasma ist ursprünglich im Besitz von Nebadonia, dem Muttergeist des Universums, und CM selber hat natürlich auch eigene Möglichkeiten, Wesen zu erschaffen.
Wobei das Seelenplasma in erster Linie von Nebadonia behütet wird.
Außerdem ist das Lebensplasma nicht direkt mit dem ewigen Vater verbunden, zumindest nicht derartig besonders, wie es Gedankenjustierer sind.
Wenn eine Seele mit einem Justierer verschmilzt, sind sie und der Vater wirklich EINS geworden, was davor für sie nicht galt. 
Um jetzt jedoch nochmal genauer drauf einzugehen, so muss man noch was beachten.
Das Lebensplasma BELEBT zwar Materie bzw. Wesenheiten, jedoch ist die Entwicklungsfähigkeit, die in diesem steckt, recht begrenzt.
Deswegen braucht man auch einen Gedankenjustierer oder ein anderes Geistesfragment eines hohen geistigen Wesens, wenn man sich ab einem bestimmten Punkt weiterentwickeln will.
So gesehen sind das Lebensplasma und die Seele potentiell unsterblich, das stimmt.
Jedoch erst, wenn man mit dem Justierer oder einem anderen geistigen Fragment verschmolzen ist und damit dem ewigen Leben AKTIV und BEWUSST zugestimmt hat, ist man wirklich unsterblich. 
Soweit ich das bisher verstanden habe, sind Wesen, die "nur" Seelenplasma besitzen zwar in der Lage, mit ihrer Seele ewig zu leben, können aber recht einfach durch Dinge wie Radioaktivität oder ähnliches dauerhaft beschädigt oder ganz zerstört werden.
Wenn man allerdings mit dem Justierer verschomlzen ist, und über den materiellen und morontiellen Zustand in einen 100% vergeistigen übergegangen ist, dann ist diese Unsterblichkeit in einem hohen Maße auch so weiterentwickelt worden, dass derartige Dinge einem nicht wirklich viel mehr anhaben können, oder zumindest nur noch in veringertem Maße. Zumindest versteh ich das momentan inzwischen wieder so. 
Und natürlich NICHT zu vergessen:
Es gibt neben dem Gedankenjustierer noch ettliche andere Geistesfragmente, mit denen eine Seele, je nach eigener Entwicklung und Anlagen, verschmelzen kann.
Es gibt da unter anderem noch:
- Die Geistesfragmente des Muttergeistes/Nebadonia.Diese Wesenheiten dienen nachher größtenteils im Lokaluniversum und steigen NICHT zum Paradies auf.
- Die Geistesfragmente vom Schöpfersohn/CM.Diese Wesen arbeiten auf Lokaluniversums bis hin zu Superuniversumsebene, steigen aber ebenso NICHT zum Paradies auf.
- Nicht-Justierer-Geistfragmente für seraphische Schicksalshüter. Wenn ein Seraphim-Paar eine evolutionäre Seele erfolgreich ins Paradies begleitet hat, dann verschmelzen diese zwei Engel zu EINEM Wesen, gewissermaßen. Dieser neue Zustand ermöglicht ihnen die Aufnahme und das Verschmelzen mit einem Geistfragment des ewigen Vaters, das aber KEIN Justierer ist, sondern anders funktioniert und beschaffen ist.
- Nicht-Justierer-Geistfragmente des ewigen Vaters für Havonna-Bewohner, die auf Reisen in die Universen von Zeit und Raum gehen wollen.Für die meisten Havonna-Bewohner ist es eine große Erfüllung, persönlich die materiellen Superuniversen besuchen und dort dienen zu können. Bevor sie jedoch in der Lage sind, dort hinzugehen, müssen sie mit einem Geistfragment des ewigen Vaters verschmelzen, das KEIN Justierer ist.
Gibt noch einige weitere sicherlich, aber diese sind mit grad direkt in den Sinn gekommen.
Was jedoch noch wichtig ist, ein Gedankenjustierer ist eigentlich im Geiste eines JEDEN inkarnierten Wesens zuständig. 
Soll heißen: Auch wenn sich ein Engel inkarniert, der eigentlich nicht in der Lage ist mit einem Justierer zu verschmelzen, wird ihm in seinem materiellen Leben ein Justierer zu Hilfe sein und ihn geistig bewachen, da Justierer eben genau auf diesen Ebenen funktionieren und dafür geschaffen worden sind, hier geistigen Fortschritt zu unterstützen.
Eveline, du wirft da einige Begriffe zusammen, die nicht direkt zsuammenpassen.
Bzw. der Sinn im Urantiabuch ist ein etwas anderer. :D
Mentalkörper, Emotionalkörper und sowas gibts es in irgendeiner Form immer, bei egal welcher Entwicklungsstufe eine Seele steht.
Was du jetzt damit rein bringt, sind die Zustände der SEELENENTWICKLUNG.
Recht junge, unerfahrene Seelen, die noch größtenteils materiell in ihren Erafhrungen und Entwicklungen sind besitzen "nur" einen Astralkörper, welcher gleichzusetzen mit ihren Seelen ist und auf dem alles gespeichert ist.
Entwickelt sich diese Seele dann weiter, wird diese morontiell, und der Seelenspeicher, bzw. die Atome auf denen diese gespeichert ist, geht immer mehr in einem feineren Zustand über. Dabei wird immer mehr Info auf Protonen gespeichert, und immer weniger Elektronen werden benötigt.
In dem morontiellen Zustand besitzt eine Seele bereits ein höheres Selbst, auf dem viele Infos gespeichert sind, die zuviel für den materiellen Körper sind oder die gerade nicht benötigt werden.
Wenn eine Seele dann auch den morontiellen Zustand durch hat, ist die Seele zu 100% auf Protonen gespeichert, was dem erreichen des VERGEISTIGEN Zustanden gleichkommt. In dem besitzt die Seele dann eine MONADE anstatt eines höheres Selbstes, eine Art übergeordneten Speicher für Erlebtes und Infos, da von jetzt an, wenn die Seele inkarniert, die Infos nie und nimmer in einen einzelnen materiellen oder morontiellen Körper passen würden.
Eine Monade ist also gewissermaßen ein weiterentwickeltes Höheres Selbst, nur mit mehr speicher, zu 100% geistig und nichtmehr morontiell oder sowas, und größer, anders in der Funktion, etc.
Sowas wie Emotionen und Gedanken sind natürlich immer irgendwo gespeichert bzw. sind in einem Teil des Wesens gelagert. Wenn man einen physischen Körper besitzt, ist der fast immer mit Emotionalkörper, Mentalkörper etc ausgestattet, weil diese notwendig sind für die Verbindung zwischen Seele (materiell NICHT zu 100% da) und materiellem Körper (materiell zu 100% da).
Ich würd diese deshalb als Vermittler zwischen beiden bezeichnen.
Natürlich auch mit Funktionen, die im physischen gebraucht werden, versteht sich. 
Zu deiner Frage Gertrud:
Die materiellen Söhne und Töchter sind, wie der Name bereits sagt, auf einer evolutionären Welt MATERIELL vorhandene Wesen, die jedoch göttlichen Ursprungs sind und NICHT aus der Evolution hervorgegangen bzw. von einer evolutionären Welt stämmig sind.
Sollte deine Frage eigentlich beanworten. 
Besonders aber dir liebe Eveline empfehle ich, das Urantia-Buch mal SELBST zu lesen, wenn du die Zeit bzw. die Möglichkeit dazu hast.
Ist immerhin kostenlos auch online lesbar und Grundlage von Forum und AH! 
Damit könntest du dir einen Großteil der Fragen selbst beantworten.
Hoffe, ich konnte das ganze etwas verständlicher machen.
Wenn dann immer noch Fragen sind, einfach nochmal schreiben.
Antworte immer gern, sobald ich die Zeit dazu finde! 
Liebe Grüße,
Tyrion 

