Morgellons-Krankheitsverlauf

Äußerliche Symptome nach ca. 3-12 Monaten Befall

Das Erkennen eines eindeutigen Morgellons-Befalles ist allgemein schwer einschätzbar, da die Ausbreitung meistens unter der Haut verläuft. Auch bei Befall treten nicht unbedingt Rötungen oder andere typische Hautsymptome auf. Was sich zeigt, wie intensiv der Befall ausfällt und welche Organe am meisten darunter leiden, hängt auch von anderen Faktoren ab, z.B. der Stärke oder Schwäche des Immunsystems, der seelischen und physischen Robustheit, dem Zusammenwirken mit anderen Mikroorganismen, eingelagerten Giften etc.

Folgende Symptome an Haut, Haaren und Augen können sich bei Morgellonsbefall bereits nach 3-12 Monaten z.B. zeigen:

 

  • Hautrötungen/Entzündungen (Erythema), pustelartige Ausschläge (Exzeme), Papeln und Knötchen
    Sie können sich überall am Körper, sogar auf der Kopfhaut unter den Haaren finden. Sichtbare Hautstörungen befinden sich meist in der Nähe der individuellen Schweißzonen. 
    Meistens ist der Morgellons-Erreger ca. 1 cm von einer neuen Pustel entfernt. 
    Pusteln und Pickel können auch später auftreten, wenn die Fasern mit daran haftenden Bakterienkolonien aus den Hautporen auswandern.
Pusteln am Hals und Brust, Bildquelle: Anne Dill
  • kaum heilende, stark brennend-schmerzende Wunden 
    Sie entstehen meist, wenn die winzigen Organismen selbst aus der Haut kommen oder wenn man die haarartigen Faserauswüchse aus der Haut reißt, bzw. man sich wegen des kaum erträglichen Juckreizes kratzt. Beim Abheilen bilden sich Krusten, die evtl. wieder von Morgellons benutzt werden. 
Morgellonswunden am Unterschenkel. Bildquelle Anne Dill
  • Faltenbildung der Haut.
  • Pigmentstörungen, Hyperpigmentationsmuster
  • allgemein dünnere Haut, unregelmäßige Hautdicke, eingefallene Hautareale
  • Alterungserscheinungen der Haut, wie nach akuten intensiveren Sonnenbädern
Halswunden durch Morgellons, Bildquelle: http://www.morgellons-research.org/morgellons2/
  • Da Morgellons feuchte Hautbereiche bevorzugen, findet sich im gesamten Mundbereich (Rachen, Zunge, Lippen), in der Nase und Nebenhöhlen, aber auch in Augen und Ohren verstärkter Befall.

 

Befallene Lippen, 10 fach vergrößert. Bildquelle: www.morgellons.org#Morgellons2.htmWunden an der Zungenspitze, Bildquelle: http://www.morgellons-research.org/morgellons2/
  • vorzeitiges Ergrauen bzw. glasig-durchsichtig-werden der befallenen Haare (Morgellons fressen Keratin, Protein/Eiweiß der Haare und Haarwurzeln)
  • Haarausfall (Alopezie) am Kopf, Augenbrauen, Wimpern, Armen, Beinen.
Haarausfall, Alopezie durch Morgellons, Bildquelle: http://www.morgellons-research.org/morgellons2/
  • Enzündungen an Augen
  • allgemein schlechteres Sehen, verschwommene Sicht durch Hornhauteintrübung der Augen aufgrund von bakteriellem und mykotischem Morgellons-Biofilm auf der Netzhaut; dies trübt und zersetzt langsam Hornhaut und Bindehaut)
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • mitunter kleine Lichtblitze
Befall der Augen, Morgellonsfibern im Auge, Biofilm über der Hornhaut. Bildquelle Anne Dill

 

Da die meisten dieser Störungen auch durch andere Mikroben hervorgerufen werden können - z.B. Krätze -, ahnen die wenigsten Ärzte, dass hier neuartige, vermutlich durch Genmanipulationen geschaffene Erreger am Werk sind. Gegen die Morgellons-Mixtur aus Pilzen, Bakterien und Mikroparasiten sind die meisten bekannten Pharmaka wenig effektiv.

