Wie gesund ist Stevia ?
STEVIA- Die Gesunde Alternative zu Zucker und Süssstoffen
Stevia ist ein unglaublich süßes Kraut, welches seinen heutigen Geschmack durch einen natürlichen Zuchtvorgang der süßesten Steviapflanzen erlangte. Der Süßstoff Steviosid, der aus den
Pflanzen extrahiert wird, ist 300mal süßer als Zucker. Die frischen Blätter schmecken nach Süßholz.
Besser bekannt ist Stevia rebaudiana unter der Bezeichnung Süßkraut.
Es handelt sich um eine Pflanze aus Paraguay, die dort unter dem Namen Caä Hee' zum Süßen von Speisen und Getränken verwendet wird. Ihre Blätter enthalten verschiedene Terpenverbindungen wie zum Beispiel Steviosid, die um ein Vielfaches süßer sind als Zucker.
Mit Zucker hat Stevia aber nur den süßen Geschmack gemeinsam, denn es enthält weder Kalorien, noch fördert es Karies. Gesundheitsschädliche Einflüsse von Stevia sind nicht bekannt. In einigen Ländern wie Japan oder USA ist Steviosid auch isoliert als Süßungsmittel zugelassen.
In Japan z.B. werden aus gesundheitlichen Gründen schon 50 % aller Süssigkeiten mit Stevia gesüsst.
Der süß schmeckende lnhaltsstoff löst sich in kalten und warmen Flüssigkeiten und ist hitzebeständig. Mit Süßkrautauszügen können neben Getränken auch Süßspeisen oder Kuchen kalorien- und kohlenhydratfrei gesüßt werden.
2 Tropfen Stevia entsprechen ca. 1 Teelöffel Zucker.
Das Besondere an dieser Pflanze ist, dass sie als Zuckerersatz genutzt werden kann. Tatsächlich beinhalten die Blätter süße Diterpenglykoside, die aber weder verstoffwechselt werden, noch Kalorien beinhalten. Der größte Teil der süßen Glykoside setzt sich aus Steviosid-Molekülen zusammen.
Die hauptsächlichen Vorteile von Stevia sind wie folgt:
· Stevia ist ein komplett natürliches und nicht-synthetisches Produkt
· Steviosid (der Süßstoff) beinhaltet keine Kalorien
· die Blätter können in ihrem natürlichen Zustand belassen werden
· dank seiner enormen Süßkraft werden nur kleine Mengen benötigt
· die Pflanze ist nicht giftig
· die Blätter als auch der reine Steviosid-Extrakt können gekocht werden
· kein Nachgeschmack oder Bitterkeit bei optimaler Dosierung
· stabil bis 200°c
· keine Fermentation/Gärung
· Stevia ist geschmacksverstärkend
· Stevia wurde klinisch und getestet und ohne negativen Effekt bei dauerhafter Einnahme verwendet
· idealer Süßstoff für Kinder, da nicht suchterzeugend
Viele verschiedene Anwendungspraktiken von Stevia sind bereits gut bekannt: als Tafelsüßer, in Soft-Drinks, Feingebäck, Eingelegtem, Tabakprodukten, Süßigkeiten, Konfitüren, Marmeladen, Joghurt,
Kaugummis, Fruchteis...
Die getrockneten Blätter von Stevia sind etwa 40mal süßer als Zucker.
2. Beschreibung der Pflanze
Stevia Rebaudiana Bertoni (Bertoni) ist eine ausdauernde krautartige Pflanze und gehört zur Familie der Asteraceae. Diese Familie beinhaltet weithin bekannte Pflanzen wie etwa Löwenzahn, Sonnenblumen und Zichorien. Die Pflanze wurde zuerst von Dr. M.S. Bertoni 1899 botanisch beschrieben. Die lanceolate Blätter sind etwa 5cm lang und 2cm breit und wachsen gegenüberliegend. Wildwachsend variiert die Höhe der Pflanze zwischen 40cm und 80cm, kultiviert kann sie bei 1m liegen. Stevia kann auf relativ armen Boden angebaut werden. Dennoch hat sie einen großen Bedarf an Phosphaten. Die Pflanzen können bei 5 Ernten im Jahr, wobei sämtliche sich über dem Boden befindende Pflanzenteile entfernt werden, etwa 6 Jahre lang für die kommerzielle Produktion genutzt werden. Bleiben die Speicherwurzeln erhalten, kann sich die Pflanze erneut regenerieren. Pflanzen mit einer Höhe von 1m haben ein durchschnittliches Trockengewicht von 70g. Das Trockengewicht der Blätter kann zwischen 15g und 35g je Pflanze schwanken.