Der kleine Anhang macht mich jedoch etwas stutzig:
[Dargeboten von einem Einsamen Botschafter Orvontons.]
Heisst dass, dass er sich wirklich einsam fühlt? Und wie kann Einsamkeit in der Liebe des Allmächtigen eigentlich zustande kommen?

Die einsamen Botschafter sind unter im UB zu finden:
"Das Zentraluniversum und die Superuniversen,
Die einsamen Botschafter
Seite 256

Heute und gestern habe ich Schrift 23, Die einsamen Botschafter studiert – kann ich nur empfehlen wer sie nicht kennt!!!
Hier die Antwort auf Deine Frage Ingrid:
"(256.7)Obwohl sie Einsame Botschafter genannt werden, fühlen sich diese Geistwesen nicht einsam, denn sie lieben es wirklich, allein zu arbeiten. Sie sind die einzigen Wesen in der ganzen Schöpfung, die sich an einer einsamen Existenz freuen können und es wirklich tun, obwohl sie ebenso freudig mit den sehr wenigen Ordnungen universeller Intelligenz zusammenarbeiten, mit denen sie brüderlichen Kontakt haben können.
(257.1)Die Einsamen Botschafter sind bei ihrem Dienst nicht isoliert; sie stehen in ständiger Berührung mit der Fülle des Intellekts der gesamten Schöpfung, da sie fähig sind, in alle Fernmeldungen der Welten ihres Aufenthaltes „hineinzuhören“. Sie können auch mit den Angehörigen ihres eigenen unmittelbaren Korps, den Wesen, die im selben Superuniversum dieselbe Art von Arbeit verrichten, gegenseitig in Verbindung treten. Mit anderen Mitgliedern ihrer Ordnung könnten sie kommunizieren, aber sie sind vom Rat der Sieben Hauptgeiste angewiesen worden, es zu unterlassen, und sie sind eine treu ergebene Gruppe; sie kennen weder Ungehorsam noch Pflichversäumnis. Es ist nie bekannt geworden, dass sich ein Einsamer Botschafter in der Dunkelheit verirrt hätte."
Herzlichst Renate
  