 

Äußerliche Symptome nach ca. 6 bis 12 Monaten Befall

Wie rasch weitere Symptome auftreten können, hängt u.a. vom Allgemeinzustand des Immunsystems ab. Bei geschwächtem Immunsystem können z.B. auftreten:

  • Abkapselung von Mikrofasern, Bindegewebeknoten
  • entzündete Granulome
  • allgemeinen Hauterscheinungen wie Hautödem, Juckreiz, papulöses Exanthem
  • Lymphadenitis (Lymphknotenentzündung)
  • chronische Dermatitis (Hautentzündung)
  • Depigmentation der Haut (helle Flecken) und Perforationen auf den weissen, erhabenen Flecken, die durch ein- und auswandernde Mikrorganismen entstehen.
  • Lichenifikation der Haut (Ekzem durch flächenhafte Infiltration der Haut mit Vergröberung der Hautfelderung)
  • Atrophie (Geweberückbildung)
  • schlaffe Leistenhautfalten mit hängenden Lymphknoten (Kopf)
  • Erblindung durch Morgellons-Larven (oder Bakterien) in den vorderen und hinteren Augenabschnitten (Flußblindheit)
  • sklerosierende Lymphadenitis (Verhärtungen von Lymphknoten durch Entzündungen)
Morgellonswunden und Hautveränderungen am Rücken, Bildquelle: http://www.morgellons-research.org/morgellons2/

s. eine detailierte Symptomschilderung eines seit mehr als 10 Jahren davon Betroffenen (engl.) hier

Weitere Bilder und Symptom-Beschreibungen knapp hier und ausführlich hier 

Hinweise für Ärzte, Heilpraktiker und Betroffene für die empfehlenswerte Untersuchungen für eine sachgerechten Diagnose der Morgellons-Erkrankung hier

Innerliche Krankheitssymptome

Hautjucken, schmerzende Wunden und sonstige Hautstörungen sind zwar auffällig und überaus lästig, aber wirklich lebensgefährlich sind die inneren Störungen und Erkrankungen, die Morgellons-Erreger in Blut, Lymphe und Zellen aller möglichen Organe hervorrufen können und die das Immunsystem und die Funktion aller befallenen Organe überaus belasten.

Werden Morgellonsfibern, -Eier-, Larven etc. eingeatmet oder geschluckt, können Symptome im Atemtrakt, Verdauungstrakt, in Lymphe und Blut entstehen. In der Regel zeigen sich zunächst typische Symptome einer bakteriellen Infektion, z.B.

  • Schwellung der Lymphknoten
  • verstärkte Abwehr-, Einkapselungs- und Ausscheidungsreaktionen des Körpers, der diese Fremdkörper über den Dickdarm, Dünndarm, Lungenauswurf etc. und über die Haut auszuscheiden versucht. Wohl aufgrund dieser Abwehrreaktionen des Immunsystems werden vermehrt Hautsensationen, Hautverletzungen und ausgewanderte (geflohene) Parasiten auf der Haut bemerkbar. Diese wollen sich wieder auf und unter der Haut festsetzen und widersetzen sich der Entfernung durch Festkrallen oder rasches Verhärten ihrer Gallertmasse durch Bildung eines chitinpanzerartigen Schutzes.

Innere Folgen nach 3-6 Monaten Befall

Innerhalb des ersten halben Jahres nach Befall können sich - je nach Zustand des Immunsystems - an inneren Symptomen schon zeigen