1. Herkunft und Geschichte
Die Geschichte der Kultivierung von Stevia beginnt vorwiegend in Paraguay und Brasilien. Ursprünglich wuchs Stevia nur in den südlichen Regionen Südamerikas. Die Pflanze ist seit Jahrhunderten bei den dort beheimateten Guaranay-Indianern wegen des süßen Geschmacks ihrer Blätter bekannt: Sie nehmen die Blätter unter anderem um Kräutertees herzustellen. Stevia wird oft als "süßes Kraut Paraguays" beschrieben und man erwähnt es auch als „süßeste Pflanze der Welt“, Bezeichnungen welche auf die erstaunliche Kraft dieser Pflanze hindeuten.
Europa kam das erste Mal im 16. Jahrhundert mit Stevia in Berührung, als die spanischen Herrscher von dem "süßen Honigkraut" erfuhren, das von Eingeborenen in Südamerika genutzt wurde. Ungeachtet der Beschreibung der Pflanze durch Dr. M.S. Bertoni 1899, hatte die Forschung und Vermarktung von Stevia einen zögerlichen Start.
Um 1908 wurde vom Vorkommen verschiedener Süßstoffe in Stevia berichtet, doch erst 1931 wurde es möglich, Steviosid daraus zu isolieren. Während des Zweiten Weltkriegs zogen die Alliierten in Erwägung, Steviosid kommerziell als Ersatz für Zucker zu extrahieren, der nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stand. Leider fehlte zu dieser Zeit die Technologie für eine industrielle Produktion. Wegen des 1970 in Japan eingeschränkten Gebrauchs von künstlichen Süßstoffen, entwickelte sich dort die Vermarktung und die Anwendung von natürlichem Steviosid.
Seit über 25 Jahren gebrauchen japanische Konsumenten nun das Extrakt der Pflanze, weil es nicht nur natürlich und sicher, sondern eben auch ein kalorienfreier Süßstoff ist. Gegenwärtig ist Steviosid das meistverwendete Süßungsmittel auf dem japanischen und koreanischen Markt. Die kommerzielle Produktion ist überwiegend in Brasilien, Paraguay, Uruguay, Zentralamerika, den Vereinigten Staaten von Amerika, Israel, Thailand und China anzutreffen.
2. Das extrahierte Produkt
Steviosid ist ein weißes, kristallines Pulver das aus den Blättern von Stevia gewonnen wird. Die Extraktion kann in einem umweltschonenden Vorgang erfolgen. Wegen der Summe folgender wichtiger
Eigenschaften nennen Wissenschaftler Steviosid ein "edles Molekül":
· das Produkt ist 100% natürlich
· es besitzt keine Kalorien
· Stevia ist bis zu 300mal süßer als Zucker
· keine toxischen Effekte bei Menschen
· absolut sicher für Diabetiker, Phenylketonurie-, (PKU) und Candida-Patienten
Für weiterführende Informationen zu Stevia besuchen Sie bitte:
EUROPEAN STEVIA CENTER, Universität Leuven,
Belgien
Quelle : http://www.leben-sterben.de/ernaehrung_dt/stevia_dt1.htm
Nahrungsergänzungsmittel verstehen und sinnvoll anwenden
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Stevia - So gesund kann Süßes sein |
Deutsche Bürokratie wehrt sich (noch) gegen „unbedenkliches Lebensmittel mit hohem Nährwert"
von Hendrik Hannes
Viele Menschen versüßen sich gerne das manchmal „bittere" Leben mit Zucker und allerlei Konfekten, deren Basis jedoch auf Zucker oder seinen bisher verwendeten Ersatzstoffen beruhen. Dabei schien es bislang, dass all diejenigen, die der süßen Wonne zugetan sind, ihr Bedürfnis nur auf der Grundlage des Rohrzuckers und seinen Derivaten befrieden konnten und damit auch all die gesundheitsschädlichen und zerstörerischen Auswirkungen in Kauf zu nehmen haben. Besonders betroffen sind dabei vor allem Menschen die an der stetig quantitativ wachsenden Zuckerkrankheit leiden wobei ihnen der süße Lebensgenuß mangels befriedigender und verträglicher Alternativen verwehrt bleibt - bis jetzt.