Glossar: http://www.abundanthope-deutschland.de/index.php?DokID=1181
 

______________________________________________________________________________

 

 

 

Brite baut Hobbit-Haus – für nur 3000 Pfund!

yahoofinanzen


Donnerstag, 29. September 2011, um 12:54

 

In nur vier Monaten hat der Engländer Simon Dale ein umweltfreundliches Haus gebaut – und das für gerade einmal 3000 Britische Pfund! Das Besondere? Simon Dale's Haus sieht aus wie die Behausung eines Hobbits aus den „Herr der Ringe"-Filmen. 

Gemeinsam mit seinem Schwiegervater und der gelegentlichen Hilfe von Freunden hatte Simon Dale das Haus in gerade einmal vier Monaten gebaut. Es steht in einem Waldgebiet in Wales. Dale war beim Bau vor allem ein guter Umgang mit der Natur wichtig. "Diese kostengünstigen und natürlichen Häuser punkten nicht nur durch ihre Nachhaltigkeit, sondern erschaffen auch erschwinglichen Wohnraum und geben den Menschen die Möglichkeit ein einfaches und naturfreundliches Leben zu führen", sagt er.

Lesen Sie auch: Die 9 größten Fehler beim Hauskauf

Um vollkommen umweltverträglich zu sein, wird das Haus mit einem Holzofen beheizt, der Strom kommt von Solarzellen auf dem Dach und das Wasser kommt aus einer nahegelegenen Quelle. Es gibt eine Kompost-Toilette und der Kühlschrank wird luftgekühlt. Das Haus ist somit vollkommen selbständig und Simon Dale und seine Familie sind nicht von Strom- oder Gaserzeugern abhängig.

Dass der Bau so gut funktioniert hat, ist eigentlich ein Wunder, denn Simon Dale hat keinerlei Erfahrung im Hausbau. Er ist weder Architekt noch Bauarbeiter oder Zimmermann. Trotzdem hat er das Haus entworfen, geplant und anschließend mit etwas Hilfe auch selbst errichtet. „Es macht viel Spaß sich als Möchtegern-Architekt zu versuchen, man hat die Möglichkeit sich selbst kreativ zu verwirklichen", erzählt der 32-Jährige.

„Wenn man mit natürlichen Materialien baut, vermeidet man die krebserregenden Stoffe, die in den meisten modernen Gebäuden verbaut werden. Außerdem schlägt so kein großer Hersteller von Baumaterialien weiteren Profit", erklärt Simon Dale sein naturverbundenes Bauwerk. Als der äußere Kern des Hauses stand, wurden die Trockenbau-Wände mit Strohballen und Ästen gedämmt. Unter dem richtigen Fußboden gibt es eine Schicht aus Paletten. Durch die Verwendung dieser natürlichen Materialien war es möglich, das „Hobbit-Haus" für nur 3000 Britische Pfund zu bauen.

Simon Dale sagt, dass jeder ein solches Haus bauen kann. Die wichtigsten Fähigkeiten für den Naturhaus-Bau seien körperliche Gesundheit, der Glaube an sich selbst, Beharrlichkeit und ab und an ein Freund, der einem hilft. Simons Frau Jasmine erklärt, dass es im Laufe des Hausbaus natürlich auch stressige und kräftezehrende Zeiten gab, aber bereut hätten sie diesen Schritt nie und heute sei es sehr zufriedenstellend im gemeinsamen selbstgebauten Haus zu leben.

Während der Bauphase zelteten Simons Frau Jasmine und die zwei Söhne in der Nähe des Grundstückes im Wald, sobald das Grundgerüst und das Dach standen, zog die kleine Familie ein. Derzeit arbeitet Simon Dale an einem weiteren Naturhaus in Pembrokeshire, es ist Teil eines Bauprojekts, dass das erste walisische Ökodorf werden soll.

ZEITjUNG / Sarah Mikoleizik

Bild: Simon Dale unter cc-nc-sa 3.0

 

______________________________________________________________________________