  • allgemeine körperliche Schwäche und eine reduzierte Leistungsfähigkeit
  • chronisches Ermüdungssyndrom (CFS)
  • Husten, vermehrter Auswurf
  • Atemnot
  • Leberbeschwerden
  • gastrointestinale Anzeichen (Durchfall)
  • urologische Probleme (Nierenprobleme)
  • Herzbeschwerden
  • geschwollene Beine (Lymphe), Ödeme
  • Konzentrationprobleme und Vergeßlichkeit
  • unerklärliche Rückenschmerzen
  • steifer Hals und Gliedmaßen
  • allgemein schlechteres Sehvermögen (inkl. Augenentzündung). Gefühl von herumkrabbelnden Insekten im Auge, Empfinden wie von Sandkörnern im Auge, Trübung der Hornhaut.
  • allgemein schlechtere Zähne und Zahnfleischschwund (Parodontose)
  • externe Pilzentzündungen (Candida, Dermatopyten usw.)
  • neurologische Anzeichen (MS) und allgemeine Probleme mit dem Nervensystem,
  • Psychische Veränderungen und soziale Probleme: Morgellons können das Leben schlagartig verändern und vielfache psychische Reaktionen hervorrufen, z.B. allgemeine Gereiztheit, Stimmungsschwankungen; Angst, andere anzustecken; Depressionen, Wutausbrüche und Resignation, Apathie und auch Selbstmordgedanken. 


Es entstehen aufgrund der starken psychischen Belastungen und auch wegen der Angst, andere anzustecken bzw. angesteckt zu werden als Folge oft Probleme mit dem Lebenspartner und in der Familie, mit Freunden, bei der Arbeit etc.. Man befindet sich dann auch in einer Art von ständigen Schockzustand, hat enorme Schwierigkeiten, sein übliches, soziales Leben aufrecht zu erhalten. Häufig sozialer Rückzug und Isolierung. Wird man dann wie üblich noch fälschlich mit 'Dermatozoenwahn' diagnostiziert, verschlimmert dies die Problematik zusätzlich und unnötig.

Da die meisten Morgellons-Symptome aber auch von verschiedensten anderen Erregern hervorgerufen werden können, - die oft an den Morgellonsfasern anhaften und durch sie in den Körper transportiert werden, z.B. Scabies und Borreliose! - fällt auch erfahrenen Ärzten eine zutreffende Differentialdiagnose schwer, - außer wenn sie gründlich mit einem Mikroskop auf die zeitaufwändige Ursachensuche gehen.

 

Chronischer Morgellons-Krankheitsverlauf nach 8 - 12 Monaten

In diesem Zeitraum können - je nach Immunsystemzustand - auftreten

  • nässende Exzeme, zunehmende Schädigung der Haut durch bakteriellen Haut- und Haarfraß, Verdickungen und krustöse Exzeme. Hautoberfläche gleicht evtl. einer ziemlich teigigen und unförmigen Masse. Kratzen verstärkt die Hautproblematik beträchtlich. Oft zusätzlicher stärkerer Pilzbefall.
  • eine allmähliche Plastifikation durch die sich wie ein Spinnennetz unter der Haut ausbreitenden und verbindenden Plastikfasern (polymere Microtubili, keine Hyphten)
  • Zellulitis
  • Ödeme,
  • Thrombose
  • Lungenerkrankungen: chronischer und asmathischer Husten, Auswurf und Atemnot
  • größer werdende Herzprobleme
  • pathologische Ausbreitung auf verschiedenste innere Organe
  • Abszesse evtl. in Bauch- und Brusthöhle
  • Blindarmentzündungen auch bei Erwachsenen
  • Symptome wie bei einer Arteriosklerose
  • Hormonhaushaltsstörungen: Feminisierung, stetes Sinken des Testosteronanteils
  • rasche Alterung
  • gelbe Zähne, Fingernägel, Fußnägel
  • Fieber
  • Verdauungsprobleme, Abmagerung bei länger dauerndem Befall
  • bei Gehirnbefall können Meningitis, Epilepsie, Enzephalitis, Elefantiasis auftreten
  • durch Nervenbefall können Taubheitsgefühle und Lähmungen verschiedener Bereiche und Organe auftreten.
  • Hornhauttrübungen bis hin zur Blindheit
  • Stress aufgrund dieser Erkrankung belastet zusätzlich Psyche und Immunsystem.

Man kann die Meinung hören, "das, was AIDS nicht geschafft hat, vollenden diese furchtbaren parasitären Organismen". Diese Krankheit sei 100 mal schlimmer als Krebs oder AIDS.