Stevia: 10 bis 15 mal höhere Süßkraft als Rohrzucker
Doch nun bahnt sich eine Pflanze aus Südamerika ihren Weg nach Europa, die nur eines mit Zucker gemeinsam hat: Das heiß begehrte Süßaroma !
Seit mehr als 1000 Jahren verwenden die Indios des Regenwaldes das Steviablatt zum Süßen ihrer Speisen und ihrer gesundheitsförderlichen Getränke. Im Gegensatz zum Zucker sind in Stevia wertvolle Vital- und Nährstoffe enthalten, die dazu beitragen, dass die sanften Heiltees wie z. B. Jatoba, Lapacho in ihrer Wirkung kompensiert werden.
Das Stevia Blatt, das aus der Familie der Crysanthemen-Pflanzen entstammt, hat in seiner naturbelassenen Form eine Süßkraft, die 10 bis 15 mal höher ist als die des herkömmlichen Rohrzuckers. Der leichte Eigengeschmack wird zumeist als angenehm und aromatisch empfunden.
Die Stevia Pflanze kann aber noch viel mehr als nur süßen und wird daher von den Regenwaldschamanen für eine ganze Anzahl von heilvollen Zubereitungen verwendet. Sie fördert synergetisch die Heilkräfte der Urwaldkräuter, damit die Anwender ein Maximum an gesundheitlicher Kraft erhalten können.
Gesundheitsförderlich ohne Nebenwirkungen
Wie kommt es nun, dass eine so heilbringende und durchweg positive Naturgabe hier zu Lande nahezu unbekannt ist, obwohl Stevia eine überaus geeignete Prophylaxe gegen Diabetes ist? Zumal aus der mehr als 1000 Jahre alten Tradition nicht einmal etwas von schädlichen Nebenwirkungen bekannt ist und obwohl die Stevia- Wirkstoffe die Bauchspeicheldrüse - ganz im Gegensatz zu Zucker - in ihrer Funktion positiv beeinflussen. Darüberhinaus enthält Stevia so gut wie keine Kalorien, die nur den Körperumfang anschwellen lassen.
„Unbedenkliches Lebensmittel mit hohem Nährwert"
Verwunderlich ist auch, dass man diese Naturgabe mit allen Mitteln der Bürokratie blockiert, obwohl seit dem Erscheinen des Buches "Zucker, Zucker" von Dr. Otto Brucker erstmals eine große Leserschaft mit den absolut gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Zuckers konfrontiert wurde.
In den USA hat die Lebensmittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) Stevia seit Anfang des Jahres als unbedenkliches Lebensmittel mit hohen Nährwert zugelassen hat. Wieder einmal bildet Deutschland das Schlusslicht in Punkto gesundem Süßaroma, weil ein Beamtenheer in den Lebensmittelbehörden sich nicht schlüssig ist, wie ein Produkt zu deklarieren ist und welche Zulassungsverfahren anzuwenden sind.
Ein zu hoher Preis?
Für die hohe Süßkraft von Stevia ist vor allem das Diterpen Steviosid zuständig, das man auch in Form von weißen Pulver oder Süßdragees in der Apotheke erwerben kann. Das Steviosid, ein einzelner Bestandteil des Stevia-Vital- stoffgerüsts, hat eine Süßkraft, die 300 mal höher ist als Zucker. Da dieses Extrakt nur sehr schwer zu gewinnen und verarbeiten ist, steigt der Preis für diesen "Süßstoffersatz" gegenüber seinen bekannten Alternativen in unvergleichbare Dimensionen. Betrachte ich aber die vielen Diskussionen über eventuelle gesundheitliche Beeinträchtigung durch hochpotenzierte Zuckerderivate - chemische oder natürliche - so ist der Preis bestimmt nicht zu hoch, wenn somit ein unkalkulierbares Gesundheitrisiko ausgeschaltet werden kann.
Stevia - Lichtblick für Diabetiker
Für Menschen die unter den Einschränkungen ihrer Zuckerkrankheit verminderte Lebensqualität hinzunehmen haben, kann Stevia ein Lichtblick sein. Sie können all das zu sich nehmen, was auch Gesunde genießen, vorausgesetzt, die süßen Leckereien sind mit Stevia zubereitet. In Japan gibt es schon heute Stevia-Schokolade und Stevia-Eis !