Weitere aufschlußreiche Bilder und ausführlichere Symptom-Beschreibung hier

Ein Morgellonskranker weist darauf hin, dass zig Haustiere wie Katzen usw. daran gestorben sind. Befallene Tiere können diesen Stress nicht lange bewältigen und sterben beispielweise an Herzversagen. (s.www.morgellonsusa.com)
Werden befallene Haus- oder Wildtiere verspeist, gelangen die Erreger auch in Menschen...

Für Morgellons optimale Lebensbedingungen

Feuchte Bereiche, wie Augen, Mund, Naseninneres werden von Morgellons bevorzugt besiedelt. Wo man rasch schwitzt - z.B. Achselhöhle, Hals, Kopf, Rücken, treten sie ebenfalls bevorzugt auf. Sie schätzen hohe Luftfeuchtigkeit und niedrigere Temperaturen - wie dies auch bei der Scabiesmilbe oder bakteriellen/pilzigen Lebensformen der Fall ist. 
Ab ca. 12-16 Grad Umgebungstemperatur aufwärts wird eine Infektion für den Menschen allgemein gefährlich. Temperaturen von 30-45 Grad, die der Mensch gerade noch aushält, sind für Morgellons aufgrund ihrer chitinartigen Schutzschicht auch über längere Zeit unproblematisch.

Morgellons verkraften auch hohe Temperaturen, z.B. 90 Grad bei Wäsche, ca. 30-50 Minuten lang unbeschadet. 
Wenn extreme Temperaturen oder für sie lebenswidrige Umstände auftreten und sie keine Möglichkeit der Flucht in die menschliche Haut finden, umhüllen sich die Morgellonsorganismen verstärkt mit Eigenschleim, den sie schnell chitinartig verhärten, so dass er sie schützt.

Mehr darüber, wie der Morgellons-Infektionsprozess mittels Fibers und Biofilm erfolgt s. hier

Spezielle Fähigkeiten und Eigenschaften der Morgellons

Unverkennbar ist, Morgellons

  • scheinen eine pilz- und flechtenartige und zugleich bakterienähnliche Anhäufung von Zellen zu sein, die sich auch entsprechend verhalten. Sie können vor allem Schleim und Sporen produzieren (Ektosporen?). Sie wachsen buchstäblich wurzelartig aus der Haut.
  • besitzen eine ungewöhnlich hohe Anpassungs- und rasche Wandlungsfähigkeit
  • können Fasern von Baumwolle, Kunststoffbekleidung, Chemtrails etc. mit ihrem Biofilm umhüllen und als Nahrung oder für sonstige Zwecke nutzen.
  • können überdies verschiedenste Arten von viralen-, mykotischen- und bakteriellen Erregern an sich binden und mit ihren Fasern bzw. im Schleim in den menschl. Körper übertragen.
    • produzieren aus ihrer Gallertmasse haarähnliche, verschiedenfarbige, stabile und reißfeste, mikro-polyaethylenähnlichen Fasern (haarartige Fäden, Fibern s. Bilder oben), wie dies natürliche Mikroorganismen nicht können
      Die Fibern sind erheblich reißfester als jedes Spinnennetz. Sie verhalten sich physikalisch wie ein reißfester Nylonfaden. Sengt man sie mit einem Bunsenbrenner an, schmelzen sie wie Kunststofffasern.
    Durch Hitze geschmolzene Morgellons-Fiberfaser, Bildquelle: www.rense.com/general72/morg2a.htm
    • können mit solchen Fibern jedes eigene oder fremde Produkt oder auch körpereigene Organe mit ihren Fibern umhüllen und wie mit einem Kokon einspinnen.
      Die Fibern können z.B. zum Schutz, zur Kontaktaufnahme, zur Kommunikation, zur Fortpflanzung etc. dienen. Damit können sie aber wohl auch verschiedenste Organe, Gefäße etc. im Körper umgeben und durchdringen, verstopfen, verkleben, mit ihren Ausscheidungen belasten, vergiften und letztlich den Körper durch Plastifizierung vernichten.
    • Sie enthalten verschiedenartigste Bestandteile, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Nanoprodukte/Nanowaffen sind. Insects fly out of permanent sores (Video)
    Morgellon-Erreger in Gespinst aus verschiedenfarbigen Fasern. Bildquelle: www.MorgellonsUSA.com