Wenn dann noch das naturbelassene Kraut oder die ganzen Blätter der Stevia Pflanze verwendet werden, besteht die Möglichkeit, Zuckerkranken zu helfen. So konnte man bei Diabetes Typ II beobachten, daß sich die körpereigene Insulinproduktion langsam aber merklich verbesserte. Im Frühstadium der Diabetes-Krankheit konnte die Bauchspeicheldrüse in vielen Fällen ihre Funktion wieder vollumfänglich aufnehmen und in noch mehr Fällen mutmaßt man, dass eine Stevia–Prophylaxe einen symptomatischen Krankheitsverlauf unterbunden hat.
Deutsche Behörden und der K(r)ampf gegen Stevia
In Stevia finden sich neben Diterpenen und Alkaloiden auch ein wirkungsaktives Quantum an nahezu allen B – Vitaminen, Vitamin C, Proteine und eine Fülle an Spurenelementen. Dieses synergetische Wirkstoffsystem hat sich nicht nur bei Diabetes sehr gut bewährt, sondern auch bei Hypertonie hervorragende Hilfe geleistet. Daneben regt es die Nierenfunktion an und wirkt positiv auf den Leberstoffwechsel. Auch bei Karies, Zahnfäule und Entzündungen im Mund- und Rachenraum hat man beste Erfahrungen mit Stevia (Mundwasser) gemacht. So bleibt festzustellen, dass Stevias Gesundheitsaktivität vielen gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die durch übermäßigen Zuckerkonsum hervorgerufen wurden, positiv entgegenwirkt!
Wo Stevia noch helfen kann
Müsste man nicht konsequenterweise den krankmachenden Zucker - und nicht Stevia - samt seinen Ersatzstoffen einer Reglementierung unterstellen? Stevia mit Zucker oder auch als fest vordefinierten Ersatzstoff zu vergleichen wäre etwa so, als würde man einen Porsche mit einem Geparden gleichsetzen, nur weil beide schnell sind ! Stevia kann ich zudem in allen möglichen Formen und in den verschiedensten Bereichen verwenden. Wenn z.B. der Stevia-Süßtee aufaufgebrüht ist, lassen sich die Blätter des Absuds - in dem ich sie mehrmals wöchentlich 5 – 10 Minuten auf die entsprechenden Stellen lege - noch als Falten- und Narbenglätter verwenden. Auch kleinere Verletzungen, Entzündungen oder Verbrennungen sowie unterschiedlichste dermatologische Symptomatiken und Allergien finden unter Stevias-Vitalkraft Linderung auf dem Weg zur ursächlichen Heilung. Bedenkt man, dass nach Erkenntnissen amerikanischer Ernährungswissenschaftler im weltweiten Durchschnitt die Menschen ihren Energiebedarf etwa zu 30–40 % mit nährwert- und vitalstofflosem Zucker abdecken, dann gebietet uns der humane und verantwortungsvolle Umgang mit unserer guten Gesundheit, Stevia als eine gesunde Alternative zu fördern.
Damit bald jeder ohne Probleme in den Genuß von Stevia kommen kann, sollten sich Pioniere gegen alle Widerstände der eingesessenen und um ihre Umsätze bangenden Lobbies engagieren. Nur mit Beharrlichkeit und Sachverstand sind auch die behördlichen Barrieren zu beseitigen. An dieser Stelle ein Dank an Barbara Simonsohn, die sowohl mit ihrem Buch über Stevia (Stevia - sündhaft süß und urgesund, Windpferd-Verlag, d. Red.) Neuland eröffnet und mit persönlichem Engagement vorbildhaft zur Verbreitung dieser einmaligen Naturgabe beiträgt. Aber auch allen anderen, die sich nicht vor einer bürokratisch festgefahrenen und materiell orientierten Gegnerschaft einschüchtern lassen, möchte ich hier Mut machen.
Es lohnt sich, auch weiter die Wege zu besserer Gesundheit, mehr Lebensfreude und höherer gesellschaftlicher Moral und Verantwortung zu ebnen.
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Der Autor
Hendrik Hannes gründete 1991 mit seiner Familie ein Unternehmen, das sich mit der Wiederentdeckung alter, traditioneller Naturheilmittel beschäftigt. Heute zählt der Hannes-Naturwarenversand zu einer der bekanntesten seiner Zunft. Zwei Bücher von Hendrik Hannes sind im Windpferd-Verlag erschienen
Kontaktadresse:
Quelle : http://www.grenzenlos.net/archiv_new/arc_ges_Nahrung3.htm |
Die Galaktische Föderation des LICHTS
